Trainingsberichte vom Monat September 2013   

Angeln am Twentekanaal gegenüber Intratuin 07.09.2013

Bericht Nr. 2

Mein Nachbar Wim beim Drill eines Fisches.

Am Samstagmorgen fuhr ich heute alleine zum Twentekanaal nach Lochem um gegenüber den Intratuin mein Glück zu versuchen. Hier habe ich seit einigen Wochen nicht mehr geangelt und war neugierig darauf was kommt.  

Gegen 7 Uhr hatte ich mein Ziel erreicht und staunte nicht schlecht dass ich hier noch einen einzelnen Angler antreffen konnte. Nach einen kurzen Hallo und ein paar Fragen weiter konnte ich meinen Platz gleich neben ihm einnehmen.  

So wurde alles zügig aufgebaut und Wim mein Nachbar konnte auf der 10,50m Bahn schon ein paar Rotaugen fangen. Nicht schlecht für den Anfang und das machte mir Mut und hoffte auf gute Fänge.  

So warf ich zu Anfangs gleich 6 Futterbälle mit Castern, gekochten Hanf und einigen Pinkies gegen 8 Uhr auf die 11m Bahn ein und es dauerte noch keine 10 Minuten bis ich den ersten Biss hatte und ein kleines Rotauge am Haken zappelte.  

So und jetzt ab in den Unterfangkescher.

So konnte ich in der ersten halben Stunde gut 5 bis 6 Fische fangen. Danach war erst mal Schluss, da der Schiffsverkehr doch ganz schön zugenommen hatte und das Wasser nicht mehr so schnell zur Ruhe kam.

So wurde alle 1/2 Stunde ein Futterball mit dem Polecup raus gebracht und so die Fische ein wenig bei Laune gehalten, die in unregelmäßigen Abständen auf die Made bissen.  

So konnte ich in der ersten Stunde 8 Fische fangen, darunter auch 2 Kaulbarsche und eine Schwarzmeergründel. Die zweite Stunde viel etwas magerer aus und die Fische hatten noch nicht so viel Lust auf Caster. Trotzdem konnte ich hier weitere Fische mit Maden fangen.

Auch Wim mein Nachbar hielt weiter gut mit und war sehr interessiert daran nützliches zu erfahren. Auch er besaß eine Polecup, fütterte aber mit ausgestreckten Händen einen halben Meter vor der Rutenspitze.

Ein gutes Rotauge ist Wim ins Netz gegangen,

Darauf hin machte ich ihm Aufmerksam das es besser ist kürzer oder zumindest unter der Rutenspitze nachzufüttern, weil man bei Strömung nur so weit Angeln kann (sauber führen und blockieren der Pose) wie sie Stipprute lang ist.  

Durch die Schifffahrt wird das Angelfutter mehr und mehr in die Mitte des Kanals gezogen und die Fische folgen bereitwillig unseren Leckereien, so das die Fische nicht mehr erreicht werden können und der Fang geringer ausfällt.

Die 3. Stunde wurde besser und ein paar schöne Rotaugen konnten gekeschert werden. Jetzt machten sich auch die Barsche auf den Futterplatz bemerkbar und ein paar gute Barsche um die 300g konnten überlistet werden.  

So stellte ich um auf Caster und brachte jetzt Regelmäßig alle 20 Minuten einen Futterballen mit den Polecup raus. Diese Maßnahme war Goldrichtig und die Bisse und Fische nahmen zu. Jetzt hatte sich auch die erste kleine Brasse um die 300g an den Castern zu schaffen gemacht.

An Tagen wie dieser sind mir alle Fische recht. Langeweile kam nicht auf. Im Gegenteil.

Auch ein Angler muss mal austreten und direkt danach kam der Biss. Die Rutenspitze krumm und das Gummi schon ein paar Meter raus hatte ich das Nachsehen. Das Vorfach 0,08mm hatte mit den 18 Haken seine Schuldigkeit getan und der gute Fisch ging leider verloren.

Wieder neubeködert ging es weiter ans Angeln. Von Zeit zu Zeit stellte ich meine Montage in 5cm Schritten tiefer, bis ich gut 15cm mit dem Vorfach eine Nummer Stärker auf den Boden lag. So fing ich weiter meine Rotaugen und verhalf Wim der deutlich mehr auf den Boden hatte zu weiteren Fischen.  

