Angeln auf Rotaugen & Brassen in Klosterveld 18.11.2014

Bericht Nr. 3

Zu Anfangs war es noch trocken, später kamen immer wieder kleine kurze Regenschauer dazu.

Am Dienstag hatten wir eigentlich etwas anderes geplant, mussten aber alles umschmeißen und so ging es ins nahe gelegene Winterswijk, wo wir dann dem schönen See Klosterveld einen Besuch abstatteten.

Für Steve immer wieder eine neue Herausforderung und für mich auch, muss man doch immer wieder aufs neue feststellen, das Steve immer noch etwas aus der Trickkiste holen kann, wenn man nicht mehr damit rechnet.

Drüben hatte sich noch ein anderer Angler hinzu gesetzt.

Über das Gewässer Klosterveld das meinen Verein HSV De Karper Winterswijk gehört habe ich ja schon in der Vergangenheit berichtet.

So ging es zeitig zum Wasser und um 07:30 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht. So konnten wir binnen 10 Minuten alles aus dem Auto ohne Transportsystem zum Angelplatz bringen.

Jetzt kann es losgehen mit dem Stippen auf Rotaugen und andere Weißfische....

Nach einer guten 3/4 Stunde konnten wir mit dem Anfüttern beginnen. Steve und ich saßen nur wenige Meter auseinander und brachten unser Futter mit dem Polecup raus.

Es wird doch allmählich kühler und so sollten wir keine großen Mengen mehr an Futter in Gewässer wie Teichen und See bringen, die von den Fischen vielleicht nicht mehr verbraucht werden. 

Ein Rotauge konnte der Made nicht wiederstehen.

Ein paar Caster sowie ein paar Pinkies ins Futter sollten genügen um die Fische die noch Hungrig sind auf den Futterplatz zu bekommen.  

So gingen nach der Startfütterung einige Minuten vorbei bis der erste Biss erfolgte und ich ein Rotauge hatte und Steve einen kleinen Barsch.   

Anhieb und etwas Dickes hing am Haken von Steve.

So hatten wir gleich einen guten Beginn, konnte Steve und ich doch in der ersten Stunde für die Jahreszeit gute Beute machen und einige Rotaugen und Barsche fangen.  

So stand es dann 9:6 für mich und beim zurückwerfen der Fische, da hier kein Setzkescher mehr erlaubt ist hatte sich ein Hecht von gut 70cm auf diese Fische spezialisiert.  

Der Gummizug übernimmt die Arbeit des Drills. In der Bildmitte sieht man leider nur den gelben Konektor.

Kaum ein Fisch konnte ihm entkommen und wurde so sichere Beute und am Ende des Angelns hatte er dann bis nächste Woche wohl genug.

Uns tat es keinen Abbruch und so hatten wir auf unseren Futterplatz Ruhe vor dem Raubfischen.  

Gleich ist die Brasse oben auf der Wasseroberfläche.

Zur Abwechselung hatte Steve jetzt einen Skimmer (kleine Brasse) fangen können und ich blieb bei meinen Rotaugen.

Die Bisse wurden jetzt weniger und die Fänge gingen zurück. So probierte jeder mit seiner Futterstrategie erneut an Fisch zu kommen.  

Ab in den Kescher.

Steve konnte so in der zweiten Stunde etwas aufholen und weitere         3 Fische fangen. So hatte ich nur 2 Fische gefangen. Stand 11:9.

Die dritte Stunde brachte Steve Futter und Pinkies ins Wasser und ich machte mein Futter übernass um eine Futterwolke auf den Gewässerboden schweben zu lassen.  

Die Brasse im Kescher und da kommt Freude auf.

So konnte ich die Rotaugen wieder für den Futterplatz neugierig machen und weitere 4 Fische fangen. Steve erwischte leider nur einen Fisch und so stand es nach 3 Stunden Angeln 15:10 .   

Wer Steve kennt wird wissen dass man sich seiner Sache nicht sicher sein darf. Und da war es auch schon wieder zu sehen was mir am ihm so gefällt.

Steve hat gut Lachen bei der schönen Brasse....

Kaum hatte man an ein gutes Ergebnis einen Gedanken verschwendet, schon hing bei Steve an der Kopfrute etwas Schweres dran, das pumpend sich gegen die Schnur wehrte.

Kein Rotauge sondern eine Brasse hatte den Köder genommen. Langsam wurde der Fisch mit 0,08mm dünnen Vorfach und 20er Haken vom Futterplatz weggeführt und Vorsichtig gedrillt so das er kurze Zeit später mit einen Grinsen auf den Lippen im Kescher landete.

Vorsichtig wird der Kopf des Brassen angehoben....

Aber auch ich habe nicht geschlafen, schließlich angelten Steve und ich mit dem selben Futter, um zu sehen wer es Technisch bzw. Strategisch besser löst.

Jetzt holte auch ich alles aus der Kiste und siehe da es funktionierte. Ein vorsichtiger Biss und auch hier hing ein guter Fisch.  

Der Fisch ist ins Netz gegangen...

Vorsichtig drillte auch ich mit einen 20er Haken den Fisch heran um ihn dann auch in den Kescher zu bekommen.

So konnte auch ich nachlegen und zeigen das ich es auch kann. So kamen wieder ein paar Fische zum Punktestand hinzu und es stand dann 18:11 für mich.

Vorsichtig wird der Fisch abgeharkt und der kleine Haken entfernt.

Die Hoffnung auf einen weiteren Brassen keimte nochmals auf, weil Blasen sich an der Wasseroberfläche zeigten.  

Schließlich fingen wir beiden jeder fast Zeitgleich ein Rotauge und das war es dann auch für heute.

Hier die Brasse mit einigen Schnabelhieben des Kormorans versehen, die aber gut verheilt sind.

Fazit:

Es hat heute wieder richtig viel Spaß gemacht. Steve hatte heute den größten Fisch und ich die meisten Fische. Leider können wir den Fang hier nicht präsentieren wie gewohnt.

So endete das Angeln mit 19:12 Fische mit einen Unentschieden, weil die Brasse deulich größer war als meine, aber ich schöne Rotaugen dabei hatte.   

Am meisten hatten wir über den Hecht gelacht oder doch besser gestaunt wie Erfolgreich er als Jäger ist und wir ihm bei seiner Jagt beobachten konnten und er uns ständig im Blick hatte.                     Solche Dinge kann man schlecht erklären, das muss man sehen.  

  

 

                                                                                                                        

 

 

 

 

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