Trainingsberichte aus den Monat März 2013.

Trainingsangeln für Triowettkampf Lonnekerbrug 22.03.2013

Bericht Nr. 4

Der Wind blies uns Anfangs fast auf den Kopf um später schräg auf rechts zu drehen.

Heute ging es mit unseren Trio Marco, Jan und mir an die Lonnekerbrug um uns für das Angeln von H. Kruidenier den Triowettkampf am Ostermontag etwas besser vorzubereiten.

Im letzten Jahr konnte unser Trio den 7. Platz in der Endwertung belegen und dieses mal versuchen wir noch besser abzuschneiden.  

Marco beim Futterbälle drücken. Gut gelaunt ging es ans Angeln.

Die Bedingungen waren heute nicht die Besten. Wir hatten bei der Ankunft am Wasser 0 Grad und Ostwind der Stärke 3 der im weiteren Tagesverlauf nahm er auf Stärke 4 zu und hatte noch einige Böen dabei.  

Die Temperatur stieg leicht auf 2 Grad an und das war es dann auch. Strömung war wenig, aber der Wind drückte doch schon heftig, so das technisches Angeln mit sauberer Köderführung teilweise schwierig war.  

Auch Jan war jetzt fertig mit seinen Futterballen Es konnte so los gehen.

Gegen 09:30 Uhr war alles aufgebaut und die Startfütterung konnte beginnen. Jan und ich warfen unsere Futterbälle auf die 11,50m Bahn und Marco fütterte mit dem Polecup an.

Dem Futter haben wir etwas Hanf, ein paar Caster und ein paar Pinkies beigefügt und so verging die erste halbe Stunde.  

Da war das Objekt der Begierde. Ein Rotauge ist mir nach 35 Minuten ins Netz gegangen.

Danach hatte ich meinen ersten Biss den ich aber zu spät gesehen hatte, da ich wohl mit einen Hänger gerechnet hatte.   

So wurden die Köder kontrolliert und eine neue Made beködert. Keine 5 Minuten später tauchte die 1g Pose zügig ab, ein Anschlag und der Fisch ein Rotauge konnte kurze Zeit später gekeschert werden.  

Schnell noch ein Photo gemacht und weiter gehts.

Jetzt waren auch meine Kameraden hell wach und versuchten ihrerseits noch konzentrierter zu Angeln. Leider tat sich bei den beiden nichts und so ging das Angeln in die 2. Stunde. 

Diese hatte es in sich, weil der Wind zu nahm und trotz Handschuhe bekam ich kalte Finger und auch meine Angelkollegen hatten welche.  

Marco links von mir mühte sich redlich.Aber heute war es schwierig an Fisch zu kommen.

So entschlossen wir uns nach 2 Stunden Angeln eine Mittagspause ein zu legen um uns mit ein paar Schnitten und warmen Getränken im Auto aufzuwärmen. Zuvor hatten wir aber noch etwas nachgefüttert.  

So konnten wir uns austauschen und schon mal ein wenig über unsere Angeltaktik und der Futterstrategie gedanken machen.  

Jan beim einsetzen seiner Montage. Er fischte heute mit einer 1,50g und 2g Pose.

Um 12 Uhr ging es weiter und nach 15 Minuten hatte ich den nächsten Zupfer der aber ins leere ging.  

Wieder wurde neu beködert und keine 10 Minuten später zappelte es an der Angel und ein etwas größeres Rotauge konnte gefangen werden. So kam ich auf 2 Rotaugen und dies war kein Zufall.  

Jan mit seinen ersten Fisch und von der Null weg.

Jetzt hofften wir das alle noch an Fisch zu kommen und Jan hatte kurz darauf einen Biss und konnte ebenfalls ein kleines Rotauge fangen.  

Geht doch. Nun versuchte ich mit meiner 1g Pose noch mal alles heraus zu holen und bekam promt einen Biss.  

Jan beim keschern eines Rotauges. Sicherheit geht vor.

Aber leider konnte ich den Anschlag nicht so duchbringen da die Spitze tief ins Wasser getaucht war und der Fisch schon wieder los gelassen hatte.  

So macht Angeln Spaß wenn es bei schwierigen Umständen doch noch etwas zu fangen gibt.

Dafür machte es Jan kurze Zeit besser und konnte einen 2. Fisch an den Haken bekommen.  

Fisch Nr. 2 und mit mir Gleichstand. Damit kann man zufrieden sein.

