Angeln an De Oude Rijn bei Zwammerdam vom 31.05.2014

Unser Angelplatz in Zwammerdam ist Traumhaft schön.

Nach dem schönen Angeln an der Rotte am Vortag ging es um von Hellevoetsluis nach De Oude Rijn bei Zwammerdam. Dieses Gewässer ist uns beiden gut bekannt. Hier haben wir früher mal bei Team van het Jaar geangelt und auch das einige male genossen.

Der Fischbestand ist hier sehr gut. Neben Rotaugen, Güstern und auch Alande gibt es hier auch Barsche und viele Brassen. So kann man an beißfreudigen Tagen locker die 10 Kg Marke knacken.

So freuten wir uns auf einen fischreichen letzten Angeltag, der uns dann mit den vorigen Tagen ein wenig versöhnen soll. Die Sonne schien und auch der Wind drehte heute von Nord -Ost auf Süd. Das sollte doch die Fische reizen und einen guten Hunger verursachen.

Theo beim Aufbau, die Sonne steht schon früh hoch am Himmel.

Dort angekommen herrschte schon reichlich Betrieb an der Angelstrecke. Ein Verein richtete mit einigen Mitgliedern sein Angeln aus und danach saß eine Gruppe von gut 5 Anglern in der Reihe. Dahinter reihten sich dann noch einmal 2 Feederangler an und zum Schluss kamen wir am Bootsanleger wo ich auch hin wollte.  

Dort hatten wir auch Schatten und Platz und konnte so hier bequem unser Auto auspacken und hatten nur 10m bis ans Wasser. Die Wasseroberfläche war Spiegelglatt und noch wenig Bewegung drin, was sich in Kürze aber ändern sollte, wenn die Hobbybootsfahrer alle am fahren sind.

Im Poloshirt wurde schon der Angelplatz aufgebaut und wir waren guter Dinge. Das letzte Futter wurde angerührt und mit Hanf und schwarze Futterfarbe dunkel gehalten.

Gegenüber ist eine Kies und Sandverladung.

Die Wassertiefe beträgt hier gut 3,50m und so wurden hier 4 teilige Topsets aufgebaut. Ich wählte heute 0,50g und 1g Posen aus. Ins Futter hatten wir gleich ein paar Würmer geschnitten, Caster, Hanf und ein paar Pinkies kamen noch dazu.

Theo setzte auf den Polecup beim Anfüttern, während ich alles per Hand vornahm. Wenige Futterbälle fanden schnell den Weg ins kühle Nass und auch das Wasser ist noch nicht sehr warm.

Die erste halbe Stunde verging ohne einen einzigen Zupfer und die Fische ließen sich mit dem Anbiss Zeit. Das sind wir ja die letzten Tage schon gewohnt mit Ausnahme an der Rotte.  

Theo hatte seine Rute in die Ablage gelegt. Die Hobbyschiffer sorgten auch für unruhiges Wasser, die langsame Strömung zog abwechseln von links nach rechts.

Das Futter war ja für Rotaugen und Brassen hergestellt und sollte viele Fischarten auf den Angelplatz locken. Trotzdem macht man sich so seine Gedanken. So angelten Theo und ich knapp am Boden und drüber bzw. etwas drauf ohne das sich an der Pose etwas bewegte.

So vergingen jetzt schon 2 Stunden ohne Biss bis sich auf meinen Futterplatz etwas tat. Ich rief Theo zu mir und zeigte ihm die Aktivität auf meinen Futterplatz und sagte: hier sind Brassen.  

Wenn die Fische gut beißen komme ich oft nicht dazu Bilder zu machen.

Jetzt wurde meine Montage neu beködert, etwas tiefer gestellt und auf den Futterplatz gebracht. Die Pose stand keine Minute bis sie langsam schräg abtauchte. Ein Anhieb und der Fisch war am Haken. Dumpf pumpte der Fisch nach unten und ich zog ihm langsam und Vorsichtig vom Futterplatz weg.

