Trainingsberichte für den Monat Oktober 2013.  

Roger & Theo: Angeln an der Berkel in Beekvliet. 03.10.2013 

Bericht Nr. 1

Theo kurz vor dem anködern des Hakens.

Am Tag der Deutschen Einheit sollte es endlich losgehen. Nicht nur in neuer Angelbekleidung sondern um zu testen wie alles passt und sitzt und wie sich alles bei kühleren Temperaturen verhält.

So ging es am Donnerstag schon um kurz nach 6 Uhr bei Theo los und die Temperaturen waren auf nur noch auf +4 Grad gekrochen. Der Ostwind trug auch seinen Teil dazu bei, so dass wir heute nicht mit großen Fängen rechnen.

Keine Minute später hatte Theo seinen ersten Fisch ein Rotauge.

So hatten wir kurz nach 7 Uhr unser Ziel die Berkel in Beekvliet erreicht und suchten uns ein paar gute Angelplätze aus, die dem Ostwind zumindest ein paar Stunden trotzen konnten.

Dann konnten wir endlich um 08:15 Uhr mit dem Anfüttern beginnen. Ich warf insgesamt 5 kleinere Futterbälle mit ein paar Castern, Hanf und einigen Pinkies auf die 11,50m Bahn.  

Mein erster Fisch heute war nicht schlecht. Weiter so.

Theo tat es mir gleich, hatte aber gefrorenes braunes Futter mit und ich schwarzes Futter frisch angerührt. Somit wollten wir zumindest versuchen doch ein paar Rotaugen zu fangen. 

Es dauerte wenige Minuten und schon konnte Theo ein maßiges Rotauge in der Hand halten. Keine 2 Minuten später ein kleines von gut 10cm. Ich hatte auf jeden Fall die Kamera schon bedient, um ein paar Bilder zu machen.

Dieses Rotauge war gleich ein paar Nummern größer.

Aber auch ich hatte nichts zu meckern. Nach dem ich die Kamera bei Seite gelegt hatte und den ersten Biss verpasst hatte brachte der nächste Anschlag gleich ein gutes Rotauge auf einer Made am 18 Haken ein.  

Nach insgesamt 7 Fischen (Theo 3 Fische) war erst mal Schluss. Was jetzt? War das vielleicht schon wieder alles gewesen?

Theo beim Drill. Sein Angelplatz hat heute viel Potenzial.

Nach kurzen überlegen brachte ich ein wenig Futter, ein paar Pinkies, Hanf und Caster auf den Futterplatz, den wir mit 0,75g und 1,25g Posen beangelten (Theo hatte 1g und 1,50g).  

Dieses Beißverhalten ist mir bekannt und dann kann schon sehr schnell zu Ende sein. So vergingen die nächsten 20 Minuten ohne einen Biss bei uns beiden.

So und jetzt ab in den Unterfangkescher.

Danach wechselte ich auf der 1,25g Montage, zog diese nochmals um 10cm tiefer und hatte das 0,08mm dünne Vorfach ca.15cm aufgelegt. Schon beim ersten absenken der Montage bekam ich einen Biss.

Innerhalb von gut 15 Minuten konnte hintereinander 7 schöne Rotaugen fangen ohne eins zu verlieren. Geht doch dachte ich und sagte Theo gleich wie es geht.

So waren Rotaugen zwischen 100g und 200g Gewicht keine Seltenheit.

Theo hatte inzwischen auch nachgefüttert und ein paar Bisse bekommen. Bei mir war jetzt aber Plötzlich Schluss mit Lustig. Die Fische ließen sich nicht mehr zum Beissen bringen. Egal wie tief die Montage oder welcher Köder auch angeboten wurde.

Jetzt hatte Theo einen Biss und zog ein schönes Rotauge an Land. Nicht so schlimm dachte ich, so bekommt Theo jetzt auch etwas ab und dann geht es wieder bei mir weiter. Denkste.

Der Ostwind hatte deutlich zugelegt und bei Windstärke 4 wollten wir lieber nicht dort oben sitzen.

In den folgenden nächsten 3 Stunden ! hatte ich keinen einzigen Biss zu verzeichnen. Dabei hatte ich alles aus der Trickkiste geholt und Futter mit Lockstoffen oder übernass angeboten und auch den einen oder anderen Dipp ausprobiert.  

Auch die großen Mückenlarven für alle Fälle am Haken und ein Kamasan B 512 red mit 22 Haken am Vorfach 0,07mm brachte keinen einzigen Fisch ein. Und Theo?

So war die Wahl des Angelplatzes kein Problem in den ersten 4 Stunden.

Er fing in aller Seelenruhe in kleinen Abständen ein Rotauge nach den anderen und konnte seinen Zählerstand auf 29 Fische bringen. Danach hatte Theo ein einsehen und wir tauschten die Angelplätze.

Jetzt dürfte ich auf Theos Platz am Kuchen naschen und prompt             8 weitere Rotaugen in Theos Setzkescher verfrachten. Ob mit Caster/Made oder 2 Maden am 16 Haken, die Fische nahmen alles und ein paar Rotaugen bis 250g waren auch dabei.

Hurra. Nach 3 Stunden ohne Fisch durfte ich Theo seinen Angelplatz für eine Weile einnehmen und freute mich über dicke Rotaugen.

Theo lotet meinen Angelplatz aus, probiert auch alles aus und konnte keinen einzigen Fisch fangen. Pustekuchen, sag ich doch.                         Es war wie verhext.  

Theo saß Stromab und die Fische hatten keine Lust die 10m auf meinen Futterplatz zu schwimmen. Auch benutzte ich dasselbe Futter wie Theo, das ich mehrfach nachgefüttert habe, brachte leider nichts ein.

Meine Ausbeute. Nach einer Stunde hatte ich 11 Fische gefangen. Das war es dann aber auch für den Rest des Tages.

So tauschten wir nochmals die Angelplätze und Theo konnte den Zähler noch auf runde 50 Fische bringen und meiner blieb auf 11 Fische stehen. Dieses kommt äußerst selten vor aber ist sicher kein Einzelfall. Schade, aber da kann man nichts machen.

Da sah es bei Theo aber ganz anders aus. Ingesamt knapp 6200g Gewicht runden bei Theo einen sehr guten Angeltag ab.

Am Ende hatte Theo die Nase deutlich vorn und mit 50 Fische und 6200g Gewicht viel der Angeltag sehr gut aus. Mein Fang war dagegen bescheiden. Elf Fische mit knapp 600g waren dürftig. Egal. Wir hatten unseren Spaß heute und geteiltes Leid ist halbes Leid.

Viele dicke Rotaugen im Wiegenetz.

Beim nächsten Mal werde ich dann mit Theo tauschen und hoffen dass alles wieder bei beiden zusammen läuft.

Fazit:

Theo beim einpacken seiner Angelausrüstung. Die Bäume hier geben Deckung und schützen vor Wind.

Die Angelbekleidung hat ihren Test bestanden. Es war Frisch heute Morgen und man bekam schon kalte Finger. Aber die Sonne machte später alles wieder wett.  

Das Bild des Tages. Theo hatte heute die Nase deutlich vorne. Da darf man sich auch Richtig freuen über einen guten Fang Rotaugen.

Beim nächsten Mal werde ich aber gleich die Jacke anziehen und Stiefel, für Schuhe war es schon zu kalt. Hinter her ist man immer schlauer.

Außer bei den Fischen. Die geben einen schon mal Rätsel auf oder nicht?

Bis zum nächsten Mal.

Roger & Theo.

  

 

 

 

 

 

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