Vorsichtig drillte Jan den Fisch über den Unterfangkescher und hatte so seinen zweiten Fisch im Sack. 

Die letzte halbe Stunde ging dann leider nichts mehr. Leicht durchgefroren haben wir dann nach knapp 3 1/2 Stunden Angeln plus halbe Stunde Pause das Angeln für heute beendet.

Es ist nicht viel was so die letzten Wochen aus den Kanälen heraus kommt aber besser als Schneider nach Hause.

Fazit:

Unser Trio konnte heute wieder ein paar wichtige Erkenntnisse mit nehmen die uns sicher etwas weiter bringen. Schön das Jan nach der Pause auch Erfolgreich gewesen ist. Bei Marco mache ich mir keine Gedanken. Die Null wird ihm sicher Ärgern, aber dafür beim Triowettkampf Motivieren.  

Was mich betrifft konnte ich in den letzten Wochen trotz eisiger Kälte den Winter immer ein paar Fische abtrotzen um mich so Schadlos zu halten. Da können schon ein oder 2 Fische sehr wertvoll sein, wenn anderswo viele Nullen fallen. 

 

 

 

Koppelangeln von HLV De Brasem in Lochem 17.03.2013 

Bericht Nr. 3 

Links von uns wurde mehr auf die Kopfrute und Feeder gesetzt.

 

Am Sonntagmorgen um 07:30 Uhr trafen sich 29 Koppels um an dem 3. Angeln von HLV De Brasem aus Lochem daran Teil zunehmen. Die niedrigen Temperaturen um die 3 Grad konnte die meisten nicht davon abhalten ihr Glück am Twentekanaal heute zu versuchen.  

Es regnete noch beim Aufbau sowie in der ersten Stunde des Angelns und es kam noch einmal Schneeregen herunter. Danach besserte sich das Wetter und gegen 12 Uhr waren es angenehme 7 Grad und so konnte jeder seine Sachen fast trocken wieder ins Auto packen.

Theo saß fein unter den Matrixschirm und entging so dem Regen aber nicht den kalten Fingern.

Die Strömung war wieder normal und so konnte ich von Anfang an eine 2g Pose mit der Stipprute auf der 13m Bahn einsetzen und brauchte diese nicht mal mehr tauschen. Da ich bei der kalten Witterung keinen zweiten Futterplatz anlegte um die wenigen Fische zu verteilen belies ich es dabei.  

Theo hatte einen Futterplatz ca. 7m von der gegenüberliegende Spundwand angelegt und ist Platz mit der Feederrute treu geblieben. Theo setzte verschiedene Speedkörbe ein zwischen 40g bis 60g um den Brassen auf die Schuppen zu rücken.

Der Wind kam heute aus Südost und ich hatte keine Probleme mit dem Angeln.

Um 08:30 Uhr ertönte das Startsignal und ich warf 6 Futterbälle sauber auf die 13m Bahn und Theo ein paar Körbchen auf die andere Seite. Wir hatten mit Platz 21 keinen Vorteil sondern waren Mitten drin.  

Die erste Stunde brachte mir einen Biss ein dessen Anschlag ins leere ging. Kurze Zeit später hatte die 2. Stunde angebrochen und ich konnte den zweiten Biss besser verwerten und fing eine kleine Gründel. Zumindest von der Null runter und so wurde gleich nachgesetzt.   

Zur Brücke hin auf die niedrigen Platznummern wurde es am Ende des Angeln weitaus besser als bei uns.

Das war es für das erste auch von mir und nun hatte Theo einen Zupfer auf der Feederrute und ein kurzen Anschlag folgte mit der Erkenntnis war was dran oder nicht? 

Beim einholen zappelte eine Schwarzmeergründel am Haken und so hatten wir jeder einen Fisch fangen können. Links und rechts war nichts zu sehen und so verging auch diese Stunde ohne weitere Bisse.

Jetzt hatten wir gutes Wetter und es machte auch mehr Spaß, auch wenn die Fische nicht so wollten.

In der 3. Stunde kam die Sonne raus und auch mehr Aktivitäten seitens der Koppelangler, wo jemand erzählte das auf den Kopfplätzen mehrere Brassen gefangen wurden. Jetzt wurde alles aus die Angelkiste rausgeholt was sie hergab um vielleicht doch noch eine Brasse zu erwischen.

Am Ende der dritten Stunde hatte ich einen Biss fast verpasst und konnte trotzdem einen kleinen Barsch landen. Immerhin hatten wir 3 Fische wo macher nicht mal einen Zupfer hatte.  