Bei ihm waren die Fänge in den letzten 1 1/2 Stunden etwas zurückgegangen. Jetzt aber bekam er die Rotaugen so wie ich gut am laufen. So verging schnell die Zeit und ich war am Anfang der 5. Stunde angekommen.  

Es muss nicht immer ein Kescher voller Fische sein.

Wieder wurde ein guter Fisch verloren, den ich schon sicher im Kescher wähnte. Schade dass ich nicht sehen konnte ob es ein großes Rotauge gewesen ist. Ein paar Rotfedern waren heute auch dabei.  

Nach 5 Stunden war Schluss für heute da ich Sonntag noch ein Angeln hatte. So machte Wim von mir noch schnell ein paar Bilder und zügig wurde eingepackt. Kaum war alles im Auto verstaut brach Regen herein der bis zu meiner Rückkehr zu Hause andauerte.

Am Ende gingen mir 6 verschiedene Fischarten ins Netz. Meinen Fang schätze ich auf gut 3500g und macht Lust auf mehr.

Fazit: 

Am Ende kamen 38 Fische zusammen. Keine schlechte Ausbeute, Auch wenn die Großen heute nicht so recht wollten so konnte ich fast 8 Fische in der Stunde am Haken bekommen. Für den Kanal war es sicher schon ein gutes Resultat und macht Lust auf mehr um diese Stelle wieder einmal aufzusuchen. 

  

Roger & Theo: Angeln mit der Matchrute am Teich 01.09.2013

Bericht Nr. 1 

Nach den Grabenarbeiten ist hier schon Gras über die Sache gewachsen und so viele schöne Angelplätze entstanden an der Teichanlage in Klosterveld die dem Verein De Karper Winterswijk gehört.

Am Sonntag fuhren Theo und ich mit den Matchruten im Gepäck nach Winterswijk - Kotten um dort ein paar Stunden zu Angeln. Leider ist Sammy mein Hund erst 3 Monate alt und noch zu Klein um ein paar Stunden länger allein gelassen zu werden.

Schauen wir mal was die Match heute bringt.

Trotzdem waren wir gespannt ob die Fische gut beißen und sich der eine oder andere Brassen oder Karpfen fangen lässt. So machten wir uns gegen 7 Uhr auf und nach gut 15 Minuten Fahrzeit hatten wir unser Ziel erreicht.  

Theos Futter und Köder im Einsatz.

Das letzte Mal war ich hier im April und konnte mit der Stipprute fast     20 Kg  Fisch fangen. Mit der Matchrute ist das alles immer sehr Wage, da es auch auf die Entfernung ankommt. Keine 30 Minuten später hatten wir dann alles aufgebaut und es konnte angefüttert werden.

Zwei Plastikschwäne sollen die Kormorane vom Fischfang abhalten. Diese liegen in etwa 35m Entfernung.

Theo fütterte 2 Fütterplätze auf gut 15m und einen auf vielleicht 20m an die er mit der Hand erreichen konnte. Ich hatte mich für einen Futterplatz in 35m Entfernung entschieden um meine Wurftechnik, Anhieb, Drill und Landung zu trainieren und mich besser auf die letzten Angeln bei der Topcompetitie vorzubereiten.

Zu Anfang konnte Theo nur solche kleinen Fische fangen.

Auch wenn der Waggler gut 18g hat und vielleicht den einen schwer vorkommt so ist es doch nötig um auf 43m Abstand zu werfen und 10 Kurbelumdrehungen weiter die Schnur unter Wasser zu bekommen.  

Der Ballmarker von Kevin Nash besteht aus 2 Teilen.

Theo hatte heute eingefrorenes Futter dabei und so mussten die Futterbälle mit einen Wurfrohr auf den Futterplatz gebracht werden, da in den Niederlanden ein Katapult verboten ist.  

Zuerst wird alles mit Futter geladen ..........

Leider hat das Anfüttern nicht so gut geklappt, weil die Konsistenz nicht perfekt gewesen ist und die kleinen gleichgroßen Futterbälle meistens in der Luft auseinander brachen und kein sauberes Anfüttern möglich war. Schade.

dann bis zum Rand oder wie bei Theo etwas mehr befüllt.....

