Stippen am Teich in Klosterveld vom 29.09.2013

Ein ruhiger Fleck ist der Teich Klosterveld in Winterswijk.

Heute ging es für 4 Stunden nach Winterswijk um mit der Stipprute ein paar Fische zu fangen. Die Wetteraussichten waren nicht schlecht, aber ein böiger Ostwind ist nicht immer Optimal für das Beißverhalten der Fische.

So fuhren wir gegen 06:45 Uhr los und keine 15 Minuten später hatten wir unser Ziel schon erreicht. Die Temperatur lag bei gut 9 Grad und der Wind hielt sich noch in Grenzen.

Die Pose beim eintauchen. Der Wind kam von rechts.

Keine 15m vom Auto konnten wir unsere Plätze einnehmen die wir hier schon mal mit der Matchrute innehatten.

Nach den Baumaßnahmen im April 2013 hatte ich keine Ahnung wie Tief der Bereich hier ist und montierte zuerst mal eine 4,50m Schnur 0,10mm mit einer 0,50g Pose.

Theo bei seiner Lieblingsbeschäftigung dem Angeln.

Beim Ausloten folgte schon die erste Überraschung. Es war hier fast 4,20m tief und damit hatte ich nicht gerechnet. Aber kein Problem ich hatte vorsorglich noch ein zweites Kit aufgebaut und ein Polecup um den Futterplatz so klein wie möglich zu halten.

Theo hatte gleich seine 5m Wipp mitgebracht und angelte damit später auf der 6m Bahn und die 11,50m. Ich tat es ihm gleich.

Theo sein Angeltisch war reichlich gedeckt.

An Ködern hatten wir Würmer, Maden, Pinkies, Caster und einige große Mückenlarven die vom Angeln bei der Topcompetitie übrig geblieben sind.

Mein Futter war Schwarz gehalten und Theo hatte braunes Futter im Angebot für die Fische die da kommen sollten.

Eine schöne Angelstelle. Hier ist die Böschung niedrig.

Zu Anfang fütterte ich vier Mandarinenbällchen gespickt mit ein paar Castern, einer hand voll Hanf unf ein paar Pinkies um die Fische nicht gleich satt zu machen.

Die kurze Bahn bekam eine dickere Futterkugel und gegen 07:50 Uhr konnte es losgehen.

Der Anschlag ist gesetzt und der Unbekannte Fisch verhält sich ruhig.

Den ersten Biss hatte ich gleich verpasst, weil ich mir noch schnell einen heißen Tee eingegossen hatte. Der nächste Anhieb ging leider ins leere und beim dritten Mal konnte ich ein 10cm langes Rotauge landen.

So konnte ich in den ersten 25 Minuten 4 Fische fangen. Nicht die Welt aber immer hin. Jetzt war auch Theo an der Reihe und schnell flogen die Fische auf der 6m Bahn aus dem Wasser.  

Doch jetzt wird er zickig und versucht zu entkommen.

Auch hier leider keine Riesen, aber zumindest konnte jetzt abwechselnd der eine oder andere Fisch überlistet werden. Die dicken Rotaugen hielten sich leider merklich zurück, was den Ostwind geschuldet wurde.

Nach 2 Stunden hatte mein Zählerstand 11 Fische verzeichnen können und bei Theo waren es 8 Fische.

Nach ein paar Minuten Drill konnte endllich abgesteckt werden.

Danach wurde es ruhiger und ich besuchte meinen Freund Bertus am Dachkartenkolk gegenüber keine 50m entfernt. Dieser ist nur mit Tageskarte zu beangeln und gehört zum Campingplatz. Hier wurde aber auch nicht viel gefangen und 5 Fische seit 7 Uhr war auch nicht gerade viel.    

Theo hatte in diesen 15 Minuten keinen Biss zu verzeichnen und so setzte ich meinen Futter Flüssiglockstoff mit Vanille zu, ein kleiner Futterball, darunter einige Caster und Pinkies und oben drauf reichlich Hanf. Dieses ging per Polecup wieder auf die 11,50m Bahn.

Der Fisch kommt langsam hoch und der Kescher wird bereit gehalten.

Das Nachfüttern verfehlte nicht seine Wirkung und schon ein paar Minuten später ging die Post ab. Gleich 4 Rotaugen und ein kleiner Barsch hatten sich an die Made dran gemacht und waren an den Haken gegangen.