Am Wetter lag es heute nicht das die Fische hier im Teilstück des Sektors sich rar gemacht haben.

In der letzten und vierten Stunde nahm die Strömung etwas zu und auch der Schiffsverkehr am Twentekanaal wurde reger. So musste mehr Futter nachgelegt werden und dazu ein paar Pinkies um vielleicht noch einen Fisch auf die richtige Spur zu bringen.  

Theo hatte einige Dipps ausprobiert und sein Futter mit Flüssiglockstoff von CM eingesprüht. Leider brachte auch das keinen Erfolg mehr ein.

Christian und Thomas konnten mit einer Brasse heute den 7. Platz in der Gesamtwertung belegen und damit auch den letzten Preis mit nach Hause nehmen.

Auch bei mir gab es außer einer langen Made keinen Biss mehr zu verzeichnen und so war um 12:30 Uhr das Angeln zu Ende gegangen. Wir packten zügig unsere Sachen ein da der Himmel wieder etwas dunkler wurde und schon kam das Wiegekommando um den Fisch zu wiegen.

So hatten Theo und ich ganze 43g auf die Waage gebracht und danit waren wir noch 3 im Sektor ( von Platz 31 bis Platz 18) um dann bei der Preisverleihung doch hören zu müssen das auf 15+16 jeweils eine Brasse gefangen wurde und am Kopfplatz sogar 5 Angler neben einander auch Brassen vorweisen konnten.  

Das Koppel um Jan (rechts mit Koppelpartner links) konnten das Angeln mit 5 Brassen und über 6000g Gewicht ! für sich entscheiden. Glüclwunsch von unserer Seite.

So haben wir heute immerhin den 10. Platz belegt und das finde ich auch in Ordnung. Mehr war bei uns oben nicht drin. Besser als eine Null und ohne Fisch nach Hause fahren. So hatten wir trotzdem unseren Spaß an der frischen Luft und konnten ein wenig die Seele baummeln lassen. 

Die Auswertungen der 3 Durchgänge werden nachgereicht. 

Fazit:

Theo und ich sind mit den 10. Platz zufrieden da ab Platz 17 bis 31 nur zwei andere Koppel besser waren als wir. So konnten wir uns gegenüber unseren unmittelbaren Nachbarn behaupten die ohne Fisch geblieben sind.  

Trotzdem hatten wir heute unsere Freude am Angeln auch wenn die Fische die letzten Monate nicht so mitspielen wie wir Angler das gerne hätten. Hier sind mal die Feederangler im Vorteil und dann auch die Stipper wieder dran. Es kann nur noch besser werden.   

Sorry, beim wiegen habe ich den kleinen Fang vergessen abzulichten. 

Bis nächste Woche. Dann geht es an anderer Stelle weiter. Petri Heil. 

 

Schneefall und kalter Ostwind am Twentekanaal 10.03.2013 

Bericht Nr.2 

Schirme schützten die meisten Feederangler vor dem Wind.

Am Sonntagmorgen ging es um 5 Uhr schon früh aus dem Bett. Der Winter mit Schnee und kalten Nordostwind meldete sich zurück. Die Temperaturen lagen bei 0 Grad, aber der kalte Nordostwind später auf Ost drehend fühlte sich wie Minus 6 Grad an und man bekam kalte Hände und man tat gut daran sich Handschuhe anzuziehen.

Ingesamt hatten sich 22 Angler eingefunden und weitere 12 Angler hatten sich bereits wieder abgemeldet. Fast alle hatten bis auf wenige nur ihre Feederruten ausgepackt. Theo und ich hatten uns mit der Stipprute an das Angeln gemacht ohne zu Wissen was heute auf uns zu kommt.

Bei Windstärke 3 ging das Angeln noch, aber die Strömung war dann des Guten zu viel.

In den letzten 24 Stunden hatte es erhebliche Mengen an Regen gegeben was die Berkel und ihre Zuläufe an den Twentekanaal abgaben und das war heute mehr als genug.

Wo normalerweise 2g Posen ausreichen oder ein 30g Futterkorb beim Feederangler der brauchte heute 6g bis 8g Posen und Körbe über 60g ! um einigermaßen Angeln zu können.  

So wurde beim Aufbau gleich zur 4g Pose gegriffen und nach 2 Stunden noch eine 6g Pose verlängert auf 6,50m um der Strömung her zu werden. Mehr gab meine Angelkiste nicht her. Mehr wie 4g habe ich hier in 15 Jahren nie gebraucht.

