Trainingsberichte vom November 2012

Roger & Theo: Training Twentekanaal in Lochem 25.11.2012

Bericht Nr. 2

Der Twentekanaal in Lochem hier im C-Sektor hatte zum Ende des Angelns immer mehr Wellen.

Am Sonntagmorgen gegen 06:45 Uhr ging es los und gegen 07:30 Uhr sind wir endlich am Wasser angekommen. Aber schon keine 2 Minuten später sahen wir große Wellen auf den Twentekanaal und wir suchten uns auf der anderen Seite des Kanaals ca. 3 Km weiter einen guten Platz aus, wo wir den Wind bei Stärke 5 bis 6 trotzen konnten.  

Nach dem alles aufgebaut war konnten wir gegen 9 Uhr endlich anfangen mit der Startfütterung. Sauber warf ich meine 7 Futterbälle gespickt mit ein paar Castern, einer großen Hand voll gekochten Hanf und den letzten Futterball mit ein paar Pinkies versehen ins Wasser.

Theo mit Polenetz während der Anfangsfütterung, wo das Wasser noch ruhig war.

Theo brachte alles mit dem Polecup raus und legte noch eine kurze Bahn auf 7m mit der Bolo an. Auch vom Futter unterschieden wir uns beide. Theo hatte frisches Futter am Vortag angerührt und ich Futter aus dem Eisschrank entnommen und es aufgetaut ans Wasser mit genommen.  

Es dauerte auch nicht allzu lange bis Theo seine ersten Gründel an der Bolo hatte. Bei mir lief die erste halbe Stunde nichts, da ich eine neue Montage nehmen musste und diese wurde um einen halben Meter auf 6,50m verlängert, da es hier knapp 6m tief ist.  

Theo beim keschern eines kleinen Barsches, daneben seine Bolorute.

Nach knapp einer Stunde konnte ich an der 1g Montage eine kleine Grundel fängen. Das Wasser stand oder strömte leicht nach links wo Theo saß der hier auch deutlich mehr Bisse auf seinen 2 Ruten bekam.

So lief es weiter bis zum Ende der 2. Stunde. Theo fing mehrere Gründeln mit der Bolo und mit der Stipprute ein paar kleine Barsche  mit der 1,25g Pose und ich konnte eine weitere Gründel fangen.

Mein Angelplatz. Die Blätter machten Zeitweise das Angeln und einsetzen der Montage schwierig.

Die dritte Stunde wurde jetzt besser. Theo fing ein kleines Rotauge und ich konnte auch ein kleines Rotauge noch mit der 1g Montage fangen.  

Danach kam etwas mehr Strömung auf und ich wechselte auf eine 2g Montage. Jetzt probierte ich stark verzögert mit einem 18 Haken von Gammakatzu 1310N und 2 Maden (eine mit Curkuma und eine Normal) mein Glück.  

Die 2g Pose tanzte in den Wellen.

Langsam tauchte die 2g Pose gut 3m hinter dem Futterplatz ab und nach dem Anhieb schoss das 1,25mm SimEs heraus. Langsam wurde die Stipprute Richtung Abroller geschoben und Vorsichtig abgesteckt. Diesen Fisch wollte ich haben und drillte den Fsich langsam heran.

Jetzt tauchte ich den 4m langen Unterfangkescher ins Wasser und sah zum ersten Mal den Fisch. Er hatte sich mehr als eine Brasse verhalten, wollte aber nicht so recht nach oben kommen. Nach einer guten Minuten hatte ich ihm endlich so weit und kescherte gekonnt ein dickes Rotauge.

Dieses Rotauge versüsste mir heute den Angeltag.

Mit diesen Fisch war der Angeltag gerettet und ich versuchte in der letzten Stunde nach zu setzen. Aber die Pose tauchte nicht ab.

Theo konnte ein weiteres Rotauge und einen Ukelei auf der Stipprute fangen. Die letzte halbe Stunde brachte aber nichts mehr ein im Gegensatz zu mir.

