Angeln am Twentekanaal Intratuin in Lochem am 10.07.2013

Im letzten Jahr waren die Fänge hier sehr mager und heute waren wir sehr gespannt darauf wie es hier funktioniert. Jonas hatte sich wie ich auch heute für die Stipprute entschieden.  

Jonas bei der Anfütterung seines Futterplatzes auf 11,50m.

Wie viele bereits wissen ist dieser Abschnitt des Kanals gut 5,50m tief und hat oft nur eine mäßige Strömung bzw. steht das Wasser auch. Hier reichen Posen zwischen 1g und 2g oft aus. Die Schifffahrt war heute mehr als Regelmäßig. Möglicherweise liegt es an den Streik das andere hier vielleicht diese Route nutzen um im Ruhrgebiet nicht festzusitzen.  

So hatten wir bei der Ankunft das Pech das die Angelplätze schon um 06:30 Uhr besetzt waren und wir kurzerhand links runter liefen bis zum Busch der auch kein schlechter Platz gewesen ist.  

Jetzt wurde alles zügig aufgebaut und gegen 07:30 Uhr konnte mit dem Füttern begonnen werden. Die Sonne drang heute nicht so durch, es war bedeckt und im laufe des Tages gab es sogar ein paar wenige Regentropfen.

Von Anfang an ging es Konzentriert bei der Sache und die ersten Fische konnten schnell überlistet werden.

Es dauerte auch nur kurze Zeit und schon hatte ich eine kleine Güster gefangen dem ein weiteres Rotauge folgte. Bei Jonas dauerte es etwas länger. Aber kurze Zeit später konnte er auch seine ersten Fische fangen.

So lief es in den ersten beiden Stunden gar nicht schlecht und hier und da wurde ein Rotauge oder auch kleine Güstern, Brassen oder Gründeln gefangen. Danach nahm die Schifffahrt zu und es wurde schwieriger, da das Wasser unruhig hin und her schwappte und der angebotene Köder nicht mehr sauber geführt werden konnte.

Dann hatte Jonas einen guten Fisch und drillte diesen auch einige Minuten konnte ihm aber leider kurz vor dem Kescher nicht bekommen und verlor eine schöne Brasse. Mir ging es eine halbe Stunde fast auch so. Dieser Fisch war nicht zu halten und sprengte kurzer Hand das Vorfach.  

Jonas beim Keschern eines guten Rotauges die hier auch die 1000g Grenze erreichen.

Jonas legte gleich nach und auch dieser Fisch entkam am Ende des Gummizuges seinen Angler. Hier hatte wohl ein dicker Barsch seinen Köder eine Made oder Wurm genommen und sich gleich von dannen gemacht.  

Ab 11:30 Uhr wurde das Wasser wieder ruhiger und die Schifffahrt auch. So wurde jetzt auch wieder mehr Kleinfisch gefangen mit Ausnahme von Jonas der heute die etwas größeren Fische fangen konnte. Auch fühlten wir uns ein bisschen schlapp, hatten wir doch die letzten 3 Tage mit sehr warmen Wetter zu kämpfen bei 28 Grad.  

Das Grinsen auf den Lippen und 2080g für Jonas waren sehr gut.

So gaben wir in der letzten Stunde noch mal alles und die Fische hatten sich wieder auf den Futterplatz eingefunden. Bei mir gingen schnell mehrere Fische im Minutentakt an die Angel und auch Jonas konnte mehrere gute Rotaugen fangen.

Die Waage sagt alles. Mit 30 Fischen nicht genug Gewicht.

Gegen 12:30 Uhr wurde das Angeln beendet und Jonas wollte gleich die Fische wiegen was wir anschließend auch getan haben. So war es auch nicht verwunderlich denn Jonas hatte heute die dickeren Fische gefangen und ich die meisten.

Viel Kleinfisch ist besser als nichts und auch nicht Langweilig.

Wichtig ist aber auch das wir viel Spaß hatten und dieser steht im Vordergrund. Wer hier am Ende die Nase vorn hat ist mir egal. 

Jonas hatte hier heute den Dreh raus. Da machte sicht das Angeln am Julianakanaal bemerkbar.

Fazit:

Jonas hat sich seit dem letzten Jahr stark verbessert und es zeigen sich die ersten Früchte seines Trainings. Wichtig ist aber auch nie aufzustecken wenn der Fisch nicht wie gewünscht in den Kescher will. Da fehlt es noch ein wenig an Geduld oder vielleicht auch mal ein forscheres heran gehen. Aber mit fast 16 Jahren beachtlich.

Auch für mich war das wieder ein weiterer Trainingstag um wieder besser in die Spur zu kommen. Schließlich warten am Wochenende schwere Angeln auf mich. 

 

 

 

 

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