Mein rechter Nachbar in Wartestellung. Das Angeln hatte bereits begonnen.

Theo saß auf Platz 10 fast am Kopf und ich auf Platz 22 mitten drin. Theo hatte die 13m und die kurze Bahn mit der Bolo beangelt. Keiner der Plätze gab aber keinen Fisch her.

Meine Startfütterung bestand aus 7 Apfelsinnen großen Fütterbällen gespickt mit gekochtem Hanf und Castern und einigen Pinkies und wurden noch mit Binder von Sensas versetzt. Hier und da hatte ich immer wieder Drücker an der Made (Weiße Bissspuren) ohne das die Pose nach unten gezogen wurde.

Die 6g Pose stand schräg und machte das Angeln extrem schwer.

Während des Angelns probierte ich alle möglichen Varianten der Bebleiung aus um irgendwie an Fisch zu kommen und das mit der 6g Montage die zum blockieren noch zu leicht gewesen ist. Auch fuhren heute recht viele Schiffe die den Kescher komplett aus den Wasser zogen. Kein Angeln für schwache Nerven.

Auch mehrere Dipps kamen zum Einsatz und auch das Futter wurde mit Flavor behandelt. Gute 10 Minuten vor dem Ende fing ich an meine Sachen einzuräumen da bisher kein deutlicher Biss angezeigt wurde. Auch hatte ich zuletzt den Haken auf  einen B 512 Rot 22er Haken von Kamasan und 0,07mm gewechselt.  

Klein aber fein und von der Null weg!

So kommt es immer anders als man denkt. Die Pose ging unter und ich bemerkte es zu spät und nach dem Anschlag war das Vorfach in der Mitte abgerissen. Scheiße und schnell ein neues mit 20 Haken 1310 N gewechselt. Jetzt waren noch 5 Minuten zu Angeln. Dann kam das Endsignal und mit einen Anschlag zappelte es an meiner Stipprute.

Ich konnte es fast nicht glauben hing da doch ein Rotauge am Haken! So jetzt schnell einpacken, Theo einladen und zur Preisverleihung an der Strecke. Die Feederangler hatten heute die Nase vorn. Insgesamt konnten 11 Angler Fisch zum wiegen anbieten. Erstaunlich für so ein schlechtes Wetter.  

Das Wiegekommando im Einsatz. Links mein Nachbar mit 2 Brassen und in der Mitte der Sieger Jan.

Der Sieger hatte 3 Brassen mit knapp 3500g gefangen. Glückwunsch Jan an dieser Stelle. Ingesamt hatte der 5. Platz noch ca 1400g und der        6. Platz 380g mit Udo Boll und ich den 10. Platz mit 45g und einen Rotauge mit der Stipprute gefangen. Die anderen waren allesamt mit der Feederrute Erfolgreich.

Die Auswertung wird noch nachgereicht. Trotz des schlechten Wetters und den extrem schweren Bedingungen konnte ich einen Fisch fangen. Ich hätte viel füher auf die Pinkies setzen sollen da ja Fische auf den Futterplatz waren. Hinterher ist man immer schlauer.

Zwei schöne Brassen vom rechten Nachbarn. Die größere fing er 10 Minuten vor Ende des Angelns und waren gut 2650g schwer. Damit wurde er Zweiter in der Gesamtwertung.

Fazit:

Theo hatte heute kein Glück, konnte aber den ersten Durchgang letzte Woche mit einen Rotauge und 134g den 2. Platz belegen. Da gab es nur 5 Fänger von 34 Anglern.


Für mich hatte das Angeln heute wieder ein paar Lehrstunden über Strömungsangeln parat. Am Ende konnte ich noch einen Fisch fangen und freue mich auch darüber. Die Feederangler waren heute nicht zu schlagen. Aber als einziger Stipper war ich auch Erfolgreich und das zählt.  

 

 

 

 

Ostwind macht das Angeln in Enschede schwierig 08.03.2013  

Bericht Nr. 1

 

Die ersten 4 Futterbälle waren nur mit gekochtem Hanf versehen und die zwei anderen bekamen ein paar Pinkies.

Ein kurzer  Anruf gestern Abend genügte und schon ging es am Freitagmorgen um 8 Uhr nach Enschede zur Lonnekerbrug an den Twentekanaal.

Die Informationen waren schlecht bis gar keine Fänge und so wurde das Futter aus dem Eisschrank genommen das eh schon sehr mager gehalten war um die Fische wenn vorhanden nicht zu sättigen.

