Trainingsberichte Monat September 2012       

 

Training am Kanaal Gent Terneuzen am 09.09.2012

Rechts mehrere hundertmeter Entfernt ein Abzweig.

Bericht Nr. 4

Am frühen Sonntagmorgen ging es um 05:00 Uhr los in das 300 Km entfernte Westdorpe bei Terneuzen um den Kanal einen Besuch abzustatten. Schließlich ist mir das Gewässer völlig umbekannt und ich wollte ganz genau Wissen was auf mich zu kommt.

Die Angelplätze liegen im Schilf und sind ausgeschnitten.

Dieses Gewässer hat viele Seiten. Dort ist es ca. 150m breit und bis zu 18m tief. Auch die Strömung kann hier deutlich zunehmen, so das man hier bis zu 8g Angeln muss um auf den Boden zu kommen.

Ein kleiner unter den Ozeanriesen. Größere Schiffe fuhren heute leider nicht.

Auch die Schiffe die hier Fahren sind Ozeanriesen und haben bei 300 m Länge, 33 m breite und bis zu 12 m Tiefgang stolze 125. 000 BRT.

Gut gelaunt wartete ich auf das Startsignal und die gute Laune sollte sich noch steigern!

Fische gibt es hier reichlich, müssen aber erst gefangen werden. Gute wie auch schlechte Fangtage wechseln sich hier ab. Meistens wird dann im zweistelligen Bereich gewonnen und ansonsten bleibt es hier beim wiegen unter 10 Kilogram.

Hier die linke Seite des Kanals, wo ca. 2 Km entfernt die Belgische Grenze verläuft.

Nach knapp 3 Stunden Fahrzeit konnte ich mich hier noch ein paar bekannten Niederländern anschließen und mit 5 Mann in einer Reihe sitzend belegte ich den linken Außenplatz.

Mein Angelplatz aus Sicht der Straße wo man direkt Parken kann.

Kurz nach Acht wurden die Angelplätze aufgebaut und um  09:50 Uhr waren alle soweit fertig das wir Anfangen konnten.

Mein Angelplatz aus der Nahdistanz vor der Startfütterung.

Nach dem Anfüttern hatte ich noch 5 Minuten zu tun um noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen unter anderer Bilder machen.

Meine erste Brasse vor dem Kescher.

Nach 5 Minuten bekam ich den ersten Biss der ins leere ging. Köder kontrollieren und weiter Angeln. Dann beim 2. Biss schlug ich an und das Gummi schoss heraus. Ein guter Fisch dachte ich und drillte Vorsichtig und konnte eine mittlere Brasse keschern.

Mein erster Fisch war gleich eine schöne Brasse. Nicht schlecht für den Anfang.

Ein guter Start und da hatte ich nichts dagegen. Mein Nachbar hatte einen Barsch mit der Matchrute erwischt. Direkt ein paar Minuten später ging es Schlag auf Schlag und ich konnte in den nächsten 20 Minuten weiter Brassen zwischen 500g und 1500g Keschern. Hammer!

Die 2. Brasse keine 5 Minuten später.

Danach wurde es ruhiger und der erste Ansturm war vorbei. Eine Schwarzmeergründel, ein Barsch mehr sprang weiter nicht heraus.

Brasse Mr. 3 kam früher hoch, konnte sie aber leicht keschern.

In der 2. Stunde änderte sich das Bild und ich bekam wieder die Brassen auf den Platz. Diese wurden Größer und wogen Teilweise bis zu 1500g. Meistens sind sie viel kleiner, aber mein Futter scheint den wohl zu schmecken. Leider habe ich im Drill 2 verloren und eine nach dem Anhieb ausgeharkt.

Der lange Kescherstiel musste her um diese Brasse von 1500g zu keschern.

In der dritten Stunde wurde es wieder ruhiger und ich probierte das eine oder andere aus. Jetz waren die Rotaugen auf den Platz, die sich die letzten Wochen hier sehr rar gemacht hatten.

Ein dickes Rotauge vor den Kescher.

Das erste Rotauge wog gut 200g und standen jetzt auf den Futterplatz. Ich kam aus den staunen nicht mehr heraus. Die Rotaugen wurden immer größer. 300g, 500g, 700g und das letzte knapp 900g.

