Roger & Theo: Angeln am Kolk Meddo vom 02.02.2014   

Bericht Nr. 2

Rechts von uns (leider nicht im Bild) hatte sich eine Eisschicht gebildet und der Angler vor uns seinen Angelplatz gewechselt.

Am Sonntag fuhren Theo und ich zum Kolk Meddo nach Winterswijk um ein paar Brassen nebst Rotaugen oder Karpfen an die Stippe zu bekommen.

Die nächtlichen Temperaturen waren knapp unter die 0 Grad Grenze gefallen, was das Angeln am Teich sicher nicht erleichtern sollte.  

Theo sein Angelplatz, links daneben die Markierungen wo die Drahtkörbe stehen.

Trotzdem freuten wir uns auf das Angeln, wurden doch hier vor einer Woche einige Karpfen und Brassen gefangen worden.  

Nach kurzen 20 Minuten Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht und keine 15 Minuten später auch unsere Angelplätze.  

Auch der Wind drehte sich und das Thermometer zeigte 2 Grad + an. Nicht gerade warm aber es ging.

Auch der Aufbau des Angelplatzes dauerte nicht lange und nach 30 Minuten konnten wir beide mit dem Polecup einen Futterplatz aufbauen.

Theo hatte links von mir in Richtung Drahtkörbe geangelt, die unter Wasser stehen und den Fischen Schutz vor Kormorane bietet. So wollte Theo doch den einen oder anderen Fisch auf den Futterplatz locken.

Der Anfang ist gemacht. Jetzt hoffen wir auf mehr Fische...

Auch die Sonne kam zum Vorschein und trotz der küklen Temperaturen von Plus 2 Grad konnte Theo keine 20 Minuten später seinen ersten Biss in einen Fisch verwerten.

Heute kamen 0,50g und 0,75g Posen im Einsatz. Die Wassertiefe beträgt gut 4m und diese Plätze sind im Frühjahr immer gut für reichlich Fische.

Klein aber fein und besser als nichts.

Bei mir ging bis jetzt gar nichts und zwischen durch wurde der Köder etwas angelupft oder nach links oder rechts gezogen.

Auch das Futter wurde sehr fein gehalten und an Ködern hatten wir heute wieder reichlich im Angebot.  

Ein paar Dipps für die Köder die nach Rotaugengewürzen riechen und frische Caster reichen aus.

So kommen immer wieder Maden, Pinkies mit verschiedenen Gewürzen im Maismehl versehen zum Einsatz.

Aber wenn die Fische keinen Hunger haben helfen einem die Besten Köder nicht weiter.

Martin stattete uns einen Besuch ab. Trotzdem waren die Fische nicht in Beißlaune.

So wurde nach 2 Sunden Angeln nochmals etwas nachgefüttert. Diesmal kam aber noch etwas Flüssiglockstoff dazu.  

Das Angeln wurde zäher obwohl die Temperaturen anstiegen und sich auf gut 5 Grad einpendelten.

Der Angler drüben hatte schon wieder das Weite gesucht. Das Beste am Tage war die Sonne.

Trotzdem rührte sich auf den Futterplatz nichts. So ist man doch manchmal etwas frustriert obwohl man selbst nichts dagegen machen kann.

Nach dem wir nach dem ersten Fisch 3 weitere Stunden alles Erdenkliche aus der Fischkiste geholt hatten war es an der Zeit seine Sachen zu packen.

Sonne pur, aber leider nur einen Fisch am Ende der Angelsession. Das ist Natur pur.

Fazit:

Die letzten 8 Wochen gab es für mich insgesamt 7 mal eine 0 beim Angeln. Selbst an meiner Anfängerzeit beim Stippen vor 20 Jahren habe ich so viele Angeln ohne Fisch nicht mehr gehabt.  

Trotz lauem Winter haben die Fische Winterschlaf gehalten und sind dann Hoffentlich bereit für ein gutes fischreiches Angeljahr 2014.

Dann mal allen viel Petri Heil! 

 

 

 

 

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