Der Gummizug war einen Meter aus der Spitze herausgetreten und der Fisch bekam keinen Druck von mir und ging mit. Dann schnellte der Gummizug wieder zurück und der Fisch war verloren. Zu knapp geharkt und am Brassenschleim am Vorfach gut erkennbar ärgerte ich mich.

Willem hatte eingepackt und den Unterfangkescher schon verstaut, als ihm noch eine Brasse ins Netz ging. Selbstverständlich half ich Willem mit meinen aus.

Wieder wurde neu beködert und sauber die Montage auf den Futterplatz raus gebracht. Aber es tat sich nichts mehr. Dicke Fische auf oder in der Nähe des Futterplatzes zu verlieren ist schlecht. Der ganze Schwarm kann gewarnt werden und verschwinden.

Auch die dritte Stunde passierte nichts. Alles wurde aus der Trickkiste geholt um irgend etwas Zählbares an den Haken zu bekommen. Jetzt hatte ich die Idee und ging zu den Nachbarn mit der Feederrute.  

Diese sagten mir das es heute sehr schlecht ist. Willem hatte wohl            6 Brassen in der Frühe gefangen als das  Wasser noch ruhig war und jetzt ging seit ein paar Stunden außer ein paar Zupfern nichts mehr. Sein Freund hatte noch gar keinen Fisch gefangen. Gestern bissen die Fische noch sehr gut. Da hatte ich 23 Brassen fangen können!

Willem mit seinen Brassen und wir bekamen noch ein paar Tipps.

Toll denkt man dann als Angler und versteht die Welt nicht mehr. Trotzdem bekam ich von Willem noch ein paar Tipps über das Angeln mit Würmern und wie man sie Erfolgreich anködert.  

So ging ich nach einer guten 3/4 Stunde wieder zurück und Theo konnte in der Zwischenzeit 2 kleine Rotaugen fangen. Mein Futterplatz war auf Brassen aufgebaut und dabei blieb ich auch. Die schwarze Erde brachte auch nichts ein und wenn die Fische nicht wollen beißen sie auch nicht.

Nach 5 Stunden wurde es uns auch zu Bunt und wir packten unsere Angelausrüstung ein. Schade. Sollte nicht sollen sein.  

Trotz allem ein Lachen von Theo und seinen Fang von heute.

Fazit: 

Es nutzt Dir die beste Angelausrüstung, sehr viel Erfahrung und gutes Wetter nichts, wenn die Hauptdarsteller unsere Fische nicht beißen wollen.

Ursachenforschung haben wir betrieben. Wir hätten wohl besser am     19. Juni eben 3 Woche später fahren sollen, weil die Fische hier oben dann schon abgelaicht haben. Warum die Fische hier so spät ablaichen in diesem Jahr? Keine Ahnung.

Auch der Ost oder Nord-Ostwind trägt zu den schlechten Fängen dann auch bei. Komisch ist nur das wir oft einen Tag zu früh oder zu spät dran waren, wo es sehr gute Fänge gegeben hat.

Zwei handlange Rotaugen, eine verlorene Brasse, mehr war heute nicht drin. Nach schlechten fängen kommen wieder gute.

Also bleibt uns nur das Beste daraus zu machen. Statt spannende Videos mit tollen Drills zu drehen gab es da teilweise nur lange Gesichter. Aber totgeglaubte Leben länger und die Saison ist noch lang und wir Theo und ich werden mit Sicherheit noch dafür entschädigt.  

Vielleicht klappt es ja schon am nächsten Wochenende. Das Wetter ist Super, die Temperaturen gehen über 30 Grad (vielleicht zu warm) und auch der Regen sorgt für Strömung, was die Aktivität der Fische verbessert.

Wir wünschen unseren Homepagebesuchern schöne Pfingstfeiertage und viel Petri Heil.

Roger & Theo 

 

 

 

 

 

 

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