Dieses dicke Rotauge über 500g war eines von 3 großen Fischen die einen guten Drill ablieferten.

Das ist einfach Geil. Du weisst nicht was beisst hier und bekommst andere Fische hier dran. Mein Nachbar fing sogar einen Hader. Siehe Photo!

Dieser "Hader" hat es in sich und wog knapp 1000g. und ich denke die gehen ab wie eine Rakete. Geiler Fisch.

In der letzten Stunde fing ich noch ein paar Barsche und ein paar Brassen und dann waren 4 Stunden Training vorbei.

In der letzten Stunde kamen noch mal die Brassen.....

Danach ging es zu den Angelkollegen und pflegte einen Erfahrungsaustausch. Nichts ist Wertvoller als gute Informationen um sich gleich bestens auf das Gewässer vorzubereiten und dann auch noch so toll abzuschneiden im ersten Training.

12111g standen auf der Waage und einen Barsch zurück gesetzt und eine Brasse leider neben den Setzkescher geschmissen. Leider hatte ich eine Schraube verloren und darum den etwas kleineren runden Strömungskescher genommen.

Fazit:

So ein gutes Training auf einem völlig umbekannten Gewässer macht einen richtig Fröhlich und mit Zuversicht fahre ich in 11 Tagen zum Training und anschließenden Angeln hier hin.

Trotzdem darf ist das Training nicht überbewerten da es auch anders laufen könnte. Aber ich habe viele neue Erkenntnisse gewonnen die ein Match hier sicher schon stark beinflussen können um am Ende die Nase vorn zu haben.

Vorsichtig wurde der Fang am steilen Ufer wieder zurück gesetzt.

Franz van Berkel 2 maliger Niederländicher Meister meinte treffend zu meinen Fang und den Erfahrungsaustausch das ich hier bestens zurecht gekommen bin und er auf meinen bisher gezeigte Leistungen bei der Nationalen Topcompetie durchaus die Chance habe hier ganz oben das Angeln hier zu beenden. Schön ist es dann doch das solche Angler mit Internationaler Erfahrung so eine gute Meinung von einem haben und das gibt noch viel mehr Selbstvertrauen.

Ehrlich gesagt ist immer eine gute Platzierung heraus gekommen als ich vorher sehr gut trainiert und gefangen habe. Warten wir es ab.

 

 

 

Das Video ist fertig und wünsche Euch viel Spaß beim anschauen.

 

Training an der Berkel in Borculo. 07.09.2012

Die Berkel rechts von mir, ca. 150m bis zur Brücke.

 

 

Bericht Nr. 3

Nach einer verkürzten Nacht ging es zum Training an die Berkel nach Borculo, um mir nochmal ein Bild über dieses Gewässer zu machen. Schließlich geht es Morgen hier von De Karper Winterswijk weiter und der 6. Durchgang wird geangelt.

Die Berkel zu meiner linken Seite. Wenig Strömung und der Wind weht Strom auf.

Nach gut einer Stunde war alles inclusive Cam aufgebaut und es konnte los gehen. Heute versuchte ich mal alles mit den Poulecuo zu machen um zu sehen ob es Vorteile hat oder nicht.

Mein Angelplatz zwischen dem Schilf war angenehm.

Nach dem mehrere Bälle auf den Futterplatz abgelegt wurden konnte endlich geangelt werden. Keine 5 Minuten später lag der erste Fisch ein kleiner Barsch in meiner Hand.

Sorgfältig und ohne Eile wurde der Futterplatz aufgebaut.

Hoffentllich keine schlechten Vorzeichen wie das Sprichwort schon sagt. Doch schon wenige Minuten später hatte ich auch ein kleines Rotauge ergattert.

Warten auf den ersten Fisch.

Nach knapp 20 Minuten konnte ich das nächste kleine Rotauge begrüßen und war guter Dinge.

Ist der erste Fisch ein Barsch, ist der Tag im A....!?

Es kamen immer wieder Futterpartikel nach oben, aber es gab keine Bisse mehr.

Ein handlanges kleines Rotauge liegt in meiner Hand.

Nach einer Stunde wurde gedippt und tiefer gestellt und erst kurze Zeit später konnte ich meinen 4. Fisch ein kleines Rotauge fangen. Danach habe ich alle möglichen Varriationen ausprobiert. Leider ohne weiteren Erfolg.

