Angeln am Kolk Meddo in Winterswijk am 24.11.2013

Bericht Nr. 4

Hier am Eingangsbereich des Teiches Kolk Meddo wenige Meter vom Parkplatz gibt es schon die ersten von vielen Angelplätzen

Am Sonntag ging es mit Theo wieder los zum Angeln. Unser Ziel war diesmal der Teich Kolk Meddo, der zu den Vereinsgewässern von De Karper Winterswijk gehört.

Für Theo war es heute das erste Mal das er hier angelt und ich hatte hier früher regelmäßig hier geangelt und den Rotaugen, Brassen und Karpfen nachgestellt.

Hier haben wir schon mit 55 Anglern gesessen und gut gefangen.

Ein paar Regeln gibt es hier allerdings zu beachten. Hier darf kein Setzkescher benutzt werden und auch die Entnahme von Fischen ist verboten. Der Unterfangkescher ist Pflicht.          

Diese Maßnahmen mussten ergriffen werden, weil erhebliche Mengen an Fisch verschwunden sind, die nicht nur im Kopftopf sondern auch gegen Bares entnommen wurden und einige Angler mit etlichen Kilogramm Fisch bei Kontrollen ertappt wurden.

Dieses Gewässer wird sehr gern von vielen Hobbyanglern angenommen und aber auch Täglich kontrolliert.

Auch hier ist Catch und Release Pflicht um nicht nur den Fischbestand zu schützen und zu schonen, sondern auch den Geldbeutel des Vereines und um das Gewässer und seine Attraktivität zu erhalten.

Auch im Winter kann sich hier ein Ansitz lohnen und mit einigen Fischen je nach Beißverhalten einen schönen Angeltag abrunden.                             

Links hinter den Bäumen geht der Teich weiter in einen Hals über. Also eine Menge Platz zum Angeln hat man hier zur genüge.

Das Gewässer ist hier zwischen ca. 3m und 4m tief und die Montagen variieren von 0,3g bis 1g um je nach Wind, Wassertiefe und Unterströmung Erfolgreich zu sein. 

So waren wir gegen 07:45 Uhr am Wasser und nahmen gleich die Ersten beiden Angelplätze in beschlag. Nach gut 45 Minuten Aufbau unserer Angelgräte konnte es losgehen.

Ein paar Caster, Maden und Pinkies sowie ein 1/4 Liter Futter für 4 Stunden zum Angeln reichten heute völlig aus.

Hohe Erwartungen hatte ich heute nicht und einige Fische hier zu fangen sollte für uns drin sein. So setzte ich 2 Futterbälle mit dem Polecup sauber auf die 11,50m Bahn und Theo tat es mir gleich.

Theo hatte aber Zusätzlich seine 5m Speedfischrute aufgebaut um hinter einer kleinen Kante auf der 5m Bahn einen 2. Futterplatz anzulegen.

Der erste Fisch von Theo ist ein kleines Rotauge auf der 11,50m Bahn gefangen.

Keine 10 Minuten nach der Anfütterung hatte Theo auf der 11,50m Bahn einen Biss und schon landete das erste Rotauge in Theos Hand. Geht doch. Kein schlechter Start.  

Bei mir dauerte es 10 Minuten länger bis zum ersten Biss und innerhalb von weiteren 10 Minuten konnte ich erst den dritten Biss verwandeln in ein 15cm langes Rotauge, das auf einer Made am 18 Haken gebissen hatte.

Der nächste Fisch von Theo war schon etwas Größer und die Fische hatten etwas mehr Appetit.

So blieb die erste Stunde recht zäh und jeder hatte 3 Rotaugen auf dem Zähler stehen.  

Die 2. Stunde wurde deutlich besser. Theo konnte hier auf der kurzen Bahn mittlerweile seinen 6. Fisch fangen und ich blieb nur bei einen Fisch inklusive mehrere Fehlbisse auf 4 Fische stehen.

Ein Rotauge aus nächster Nähe. Deutlich sind die farbigen Flossen zu erkennen.

So fütterte ich nochmals nach mit dem Polecup und machte mein Futter nass, umso mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Jetzt wurden die Fische auch bei mir gieriger und ich bekam auch mehr Bisse. Die nächsten 2 Rotaugen bis 100g gingen an den Haken und wurden nach dem Fang gleich wieder ins Wasser zurückgesetzt.   