Auch bei Theo der ebenfalls nachgefüttert hatte konnte so wieder Fische fangen. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, und die Temperaturen stiegen auf angenehme 16 Grad an.  

Eine letzte Flucht des Fisches wird unterbunden.

Leider nahm der Wind etwas zu und die eine oder andere Windböe flog über das Wasser. Jetzt hatte Theo seinen Fischzähler auf 18 Fische anschwellen lassen und meiner Stand auf 21 Fische.  

Theo bekam einen guten Biss, sein Gummizug ca.1,8mm schoss aus der Stipprute und ich griff beherzt zur Kamera. Leider ging der Fisch beim zurück schieben der Stipprute verloren noch ehe ich ein Bild einfangen konnte. Schade.

So gibt es für die Brasse kein entrinnen mehr...

Theo fing aber noch eine kleine Brasse von gut 200g und bei mir blieb es ruhig auf den Futterplatz. Da ich keine Lust auf die kleinen Rotaugen bis 15cm hatte (kleinere bis 7cm machten vor der Made nicht halt) versuchte ich mein Glück jetzt mit Caster/Made am 18 Haken.

Jetzt waren noch knapp 20 Minuten Angelzeit übrig und Unverhofft kommt oft. Ein vorsichtiger Biss, langsam tauchte die Pose unter und der Anschlag sitzt.  

und sicher im Kescher gelandet.

Ein guter Fisch hing am Haken und ein guter Meter Gummi sauste aus der Stipprute. Langsam schob ich die Stippe zurück und jetzt ging der Fisch ab und zog fast den kompletten Gummizug aus der Rute.

Ruhig bleiben und abwarten heißt die Visite, denn Drück ausüben kostet oft den Fisch. Ich ließ den unbekannten gewähren und es dauerte ein paar Minuten bis das Gummizug langsam wieder kürzer wurde.

Ein stattlicher Leinschwimmer hatte einen aufregenden Drill geliefert.

Theo hatte in zwischen seinen Angelplatz verlassen und sich mit der Kamera bewaffnet. Fleißig schoss er Bild für Bild um wenigstens den Drill festzuhalten.

Jetzt konnte ich endlich die Stipprute abstecken und ließ das 5 Teil stecken um den Fisch mehr Paroli bieten zu können. Dies war auch nötig denn er hatte immer noch Power und die Seerosen zu meiner rechten Seite am Uferbereich sind tückisch.  

Vorsichtig wird der Fisch fixiert für ein paar Bilder....

Trotzdem bekam ich jetzt über den Fisch Überhand und konnte ihm nach spannenden Drill endlich mit den Kescher landen. Die Brasse entpuppte sich als Leinschwimmer und führte deshalb ihr Tänzchen hier auf.

Trotzdem freuten wir uns beide über den guten Fisch, da wir von dem kleinen Fischen keinerlei Bilder machten. Auch der Setzkescher zum Hältern der Fische ist nicht erlaubt.  

Kurz vor Schluß ist die Freude groß noch diesen Fisch gefangen zu haben.

Danach hatte ich noch einen Biss, aber der Anhieb ging ins leere. Auch bei Theo, der jetzt Blasen auf den Futterplatz hatte blieb es bis zum Ende und während des Abbauens der Angelgeräte ohne einen weiteren Biss.

So gingen die 4 Stunden schnell um und trotz des Ostwindes konnten wir hier zusammen gut 40 Fische fangen.   

Theo sein Angelplatz auf 11,50m Entfernung.

Fazit:

Man muss sich halt immer etwas einfallen lassen. Theo fing die meisten Fische auf die großen Mückenlarven, während ich meine Fische fast nur mit Maden fing, ein paar mit Castern und Pinkies und die Kombination von Made/Caster mir die Brasse bescherte.

Theo nochmals über die Schulter geschaut.

Somit konnte ich doch noch am Ende den Sack zu machen und meine Erfahrungen die ich hier früher machte nutzen. Am Teich habe ich das Angeln angefangen und nach wie vor macht es mir immer noch sehr viel Spaß daran zu sitzen.

Man weiß nie was beisst und es sind immer wieder Überraschungen dabei, gerade dann wenn man nicht mehr damit rechnet.

Bis dahin, Roger & Theo. 

                                                                                      

 

 

 

 

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