Nach 3 Stunden Angeln habe ich das Training abgebrochen um noch das eine oder andere besorgen zu können um Morgen noch besser abzuschneiden.

Ganze 4 Fische waren heute die gesamte Ausbeute.

Fazit:

Ein Training ist immer gut. Es gibt viele Aufschlüsse über Strömung, Beissverhalten und dazu die Angel - und Futterstrategie. Also wenn die Fische nicht wollen muss man sich noch etwas besseres einfallen lassen. Aber auch das Losen ist Wichtig!   

Da hier so gut wie keine Ströung ist wird es Morgen mit gut 25 Teilnehmern verdammt schwer. Nicht alle Teinehmer Angeln auf ein sehr gutes Niveau, aber trotzdem kennen alle dieses Gewässer sehr gut.  

Ich hoffe das die Fische besser beissen und alle Fische fangen, weil es dann für mich leichter werden würde. Ansonsten sehe ich Schwarz was den Fang betrifft. Entweder viele ohne Fisch oder wenig Gewicht mit Ausnahme ein paar Bonusfische die vielleicht gefangen werden. 

Auch wenn ich hier Heute meinen Bericht schreibe tuhe ich dies gerne für meine Homepagebesucher. Wer nicht liest hat Verloren so stand es auf einen großen Schild in der Meisterschule, die ich mit Erfolg abgeschlossen habe. 

 

Hegefischen an der Aue am 02.09.2012

 

 

Auf den Weg zur Aue musste ich mal anhalten um diese schönen Bilder einzufangen.

 

Bericht Nr. 2

 

Am frühen Morgen gegen 04:15 Uhr ging es zur Aue um kurzfristig noch am Hegefischen dran Teil zunehmen. Gut 65 Teilnehmer trafen sich gegen 7 Uhr um íhre Startplätze abzuholen.

Die Aue in Sarninghausen ist sehr reizvoll, hat aber ihre Tücken.

 

So waren viele Vereine aus der näheren Umgebung und andere von weiter weg angereist um sich der launischen Aue zu stellen. Die Fänge der laufenden Woche waren schlecht und die Nacht mit 4-6° auch nicht gerade warm.

Links kurz vor der Startfütterung noch schnell ein Bild gemacht.

Auch ich war Pünktlich zur Auslosung und verstärkte das Team Otte das glaube ich hier das erste Mal antrat. Es wurde am Anfang nur wenig gefüttert (max. 4Liter Futter plua 1 Liter Köder) um die Fische nicht gleich zu sättigen.

Die erst angekündigte Prominenz war leider nicht Komplett zugegen, hatte sich doch auch Günter Horler angesagt u.a. aus den Nationalkader, da hier in Kürze der DAV Anglertreff Einzel statt findet.

Mein Angelplatz war nicht schlecht.....

Beim anfüttern wählte ich die 13m und die 8m Bahn um eventuell auf 2 Futterplätze angeln zu können. Mein Futter war Schwarz und sehr fein gehalten und hatte ca. 25% Lehm. Auf beide Plätze hatte ich 2 Bälle feuchtes Futter und 2 Bälle extrem übernasses Futter mit dem Poulecup sauber ausgebracht und konnte beim Startsignal sofort Fisch auf die 13m Bahn fangen.

Der Fang bestand zum Teil aus Rotaugen, Güstern, Kaulbarsche, Barsche und Gründlinge und kleinere Brassen. Vereinzelt wurden auch Brassen gefangen. So konnte ich in der ersten Stunde 14 Fische fangen.

Das Wiegekomando im Einsatz.

Die 2. Stunde verlief für mich schlechter nur 4 Fische und ich hatte auf beiden Futterplätzen gefischt was heute wohl ein Fehler war. Die größeren Fische waren erheblich höher über den Futter zu fangen und man musste Geduld haben.

In der 3. Stunde lief es wieder besser und ich entschied mich auf den Boden zu bleiben. Fisch auf Fisch gingen in den Setzkescher nur leider viele zu Klein und am Ende hatte ich knapp 50 Fische auf den Zähler. So konnte ich am Ende des Angelns 1280g fangen was den 10. Platz im Sektor bedeutete. Ingesamt fehlten mir 320g um den 6. Platz zu belegen der heute sicherlich drin gewesen ist um noch eine Ehrengabe mitzunehmen.