Theo mit 2 Rotaugen und einen Ukelei. Die 10 Gründeln und 4 kleinen Barsche hatte er leider nicht in den Setzkescher geworfen.

Die letzte halbe Stunde setzte ich alles auf die Karte und fütterte mehrere kleine Bälle die Übernässt waren auf den Futterplatz und siehe da es klappte. Die Pose tauchte ab und es konnte nach kurzen Drill eine kleine Brasse gelandet werden.

Nach 4 Stunden Angeln war dann für heute Schluss. Theo war zufrieden mir seiner Ausbeute und ich am Ende auch.  

Dieses Rotauge brachte 550g auf die Waage. So ein Fisch Ende November macht vieles wieder Wett.

Fazit:

Der Winter steht vor der Tür. Das Wetter war heute sehr stürmisch und wir hatten Glück mit unseren Angelplatz. Zwischen durch gab es auch 2 kurze Schauer die uns nichts anhaben konnten. 

Sicher hatten wir hier keinen Sahnetag erwischt, dafür war der Kanal heute zu unruhig und Theo hatte am Ende des Angelns sogar eine Montage von 3g gefischt die aber nichts einbrachte. Zum Ende des Angeln schien sogar die Sonne und wir hatten 11° Aussentemperatur. 

Die Nachbarn neben uns hatten nicht so viel Glück und konnten ein paar wenige Fische fangen. Zwei Niederländer gingen sogar ohne Fisch nach Hause.  

Nächste Woche soll es noch kälter werden und wir werden sehen was dann geht. Bis dahin. Roger & Theo. 

Koppelangeln am Twentekanaal-Lonnekerbrug vom 4.11.2012

Bericht Nr. 1

Unser Angelplatz auf B 7 gegen über dem Arkestadion von Twente Enschede.

Am frühen Sonntagmorgen ging es los nach Enschede zur Lonnekerbrug um an einem Koppelangeln teil zu nehmen. Es war um 07:30 Uhr noch sehr frisch so um die 3 bis 4 Grad und auch der Wettergott hatte Mitleid mit den 19 Koppeln und es blieb bis zum einpacken trocken.

Gut 30m Abstand hatten wir zum nächsten Koppel, so das auch eine reale Chance jedes Koppel hatte einen Fisch zu fangen. Klasse.

Unsere Taktik bestand heute 3 Futterplätze anzulegen. Den ersten gegen über der Spundwand mit der Feederrute die Theo inne hatte und dann die 13m Bahn die ich von meiner Stelle aus mit dem Poulecup anfütterte. Der letzte Futterplatz war die 9,50m Bahn die wieder Theo hatte um auch etwas kürzer zu Angeln und so die Räume eng zu machen für unsere Nachbarn neben uns.

Rechts zur Brücke waren die Koppel B6 bis A1.

Theo hatte am Wasser ein halbes Kilo Feederfutter angerührt und ich zu Hause ca. 1200g eigenes Trockenfutter mit 25 % Erde versetzt. Die zweite Mischung wurde am Wasser angerührt und war Komplett mit einen feinen Sieb behandelt worden, so das die Fische sich an diesem Futter nicht satt fressen konnten. Dies wurde dann Pur nachgefüttert oder hätte noch mit Erde bis zu 50 % gestreckt werden können.  

So wurde dann noch 2 Kg Erde mit etwas Grauen Lehm versetzt um beim Start ein paar Bälle auf die 13m Bahn zu werfen um ein Geräusch zu erzeugen und das Futter versehen mit ein paar toten Pinkies und ein paar Castern insgesamt 3 Becher voll mit dem Poulecup Punktgenau auf den Futterplatz serviert.

Diese Brasse kann hier bei deutlich schlechteren Verlauf schon das Zünglein an der Waage sein.

Nach gut 7 Minuten hatte ich den ersten Biss, das Händy am Ohr ging der Anbiss ins leere. Nach 20 Minuten bekam ich eine neue Chance und ich lies mich nicht 2 Mal bittten und nach kurzen vorsichtigen Drill konnte ich eine kleine Brasse von ca. 250g keschern.

