Viele Fische am Intratuin am Twentekanaal 18.10.2014

Bericht Nr.3 

Marco beim Aufbau seiner Feederrute.

Heute ging es mit Freund Marco nach Lochem zum Twentekanaal gegenüber den Intratuin.

Marco hatte heute seine Feederruten mitgebracht und wollte heute überwiegend das Werfen auf Distanz üben und dabei noch einige Fische fangen.

Zum vergleich zum Bild oben. Automatik mit Blitz und leider etwas unscharf.

Ich hatte heute nur die Stipprute mit um weiter an meiner Futtertaktik zu arbeiten um zu sehen was geht und was nicht.  

Was also lag näher um eines meiner Lieblingsgewässer wie den Intratuin aufzusuchen um mit viel Lust und Laune den Fischen nach zustellen.

Manuel ins Bild gesetzt. Original so sah der Sonnenaufgang am Intratuin aus. Mein Photokurs macht sich bezahlt.

Etwas über meine Montagen und wie ich sie nutzte.  

Meine Montage sind nach wie vor fast immer gleich. Also im Normalfall ist die Hauptschnur 0,10mm dick und das Vorfach 0,08mm und damit etwas dünner, so dass bei einem Hänger das Vorfach reißt bevor die ganze Montage kaputt geht.

Links 3g Pose mit 0,12mm Hauptschnur. Die anderen Normal.

Alles andere wird den Verhältnissen wie Strömung (Schnüre sind dann stärker z.B. 0,12mm und Vorfächer dann 0,10mm dick) und den zu erwarteten Fischen auch bei der Hakengröße angepasst.

Harkenbox für alle Fälle.

Also auf Kleinfische 22 - 26 oder 20 - 16 wie Rotaugen, Skimmer und Brassen als Hauptfische oder in der Strömung von 14 - 6 wenn fast nur große Fische gefangen werden.

Auch die Gummizüge wie SIM ES passe ich den Verhältnissen an. Überwiegend Angel ich im Sommer mit 1,25mm und 1,05mm dicken Gummizügen. Bei starker Strömung bis zu 2,50mm und im Puller Bong 3mm dick.

Verschiedene Gummizüge für das ganze Jahr.

Im Winter sind meine Gummis nur noch 0,85mm dünn. Ausreichend um auch mal Brassen bis zu 2500g zu drillen, aber auch kleinere Fische um ein Ausschlitzen zu vermeiden.

Marco mit seinen ersten Fisch. Eine Güster hatte den Köder genommen.

So hoffe ich hier auch unser neues Mitglied Steve Holliday zufrieden zu stellen. Heute hatte ich eine 1,0g und 1,50g Pose aufgebaut. Einmal eine 3 Punktmontage und einmal eine Kettenbebleiung.

Schöne Rotfeeder so um die 200g schwer.

Marco hatte seine beiden Feederruten dabei. Eine auf 25m Entfernung und eine bis kurz vor der Spundwand. Sein Hauptaugenmerk bestand eben darin sauber auf gut 50m Entfernung zu kommen und dann auch noch ein paar Fische zu fangen.

So hatten wir um 7 Uhr zeitig unser Ziel erreicht und bis alles aus dem Auto gepackt und auf unsere Transportplattform den Angelplatz erreicht hatte war es schon 07:15 Uhr.  

Später ging mir noch ein dickes Rotauge ins Netz.

So konnte ich hier beim Aufbau einen Traumhaft wunderschönen Sonnenaufgang genießen. Herrlich und meine Lust und Leidenschaft auf Angeln ist wieder voll da.

Endlich konnte ich Marco noch vor dem Angeln ein paar Tipps beim Werfen geben, so das am Ende immer der Schnurclip erreicht wird, die Feederrute Senkrecht auf 12 Uhr steht und sich die Schnur inklusive der Montage streckt um ein verheddern der Montage zu vermeiden.  

Mittlere Brasse so um die 500g schwer.

Anschließend nickt die Feederrute von alleine nach vorne wenn man diese locker in der Hand hält und der Druck geht nicht so stark auf den Schnurclip.

Gegen 08:15 Uhr waren wir beide dann so weit und konnten mit dem anfüttern beginnen. Marco hatte 2 Futterplätze zum Aufbauen und ich entschied mich für die 11,50m Bahn.  

Große Brasse vor dem Kescher.

Danach wurden nochmals ein paar Bilder gemacht und los ging es mit den ersten Biss nach gut 10 Minuten konnte ich gleich einen Skimmer von 300g an den Haken bekommen.