Ingo beim anfüttern der 11,50m Bahn. Gegenüber das Arkestadion vom FC Twente.

Gegen 10 Uhr war alles aufgebaut und es konnte angefüttert werden. Ingo brachte alles mit dem Poulecup auf die 11,50m raus und ich warf meine 6 Futterbälle sauber mit der Hand auf die Rutenspitze. Da wir Ostwind mit Windstärke 3 und Böen hatten verzichteten wir auf die 13m Bahn.  

Die erste Stunde brachte bei Ingo garnichts ein und ich konnte einen Zupfer verzeichnen und hatte einen Hänger. Irgend etwas vielleicht ein Baum oder ähnliches liegt dort unten auf den Futterplatz und bescherte mir 3 abgerissene Vorfächer.

Wenn das Wasser sehr kalt ist reichen maximal 10 Pinkies aus und wenn die Fische beissen kann man immer noch mehr bringen.

Nach 1 1/2 Stunden wurde ein kleiner Futterball nachgefüttert. Wieder bekam ich einen deutlichen Zupfer und konnte weiße Bissspuren an der Made erkennen.

Ich wechselte jetzt von der 1g Pose auf die 2g Montage mit einem 22 cm langen Vorfach 0,08mm und 20 Haken Typ Gammakatzu 1310N und machte 2 Maden drauf.

Ein gutes Rotauge ca. 18 cm lang hatte die 2 Maden genommen und mich damit sehr erfreut.

Bei Ingo tat sich nichts und keine 10 Minuten später ging die Pose gut 1,50m mit leichter Strömung nach links vom Futterplatz unter. Das Gummi schoß ein wenig heraus und schon konnte ich eine Minute später den ersten Fisch des Tages über den Unterfangkescher führen.  

Es geht vielleicht doch etwas am Twentekanaal? Ingo´s Sinne waren jetzt geschärft und er angelte dicht an meinen Futterplatz mit seiner 1,25g Pose. Wir saßen gut 10m auseinander. 

Das Wasser strömte immer wieder in beide Richtungen bis zu 2g und stieg oder sank um einige Centimeter und der Ostwind machte das Angeln nicht leichter.

Jetzt waren wir gespannt wie es weiter geht. Bei Ingo kam kein Biss sondern ein Hänger ganz dicht neben meinen Futterplatz.

So verging gut eine 3/4 Stunde bis ich den zweiten Biss des Tages gut 5m hinter den Futterplatz wieder mit leichter Strömung bekam. Diemal hatte ein gut 20 cm großes Rotauge den Köder herunter gerissen und mir den zweiten Fisch nach vorsichtigen Drill eingebracht.  

Ingo hatte heute leider kein Glück. Trotzdem fuhren wir gut gelaunt zum Angelsportgeschäft H. Kruidenier nach Haaksbergen.

Jetzt wurde nochmal alles aus die Trickkiste geholt um vielleicht doch noch einen Fisch zu fangen. Ingo probierte alles aus was er dabei hatte konnte aber die ersten 3 Stunden nicht einen Biss verzeichnen.  

So verging die Zeit wie im Flug und bei Ingo änderte sich nichts. Nach      4 1/4 Stunden angeln hatte ich nochmal einen Biss und auch diesen konnte ich verwerten.  

Heute war die 2g Montage Trumpf und dem Ostwind geschuldet. Gut 15 cm bis 20 cm aufgelegt brachten mir 3 schöne Rotaugen ein.

Um 14:30 Uhr beendeten wir das Angeln und packten ein um noch bei Angelsport H. Kruidenier ein paar Köder zu besorgen weil Theo und ich am Sonntag am Twentekanaal noch einen Wettkampf angeln.

Fazit:

Trotz des kleinen Hoch`s Anfang der Woche hat der Winter die Fische noch voll im Griff. Nächste Woche werden Minustemperaturen bis zu 10 Grad in der Nacht angesagt.

Alle guten Dinge sind Drei ! Besser als garnichts und damit wäre ich sicher vorne dabei gewesen so Ingo seine Aussage.

An Ingo hat es nicht gelegen und ich hatte vielleicht mit meiner 2g Montage die bessere Wahl getroffen und so einen erfolgreichen Angeltag verbuchen können. Unsere Nachbarn hatten schon zeitig eingepackt und ich freue mich auf den Sonntag und hoffe das mir das Glück erhalten bleibt. 

 

 

 

 

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