Diese Kapitale Brasse ging meinen Nachbar 15 Minuten vor Schluss ins Netz.

Die Fänge waren Insgesamt gut, wenn man bedenkt das am Vortag fast nichts gefangen wurde. Geangelt hatte ich mit 0,3g, 0,5g, 0,75g und ener 1g Pose MS Saar an einer 10er Schnur und Vorfächer alle 0,08mm mit Roten Harken B 512  und Gamakatzu 1310N in den Größen 18 und 20. Gewonnen hatten am Ende der ASV Suhlingen 1 vor Weser-Bergland 2 und Browning Team Lohne wurde Dritter.

Dieser Brasse von Franz wog 3460g und am Ende hatte er auch das Tageshöchstgewicht von 5450g erzielen können. Glückwunsch noch mal an dieser Stelle.

 

 

Fazit:

Seit 2009 habe ich hier nicht mehr geangelt und vieles ist hier anders. Es gibt viel mehr Kaulbarsche und Gründlinge sowie Rapfen die ich hier noch nicht gefangen hatte. So war es schon schwieriger sich hier auf die neueren Bedingungen ein zu stellen, was am Ende auch den Ausschlag gab. Wenns klappt bin ich nächstes Jahr wieder dabei. Dann werden die Karten wieder Neu gemischt.

 

 

Angeln an der Berkel in Borculo am 01.09.2012

Die Berkel hier zieht viele Menschen an, nicht nur Angler sondern auch viele Spaziergänger.

 

Bericht Nr. 1 mit Video.´

 

Heute ging es zur Abwechselung an die Berkel in Borculo, da ich hier wohl in Kürze ein Angeln habe und ich die Zeit nutzen wollte etwas zu testen. Gegen 12 Uhr war alles aufgebaut  und es konnte angefüttert werden.

Malerisch fließt die Berkel hier entlang und keine 20m hinter mir steht überall ein Haus im Grünen.

Es dauerte keine 2 Minuten und der erste Fisch ein kleines Rotauge hing am Harken. Gut dachte ich. Nach insgesamt 10 Minuten konnte ich 3 kleine Rotaugen in den Setzkesscher werfen.

Hier bin ich beim erklären meiner Angelmontage, schließlich war die Cam mit dabei.

Danach war vorerst der Spuk vorbei. Raubfisch oder waren es die Haubentaucher die mir die Fische vergrämten?

Wie immer finden die Futterbälle ihren Weg ins Ziel.

 

Daraus sollte man Schlau werden. Sieht mal wieder nach einen Laub´nischen Tag aus der mich an die Aue erinnert.

Der erste Fisch kam schnell aus der Berkel.

 

Nach einer halben Stunde legte ich 5 cm auf den Boden auf und konnte kurz darauf einen 15 cm langen Barsch fangen.

Fisch Nr. 5 war genauso Groß wie die ersten Rotaugen.

 

Danach passierte erstmal 1 Stunde nichts und es wurde etwas nachgefüttert. Dies brachte nach 5 Minuten gleich Erfolg.

So noch schnell die kleinen Fische zurück ins Wasser gesetzt und dann nichts wie nach Hause, sachen für Morgen fertig machen. Denn dann ist auch noch ein Angeltag!

 

Innerhalb von 15 Minuten konnte ich noch mal 5 kleine Rotaugen fangen. Danach war es wie abgeschnitten. Es rührte sich nichts mehr. Auch das nachfüttern von Pinkies und fast 30 cm aufgelegt brachte keinen Fisch ein. Nach 3 1/2 Stunden machte ich Schluß für heute.

 

 

 

Fazit:

 

Das sieht der Berkel heute wieder ähnlich. Ein Telefonat bestätigte mir das es auch Heute an der Aue Grottenschlecht gewesen ist. Da sage einer das die beiden nicht miteinander Verwandt sind. Nur das es in der Aue noch schlechter war!

Da bleibt eben nichts anderes übrig als froh über die gut 200g und 9 Fische zu sein. Da wurden an der Aue schon Angeln mit gewonnen. Grins!

 

Ich denke am Montag ist das Video mit ein paar Tipps & Tricks fertig geschnitten. Morgen früh 03:45 Uhr schellt der Wecker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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