Ein ums andere Mal wurden die Kits gewechselt und ich angelte mit 0,50g, 0,75g und 1g Posen die zwischen Null , 10cm und 20cm auf den Bodenl lagen.

Wir hatten mit stehenden Haken angefangen und mussten dann doch mal 5 cm tiefer stellen weil die Fische kein Interessse an unseren Köder hatten. Aber auch so lief es nicht wie gewünscht. Die linken Nachbarn hatten nichts und rechts von uns wurde besser gefangen und wir konnten uns keinen Reim darauf machen wie sie an Fisch kommen.

Der Wind nahm im laufe des Angelns zu und man konnte aber trotzdem sauber Technisch Angeln. Hatten wir am Morgen noch Sonnenschein so war der Himmel später bedeckt und die Pose auf Grund des Schattens (Rot) vom Arkestadion machte die Rote Sonnenbrille notwendig um die Antenne noch zu sehen.

So ging es bald in die zweite Stunde und auch bei Theo lief nicht viel zusammen. Dann hatte Theo auf die 13m Bahn einen Biss und den Fisch aber leider verloren. Schade. Aber Theo hatte 10cm aufgelegt und stark verzögert geangelt so das ich meine Montage tiefer stellte und die 0,75g Pose jetzt genauso angelte bis ich zum Ende der 2. Stunde ein schönes Rotauge ergattern konnte. Geht doch.

Nach gut 2 1/2 Stunden bekam ich einen Biss und hatte wieder ein Rotauge am Haken. Jetzt fing Theo ein großes Ukelei auf die 9,50m Bahn und wechselte anschließend auf die 13m Bahn um dort mit einen schönen Rotauge nach zu legen. Danach war wieder Schluß.

Eine von 2 kleinen Bonusbrassen konnte ich heute fangen.

Die vierte Stunde brachte einen Biss, leider habe ich diesen Fisch wohl zu knapp gehakt. Trotzdem konnte ich noch ein weiteres Rotauge fangen.

In der letzten Stunde setzten wir noch mal alles auf eine Karte um mit übernassen Futter gemischt mit Lehm wurden nochmals mit dem Poulecup angefüttert. Die letzte Viertelstunde bracht mir eine kleine Brasse und ein dickes Rotauge von 350g ein. Danach waren 5 Stunden Angeln vorbei und wir packten ein bis das Wiegekommando erschien.

Theo mit unseren Fang der aus 2 kleinen Brassen, 5 Rotaugen und einen Ukelei bestand.

Wir schätzten unseren Fang von 8 Fischen auf ca. 1500g und konnten am Ende mit 1580g Gewicht einen 3. Platz im Sektor B erreichen. Das Koppel rechts hatte ca. 3800g auf die Waage gebracht und damit den ersten Platz belegt. Der 2. Platz ging an das Koppel auf B 12 mit einer großen Brasse und ein paar Fischen mit ca. 2300g.

Unser Fang aus der Nähe. Knapp 200g pro Fisch im Schnitt konnte sich sehen lassen.

Im A-Sektor gewann das Koppel Christian Heiart/Bernd Severin auf A2 mit ca. 5900g und 60 Fischen vor A1 Gewicht leider nicht bekannt. So ging ein schöner und erfolgreicher Angeltag zu Ende.

Fazit:

Unsere linken Nachbarn und Lokalmatadoren W. Mentink/W. Bloem hatten mit 900g das Nachsehen. Gegen die Sieger rechts war kein Kraut gewachsen. Die Fische kamen alle Stromauf und zwischen A1 und B6 wurden über 30 Kilogramm Fisch gefangen.

Dennoch konnten wir fast das Optimale daraus machen. Mit dem Nachfüttern von Lehm oder Futter hatten wir am Ende die richtige Strategie gefunden und Theo & ich uns den 3. Platz Redlich verdient. 

 

 

 

 

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