So legte ich auch noch wie Theo später einen Futterplatz auf knapp 13m an um vielleicht hier noch ein paar Fische zu fangen. Die erste Stunde lief nicht viel und die Fische ließen sich lange Zeit. Danach konnte Theo ein paar kleine Barsche und 2 kleine Rotaugen fangen.

und dann darauf gesteckt und zusammen gepreßt.

Auch ich bekam jetzt den einen oder anderen Biss, leider gingen die Anschläge ins leere oder die Rotaugen hatten den Köder wieder ausgespuckt. So versuchte ich nach ein paar leergesaugten Maden die Angeltiefe zu verringern. Aber das brachte noch nicht den gewünschten Erfolg.

Anschließend wird die Verbindung gelöst.......

Theo bekam dann einen guten Biss und eine Brasse hatte sich an Theos Haken von Außen geharkt und der Leinschwimmer konnte sicher gelandet und an der Finne vom Haken befreit werden. Danach war erst einmal Ruhe auf den Angelplatz.

und fertig ist ein Futterball in der gleichen Größe.

Theo hatte mir seine neue Errungenschaft in Form eines Futterballmachers oder Ballmarker gezeigt womit man immer gleich große Futterbälle auch für die Futterschleuder pressen kann. Dieses wollen wir hier Euch nicht Vorenthalten.  

Fertig ist eine Futterkugel, die man wenn das Futter angepaßt ist werfen oder mit der Futterschleuder schießen kann. Sorry Bild unscharf.

So versuchte ich mit dem Wurfstab ein paar Futterbälle auf die 35m Bahn zu bringen, was aber wieder am Futter scheiterte. Beim nächsten Mal bin ich schlauer und mache mir wieder mein eigenes Futter an. 

Der Leinschwimmer wird sofort abgeharkt.........

So brach die letzte Stunde für uns an und jeder versuchte an Fisch zu kommen. Mein Futterplatz auf der 13m Bahn versorgte ich mit Maden und Hanf und brachte nochmals übernasses Futter mit der Hand ein.

damit der Brassen gleich wieder in Freiheit kann.

Draußen auf der 35m Bahn stiegen reichlich Blasen auf und ich versuchte alle 10 Minuten die beiden Plätze abzufischen. Hier und da stieg der Waggler aus dem Wasser aber einen Fisch konnte ich nicht ergattern. Die Rotaugen hatten sich wohl im Mittelwasser aufgehalten und den absinkenden Köder ständig genommen und wieder ausgespuckt.  

Theo mit seinen Leinschwimmer.

Für ein Umstellen der Montage war heute leider nicht die Zeit und Theo konnte auf die letzten 15 Minuten nochmals eine Brasse landen die jetzt ein paar Maden am 16 Haken genommen hatte. So gingen die 3 Stunden heute sehr schnell um und auch der ältere Herr der nach uns gekommen war hatte nach 2 Stunden ohne Fisch wieder das Weite gesucht.

Mein Waggler steht sauber bei 13,50m. Blasen waren genug vorhanden, aber die Fische wollten nicht so recht.

Ein Setzkscher ist hier Verboten und ein Unterfangkescher Pflicht. 

Der letzte Fisch ein Brassen kurz vor dem Kescher.

Fazit:

So kann es einen gehen. Heute passte leider nicht alles zusammen und ich musste ohne Fisch den Heimweg antreten. An der Montage lag es nicht sondern an den großen Futterplatz der die Fische zu sehr verteilte. Aber in Kürze werde ich in der Woche noch mal hier her fahren und dann werden die Karten neu gemischt. Mir kam es auf die Entfernung an.   Kurz kann jeder.

Theo mit seiner Brasse auf 2 Maden gefangen. Glückwunsch.

Theo hat heute das Beste daraus gemacht und es ist ihm gegönnt. So hatte heute Theo die Nase vorn und ich freue mich über ein paar schöne Fische und Bilder von seinen Fischen.                                                             

Auch wenn es heute nicht so gut klappte konnte ich zumindest Theo gut in Bilder setzen.

Bis zum nächsten Mal.

Roger & Theo.  

 

 

 

 

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