Langsam kommt der Fisch an die Wasseroberfläche.

Danach bekam ich einen dickeren Fisch an die Stipprute und Theo kam gleich angelaufen um mit der neuen Kamera Nikon D 7000 ein paar schöne Bilder zu machen.

Unverhofft kommt oft und so brachte das Nachfüttern kurze Zeit später auch Erfolg und ein schöner Brassen hing am Haken.

Eine Brasse vor dem Unterfangkescher. Diese Bonusfische sind im Spätherbst und Winter gern gesehene Gäste.

Vorsichtig drillte ich den Fisch heran und Theo machte die ersten Bilder mit der Kamera. Vorsichtig wurde der Fisch herangedrillt und kurze Zeit später im Unterfangkescher zu landen.

Vorsichtig wurde der Fisch abgeharkt, ein paar Bilder und sofort wieder ins kühle Nass entlassen.

Der Haken saß im Winkel des Fischmauls und konnte leicht entfernt werden und das auf stehenden Haken.

Wer glaubt Theo gibt sich jetzt geschlagen der liegt völlig Falsch. Mit der kurzen Wipp hatte Theo keine 10 Minuten einen Karpfen dran und leider kam ich zu spät um ein Bild davon zu machen. Fisch verloren. Schade.

So ging die 3. Stunde mit 7 Fischen für Theo und mich zu Ende.

Ein guter Fisch hängt an der 5m Wipprute ohne Gummizug.

Die letzte und 4. Stunde brach an und die Fische wurden auf meinen Futterplatz wieder Aktiver. Leider hatten wir Zwischenzeitlich auch ein paar Regenschauen, die unserer Winterbekleidung aber nichts anhaben konnte.

Mit größter Vorsicht drillt Theo die Brasse heran um den Fisch nicht auszuschlitzen.

So fing ich binnen 10 Minuten 3 weitere Rotaugen und hatte die Nase vorne. Danach war aber erst mal Schluss, da ein Hecht in der Nähe auf Raub gewesen ist und ein Rotauge gefangen hatte. 

Der Brasse kommt hoch. Vorsichtig mit den Kescher wird der Brasse auf die Seite gelegt......

Auch Theo konnte mit der Wipp noch ein paar Rotaugen Fangen und kurz darauf hing wieder ein guter Fisch an der kurzen 5m Rute.

um Vorsichtig über den Unterfangkescher gezogen zu werden.

Schnell die Angel in den Ständer und ein paar Bilder machen. Diese hatten sich dann auch gelohnt. Nach kurzen Drill konnte Theo einen besseren Brassen als ich landen.

Eine gute Brasse rundet den Angeltag ab.

Theo konnte sich das Grinsen nicht verkneifen und über diesen Fisch darf man sich auch sehr darüber freuen.  

Wassertemperatur 6,6 Grad, Außentemperatur nur 7,5 Grad. Diese Informationen sind sehr Wichtig, will man in der kalten Jahreszeit die wärmsten Stellen finden und auch umso besser an den Fisch zu kommen.

Ich probierte noch mal alles, bekam auch wieder einen guten Biss, aber beim zurückschieben der Kopfrute stieg der Fisch aus. Pech. Den letzten Biss bekam ich leider auch nicht. Die Fische bissen sehr Spitz und nach ein paar Millimetern herunterziehen der Pose wurde wieder los gelassen.

Auch mit meinen Brassen war ich zufrieden.

Am Ende des Angelns konnte Theo 10 Rotaugen und eine Brasse fangen. Ich kam auf 9 Rotaugen und einer Brasse. Theo hatte hauchdünn die Nase vorn.

Fazit:

Heute mussten wir mit diesen guten Plätzen vorlieb nehmen weil ich meine Schrauben für das Rad im meinen Auto liegen gelassen hatten und Theo mich abgeholt hat.

Trotzdem konnte ich 10 Fische auf der 11,50m Bahn fangen und Theo nur 3 Rotaugen. Dafür war die Wipp mit einer Brasse und 7 Rotaugen auf den 5m sehr Erfolgreich.

Auf jeden Platz ist etwas drin. Mal schauen wann wir zu den Hotpotsplätzen kommen und werden davon sicher berichten.

Bis bald. Roger & Theo. 

 

 

 

 

 

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