Das war doch ein guter Auftakt oder? Ja so macht Angeln Spaß. Marco und ich unterhielten uns und ich musste aufpassen um keinen Biss zu verpassen. Es ging fast Schlag auf Schlag.

Der Fisch ist im Kescher. Das hat sich gelohnt.

In den nächsten 30 Minuten konnte ich weiter 9 Fische fangen. Darunter waren Rotaugen, 2 Skimmer, 2 Barsche und eine tolle Rotfeeder. Alle 10 Bisse konnten verwertet werden, so das ich bei 100% lag. Super Start.

In der 2. Stunde wollte ich etwas variabler Angeln. Eben mehr mit verschiedenen Ködern experimentieren. So setzte ich Maden, Pinkies, Mais und Caster ein oder kombinierte welche.

Tipp: Bei großen Fischen immer den Kescher auch in die Hand nehmen. Bruchgefahr!

So konnte ich nach 13 Fischen in der ersten Stunde nur noch 9 Fische fangen, davon aber einen Klodeckel von Brasse, die locker 2000g auf die Waage brachte.  

Vorher hatte ich leider schon eine dicke Brasse verloren, weil diese mit dem Vorfach kurzen Prozess machte.  

Dieser Klodeckel hatte über 2000g Gewicht.

Tipp:  

In so einen Fall benutze ich ein 0,10mm Vorfach. Hauptschnur Super G-Line 0,10mm von Gammakatzu und Vorfach 0,10mm G-Line.  

Hier mal ein paar Schnüre die ich verwende.

Der Unterschied besteht darin, dass die G-Line mit der normalen Schlaufe gebunden etwas schwächer ist und reißt bevor die Hauptschnur kaputt geht.

In der dritten Stunde bekamen wir etwas mehr Schiffsverkehr und auch Marco konnte noch ein paar Fische fangen. Bisse hatte er genug, aber leider oft Gründeln am Haken oder er war beim Anschlag zu früh bzw. zu spät. Übung macht den Meister.

Guter Barsch um die 300g schwer.

So versuchte ich mich auf die größeren Fische zu konzentrieren. Die Made stand heute an erster Stelle und mit Caster am Haken konnte man den einen oder anderen guten Fisch fangen.

So setzte dann nach 39 Fischen und 4 Stunden Angeln im Kanal uns die Strömung etwas zu. Zu Anfang noch langsam und brachte mir ein dickes Rotauge ein.  

Marco seine beiden Feederruten im Einsatz.

Später wurde es stärker und schwieriger einen Fisch zu fangen. Nach gut 30 Minuten wurde es ruhiger und kaum hatte ich die 1,50g mal durchlaufen lassen ging mir doch glatt eine Brasse an den Haken.

Geht doch. Das Wasser stand wieder und die 1,0g Pose wechselte mit gut 10cm aufliegend auf den Boden mit einen 18er Haken um es nochmals auf Brassen zu versuchen.

Marco sein Fang. Als fortgeschrittener Anfänger macht man bei der Bisserkennung, Anhieb, Drill und Landung noch viele Fehler. Normal eben und darum ist hier bei Abstand die Ausbeute geringer ausgefallen.

So kam ich am Ende des Angelns nochmals in den Genuss und konnte neben 2 schönen Barschen auch noch 2 weitere Brassen fangen. Klasse.

Marco mit der Güster. Trotzdem zufrieden. Ok finde ich dann auch.

Am Ende hatte ich 51 Fische auf den Zähler und beim wiegen gut 7700g Fisch gefangen. Dies war und ist das höchste Gewicht am Intratuin in diesem Jahr was ich fangen konnte.

Ganz schön was zusammen gekommen heute.

Irgendwie lief es hier leider in diesem Jahr hier nicht so wie gewünscht. Aber auch die Berkel läuft anders und auch andere gute Strecken lassen zu wünschen übrig.

Vielleicht liegt es auch daran, das viele Gewässer soviel Nahrung produzieren, das eben die Fische das Futter nicht annehmen.

Toller Anblick in den Kescher.

Fazit:

Marco war zufrieden mit seiner Wurfweite und hatte weiter nichts daran auszusetzen. Das schöne Wetter machte heute vieles wett.

Mir merkt man meine Freude am Angeln wieder an und das schlägt sich auch Positiv nieder. Ich fange sehr gut Fisch, bin Aufmerksam und habe  wenige Fehlbisse und bekomme fast alle Fische in den Kescher.

Mit meinen Fang am Intratuin bin ich Super zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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