Angeln an der Rotte in Rotterdam vom 30.05.2014   

Nach dem kurzen Trip an der Vlaardingse Vaart ging es zur Rotte. Mein Navi hatte mich leider eine Abfahrt zu früh abfahren lassen und sind dann erst mal von der falschen Seite gekommen, was uns leider eine halbe Stunde Zeit gekostet hat. Egal.

Die Rotte, was für ein geiles Gewässer. Da kann man fast alles fangen, leider gibt es hier nur noch wenige Angelplätze auf diesem Stück. Einheimische kennen da mehr Plätze.

Auch hier habe ich das letzte Mal vor 8 Jahren geangelt und die Rotte positiv in Erinnerung. Auch hier hat sich vieles geändert. Mehrere Kanuclubs gibt es jetzt hier und Angelstellen sind hier rar geworden, weil hier zu viel Angeldruck herrschte und die Bewohner sich wegen den ständigen Lärm in den frühen Morgenstunden beschwerten.

Darum gibt es jetzt kaum noch Angelplätze und trotzdem hatten wir das Glück doch noch 2 Angelplätze zu finden und fanden das von der Besitzerin äußerst nett, uns vor ihrem Haus diesen Angelplatz anzubieten.

Hier mal ein Bild in der Dämmerung, hinter uns der frischgemähte Rasen der Eigentümer.

Unsere Erwartungshaltung war gering, so bauten wir nur das nötigste auf. Eine Stipprute 11m sowie ein Polecup und das war es schon. Futter und Köder hatten wir von heute Morgen satt und genug übrig und diese wurden hier auch eingesetzt.

Anders als heute Morgen hatte ich eine Made am 20er Haken gehängt und meine 0,5g Pose Saar samt Rute in der Ablage gelegt um hier mit der Hand anzufüttern. So gingen erst mal 4 Bälle auf die 11m Bahn und anschließend war schon die Pose weg.

Ein guter Fisch hängt an meinen Gummizug.

Wahrscheinlich Dreck am Haken, aber nein, ein handlanges Rotauge hing am Haken und erfreut wurde es in den Setzkescher entlassen. Eher Zufall nach dem schlechten Morgen und wieder eine Made am Haken und eingesetzt und prompt kam der nächste Biss. Wieder ein Rotauge.

Eine Brasse hängt am 20er Haken und darum muss der Drill äußerst Vorsichtig von statten gehen.

Klasse. Da kann man nicht meckern. Auch Theo fing jetzt auch seine Fische und die erste halbe Stunde hatten wir schon jeder 10 Fische im Setzkescher. Der Wind frischte etwas auf und wieder ab, so das man schon die Rutenspitze etwas ins Wasser halten musste.

Trotz eingetauchten Unterfangkescher den der Fisch mit Sicherheit sieht wehrt sich der Fisch mit Leibeskräften.....

So verging im nu die erste Stunde mit 17 Fischen für Theo und              14 Fischen für mich. Ein guter Start. Danach wurde es auf den Angelplatz ruhiger und wieder fing ich ein Rotauge, das beim abharken ein kleines Wurmstückchen ausspuckte. Ach ja. Wir hatten ein paar Würmer in der Anfütterung mit eingesetzt.

dagegen ohne das man darauf Einfluss hat.

So nahm ich ein Wurmstück und ein Pinkie am 20er Haken und probierte damit ein paar Fische zu fangen. Keine 5 Minuten später hatte ich einen Biss und der eingebaute Gummizug wurde immer länger. Kleiner Haken oh ha.  

Endlich ist die Brasse im Kescher. Mehrere versuche waren nötig.

Vorsichtig drillte ich die Brasse und lies sie nicht aus den Augen. Die Wassertiefe betrug hier gut 2,50m und nach den ersten Fluchten der Brasse schwamm sie jetzt ruhiger, so das ich meine Rute verkürzen konnte.

Schwer hängt der Kescher durch. Ein dicker Brassen ist ins Netz gegangen.

Noch hatte ich die Brasse aber nicht und so brauchte es schon mehrere versuche, bis ich die Brasse mit den kurzen 3m Kescher ins Netz bekam. Dann stand mir die Freude ins Gesicht geschrieben. Der Brasse war nicht ohne und ein Gewicht so um 2300g denke ich mal.

Vorsichtig wird der Fisch mit Kescher aus dem Wasser gehoben Tipp: Besser mit der Hand am Kescherkopf anfassen, damit der Stiel nicht bricht und immer schräg nach Oben heben.

Das war ein ganz anderer Auftakt und auch Theo war damit zufrieden das wir jetzt mal normal Angeln konnten und auch den einen oder anderen schönen Fisch dazwischen hatten. 

Der verdiente Lohn nach einen aufregenden Drill. Das Lachen ist uns nicht vergangen trotz der schlechten Fänge vorher!

So kann es gerne weiter gehen. Immer wieder hatten wir Beisspausen, weil dickere Fische sich auf unseren Fütterplätzen aufhielten. So wurden jetzt regelmäßig Würmer geschnitten und mit etwas Futter nachgefüttert.

