Angeln am Twentekanaal Intratuin vom 14.12.2013

Bericht Nr. 2

Heiner beim Feedern auf der 35m Bahn.

Am Samstag ging es mit Heiner und Marco zum Twentekanaal nach Lochem um gegenüber den Intratuin unser Glück zu versuchen.   

Die letzten Tage hatten wir schon frostige Nächte und auch die Tagestemperaturen gingen teilweise nicht über 4 Grad.  

Marco beim stippen. Das Wasser war ruhiger als sonst.

Trotzdem kann man auf diesen Stück immer wieder Fische fangen und nur selten kommt eine Null hier raus.

Darüber hinaus wollte Heiner gerne seine neue Feederrute testen und
ich für das Weihnachtskoppel etwas ausprobieren.

Marco mit seinen ersten Fisch den ich gleich im Bild festgehalten habe.

So hatten wir gegen 8 Uhr unser Ziel erreicht und nach einer Stunde Aufbau konnte es dann auch losgehen. Links saß Heiner und ich in der goldenen Mitte und Marco rechts von mir so dass meine Nikon alles im Bild hatte.

Auch meine Temperaturanzeige zeigte deutlich an, das dass Wasser nur noch knapp 5,6 Grad betrug und die Wassertemperatur um über 4 Grad in den letzten Tagen gefallen war. Mit 5 Grad Außentemperatur war es auch nicht gerade warm und der Wind von links sorgte für ein wenig unbehagen.

So und jetzt ab in den Unterfangkescher.

Angefüttert wurde auf der 11,50m Bahn und Heiner hatte sich die 35m rausgesucht um sich für Sonntag einzuwerfen.

Mein Futter bestand aus 8 verschiedenen Einzelmehlen und dazu kam noch etwas Taubenmist und X22 von Zammataro.

Wer den kleinen Fisch nicht ehrt? Im Winter ist Magerkost angesagt.

Die ersten 45 Minuten passierte gar nichts und auch die Wassertiefe änderte sich ständig um gut 10 cm, so das die Bisse erst mal ausblieben.

Dann gab es bei mir den ersten Biss und der erste Anhieb saß und ein guter fisch hing am Haken. Nach kurzen Drill konnte ich eine kleine Brasse von gut 300g landen.

Auch Rotaugen um die 100g sind auch schön. Besser als nichts.

Kein schlechter Anfang dachte ich und auch Marco konnte seine ersten Fische fangen, die aber recht klein ausfielen. Kurz danach fing ich ein Rotauge und dann war die erste Stunde rum.

Die zweite Stunde hofften wir alle auf Besserung. Diese verlief aber genauso zäh wie die erste Stunde. Heiner konnte bis dato keinen einzigen Biss verzeichnen und nach gut 40 Minuten fing ich 2 Rotaugen kurz hintereinander und auch Marco konnte bis zum Ende noch 2 weitere Fische fangen.  

Noch schnell ein Bild vom Rotauge und weiter geht es.

Die Hälfte der Angelzeit war um und Marco hatte 5 Fische,                 Heiner 0 Fische und  ich 4 Fische im Kescher.

Die Außentemperatur stieg etwas auf 7 Grad und der Wind ließ nach. Auch fuhren heute deutlich weniger Schiffe als sonst was dem Angeln sicher nicht abträglich war.

Heiner beim Drill mit der Feederrute 3,60m, verlängerbar auf 4,20m.

Meine 1,50g Montage stellte ich jetzt mal auf 10cm tiefe ein um den Köder noch ruhiger anzubieten. So konnte ich gleich einen guten Drill hinlegen, denn ein Barsch von 300g hatte den Köder genommen.  

Maden waren heute nicht der Renner, sondern Pinkies am 20er Haken konnte den einen oder anderen Fisch zum Anbiss verleiten. Marco konnte auch zulegen, hatte aber meistens viele kleine Kaulbarsche dabei.

Der Fisch ist sicher im Kescher und der Futterkorb von 40g deutlich zu sehen.

Heiner hatte jetzt auch einen Biss und nach dem Anhieb dauerte es noch einen Augenblick bis er merkte, dass am Ende der Schnur etwas zappelte. Eine Brasse  von ca. 400g hatte eine Köderkombination aus Made/Caster genommen und nach vorsichtigen Drill konnte Heiner diesen in den Setzkescher verfrachten.

Auch bei mir lief es jetzt besser und mehrere Rotaugen fanden den Weg ins Netz. Jetzt keimte bei jedem die Hoffnung auf das die Fische jetzt Appetit auf mehr hatten.

Heiner sein erster Fisch an diesem Tage.

So gab jeder nochmal alles um seinen Fang zu erhöhen. Aber entgegen aller Zuversicht fuhr ein Frachtschiff mal wieder sehr dicht an den Futterplätzen heran, so dass die Fische sich verteilten und die Fänge von jetzt auf gleich aufhörten.

Schade, aber manche Kapitäne scheinen etwas gegen Angler zu haben und fahren trotzdem so dicht heran, obwohl die ganze Strecke frei ist.

Bei Heiner kam Freude auf. Fast 3 Stunden dauerte es bis der erste Fisch gebissen hatte.

So verlief die letzte Stunde genauso zäh wie die erste Stunde. Heiner konnte keinen einzigen Biss mehr verzeichnen und ich hatte 2 kleinere Rotaugen dazu fangen können und kam auf insgesamt 11 Fische.  

Marco hatte sich wohl mit den kleinen Fischen angefreundet und so seine Anzahl am Ende des Angelns auf 13 Fische erhöht.

Marco mit dem Rest seines Fanges. Ein paar Fische waren schon wieder im Wasser.

Nach 4 Stunden Angeln sah ich auch keine Besserung und wir packten unsere Sachen ein. Leider hatte Heiner seine Brasse gut 400g schwer wieder zurückgesetzt und so gab es leider kein Bild.

Wir hatten einen schönen Angeltag und Langeweile kam auch nicht auf.

So machten Marco und ich noch ein paar Bilder von unseren gefangenen Fischen. An Magerkost werden wir uns im Winter daran gewöhnen müssen. Aber es kommen auch sicher bessere Tage.  

Mein Fang bestand heute aus einer Brasse, einen Barsch, 3 Kaulbarschen und 6 Rotaugen.

Fazit:

Am Kanal geht oft etwas, auch wenn heute die größeren Fische ausgeblieben sind. Trotzdem kann es beim nächsten mal wieder besser sein.

Trotzdem hat das Angeln heute Spaß gemacht. Jeder hat seinen Fisch gefangen und auch das Wetter hat mitgespielt. Marco hatte die meisten Fische, Heiner den größten Fisch des Tages und ich das meiste Gewicht.

Nach 6 Stunden Aufbau und Angeln ging es wieder nach Hause.

P.S. Das Weihnachtsangeln ging O.F. für Heiner und mich zu Ende und damit die erste 0 seit vielen Monaten. Hoffentlich nicht zu oft. Petri Heil. 

 

 

 

 

 

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