Angeln an einen unbekannten Teich 12.11.2013.

Bericht Nr. 2  

Öfter mal etwas neues. Kleine Gewässer haben es in sich und sind immer für Überraschungen gut.

Am Dienstag ging es mit meinen Angelfreund Bertus zu einem unbekannten Teich der auf einen Privatgrundstück liegt. Hier habe ich die Möglichkeit den Fischbestand zu ermitteln und Hege zu betreiben, um die zu vielen Fische mit Hilfe des Vereins in ein Kormoran geschädigten Gewässern umzusetzen.

So machten wir uns auf mit ein paar Monaten Verspätung mein Versprechen einzuhalten um nach dem rechten zu sehen.

Für die Anfangsfütterung reichte das Futter versehen mit Castern und Pinkies völlig aus.

Schnell hatten wir unseren Angelplatz gefunden und hatten so den Wind und die Sonne schräg im Rücken. Die Temperatur betrug am frühen Morgen nur 7 Grad und sollte heute noch knapp an die 10 Grad ansteigen.

Wir waren gespannt wie es laufen wird und hatten heute ein wenig Futter und ein paar Caster nebst Maden und Pinkies mitgenommen.

Bertus seine Gelbe Pose und keine 50cm Wassertiefe.

Schon beim Ausloten des Angelplatzes zeigte sich der Teich von seiner natürlichen Seite was die Tiefe betrifft. Auf der kurzen 5m Bahn hatten man kaum 0,50cm Wassertiefe wo Bertus angelte und ich hatte mir heute die 9,5m Bahn vorgenommen. Hier betrug die Angeltiefe 95cm.

Nach gut 20 Minuten Aufbau konnte es los gehen. So fütterte ich 2 kleinere Futterbälle Punktgenau auf die 9,5m Bahn mit dem Polecup an. Bertus tat es mir gleich.

Der erste Fisch hängt. Leider ist das Bild zu Klein.

Es dauerte keine 2 Minuten bis die Pose bei uns beiden unter ging und ich konnte gleich eine kleine Rotfeder an den 18 Haken bekomme. Bertus hatte gleich eine kleine Karausche von gut 80g am Haken. Geht doch.

Im weiteren Verlauf des Angelns zeigte sich das es hier jede Menge Karauschen gibt. Diese Fische sind ein Segen für jede Teichanlage, da sie ab einer gewissen Größe für Kormorane nicht gut geeignet sind und auch Beschädigungen besser haben können als andere Weißfische.

Kein Riese aber er wächst ja noch.

Laut einer Studie von Sportvisserij Nederland sind seit ein paar Jahren auf verschiedene Gewässern Karauschen besetzt worden und diese haben sich Prächtig entwickelt und konnten den Kormoranen trotzen.  

So fingen wir im guten Rhythmus unsere Fische und zwischen durch konnte ich immer wieder ein Rotauge oder auch eine Rotfeder fangen. Auch kleinere Karpfen waren dabei.  

Viele kleine Bläschen verraten das die Fische aktiv auf den Futterplatz sind.

Nach 2 Stunden bekam ich einen guten Biss und etwas Dickes hing am Haken. Leider habe ich diesen Fisch verloren ohne zu sehen was es war. Bertus ging es genauso. Immerhin konnte er aber ein paar schöne Karpfen um die 500g fangen.  

Auch kleine Karpfen als Beifang gehörten dazu.

Nach etwas über 3 Stunden kamen wir auf gut 100 Fische und hatten zusammen etwas über 4000g gefangen. Darunter hatte ich noch             8 Rotaugen oder Rotfedern gefangen. So konnten wir uns heute einen kleinen Überblick verschaffen was man hier vielleicht noch fangen kann.

Bertus hatte auf der kurzen Bahn gut zugeschlagen.

Es hat heute sehr viel Spaß gemacht und ich bin mir sicher, das wir noch eine Menge Überraschungen erleben werden. In Kürze geht es wieder hier hin um ein Hegefischen durchzuführen um den Bestand zu Dezimieren und den Nachwuchs eine bessere Chance zu geben sich weiter zu entwickeln.   

Die lange Bahn brachte heute nicht so viel ein. Beißpausen von größeren Fischen (Wahrscheinlich vom Hecht oder anderen verursacht) konnten mir und der Spannung nichts anhaben.

Fazit:

Das Angeln hat sich gelohnt und der Verein freut sich auf den neuen Besatz. Die Fische sind in einen ausgezeichneten Ernährungszustand und werden gut über den Winter kommen. 

 

 

 

 

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