Jetzt hatte Theo auch einer besseren Fisch an der Leine.

 

So dauerte es nicht lange bis auch Theo einen schönen Biss bekam. Mensch das klappt ja heute fast wie am Schnürchen. 

Nach kurzen Drill konnte der Fisch gekeschert werden.

Auch bei Theo zog der Fisch reichlich Gummi aus dem Topset und Theo ließ den Fisch gewähren.  

Theo mit seiner Brasse. Kein Riese aber macht Lust auf mehr...

Dieser war dann aber wohl doch nicht ganz so groß wie meiner und ergab sich seinen Schicksal.  

Nach kurzen harten Drill kam etwas auf die Wasseroberfläche. Was war das denn?

Jetzt gab es wieder Rotaugen auf den Platz und hier und da ließen sie sich fangen. Da kann man echt nicht meckern.  

Ein Aal hatte den Köder einen Wurm genommen.

Und das die Rotte etwas zu bieten hat kenne ich noch aus vergangenen Tagen als ich einen dicken Aland im Schilf verloren habe. Leider.

Erst mal ab in den Kescher und dann schauen wir mal.

Auch gegenüber unseren Angelplatzes tat sich etwas in einen Angelboot hat ein junger Spund einen großen Hecht gefangen. Leider zu weit weg um ein Bild davon zu machen.

Nach Theos Breitkopfaal hatte ich jetzt einen Spitzkopfaal gefangen, der sofort wieder in Freiheit gesetzt wurde.

Während dessen hatte ich beim Angeln wieder einen Biss und am Ende der Schnur mit Hakengröße 18 ging es weiter. Ein Aal hatte den       Kombi - Köder Wurm/Pinkie genommen und lag jetzt in den Kescher.

Kaum hatte ich meine Aal aus dem Kescher hatte Theo schon den nächsten Dicken dran.

Genau so hatten wir Theo und ich uns das Angeln vorgestellt. Abwechslungsreich sollte das Angeln sein was die Fische und die Artenvielfalt betrifft.  

Theo mit seiner zweiten Brasse am heutigen Tag.

Nach über 2 Stunden Angeln kam immer wieder etwas anderes. Mal eine Rotfeeder oder auch mal ein Silberbrassen.  

Theo mit seiner Brasse Nr. 2 und ein Lächeln im Gesicht.

Und auch wir beide wechselten uns ab. Die Fische hatten Hunger und ich brachte Futter, Pinkiecaster und Hanf regelmäßig auf den Futterplatz.  

Kurz vor dem Ende des Angelns wir waren schon langsam am einpacken...

Die Strömung zog leicht nach links was Theo auch zu Gute kam, da die Fische sich ja auf den 5m langen Futterspur aufhielten und jeder davon profitierte.

Damit hatte Theo mich mit den Brassen überholt. Egal. Man freut sich auf den guten Fang.

Auch der nette Nachbar mähte jetzt hinter uns den Rasen, wir machten Selbstverständlich Platz und freuten uns über unseren Fang.

Theo setzt den Brassen in den Kescher. Hinter ihm liegen schon seine zerlegten Rutenteile.

Danach  wurde es wieder ruhiger auf den Angelplatz. Die Dicken hatten gut Tamtam auf den Futterplatz gemacht und sich zurück gezogen.  

Theo konnte heute mit 4330g einen guten Fang verbuchen.

Ab und zu wollte noch das eine oder andere Rotauge beißen. An die großen Dicken kamen wir aber nicht mehr dran.

Theo hatte heute 3 Brassen und noch einiges an Kleinfischen.

Wie heißt es so schön. Wenn es am schönsten ist soll man aufhören. Das hatte ja Theo fast verinnerlicht.  

Die Waage zeigt 3223g an. Nach den ersten beiden Angeln bin ich damit sehr zufrieden.

Jetzt wurde gewogen und noch ein paar Bilder gemacht. Die Kescher sollten noch etwas trocknen, damit sie nicht so stinken. 

Besser als nichts und das Angeln hat hier wieder Spaß gemacht.

Fazit:

Am heutigen späten Nachmittag erst angefangen hat sich die Rotte ganz Normal verhalten. Wir konnten hier gleich zu Beginn einige Rotaugen fangen.  

Den Aal hatten wir wegen der ganzjährigen Schonzeit zurückgesetzt. Wichtiger waren heute der Fang insgesamt. Gut 8 Kg können sich hier trotzdem sehen lassen.

Das letzte Bild vom heutigen Tag schließen wir mit einen für beide zufriedene Fänge an der Rotte in Rotterdam.

Wenn man die Fänge am Kanaal door Voorne und die Vlaardingse Vaart betrachtet ist man im Nachhinein heil Froh. Etwas später wie geplant ging es zurück nach Hellevoetsluis wo der Snack zu Hause eingenommen wurde. Dann ging es müde aber nicht unzufrieden um 23 Uhr ins Bett.

Morgen geht es wieder Richtung Heimat mit einen Abstecher am Oude Rijn bei Zwammerdam. 

 

 

 

 

 

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