Angeln am Kanal auf Rotaugen vom 30.11.2013

Bericht Nr. 6

Am Anfang konnte ich noch mit 2g Angeln, musste aber später noch auf 4g wechseln, die bei Strömung noch schräg im Wasser stand.

Am Samstag ging es mit Angelfreund Heiner zum Kanal, um einmal zu testen ob die Rotaugen noch gut beißen und Heiner wollte seine Ultra Feederrute ausprobieren.

Die Wettervorhersage war gemischt. Viel Wind und eventuell Regen wurde angesagt. So hatten wir uns für ein Teilstück entschieden, wo wir den Wind im Rücken hatten und ich mit der Stipprute besser Angeln konnte.

Am Wasser angekommen herrschte fast Windstille und das Wasser war fast Spiegelglatt. Besser geht es nicht und jetzt müssen nur noch die Fische beißen.

Heiner beim erneuern seiner Feedermontage. Trotzdem konnte er sicher das eine oder andere heute an Erfahrungen mitnehmen.

Nach 45 Minuten Aufbauzeit konnte es endlich losgehen. Heiner fütterte 5 Körbe auf gut 25m Entfernung an, hatte aber die Rechnung ohne die Strömung gemacht.

Auf Grund der starken Schifffahrt in den ersten 1,5 bis 2 Stunden hatten sich die Körbe oft verharkt zwischen den Unrat, Pflanzen und anderen Utensilien, die hier im Kanal auf Grund liegen.  

Ich hatte hier meine 6 Apfelsinnen großen Futterbälle auf die 11,50m gebracht um nicht doch noch Probleme mit den Schiffen zu bekommen, die Dicht an meinen Futterplatz vorbei fahren.

Das erste Rotauge kurz vor dem Unterfangkescher.

Die erste Stunde brachte außer einem Hänger nichts ein und es musste Regelmäßig nachgefüttert werden. Auch Heiner konnte außer Hänger mit dem Korb keine Bisse verzeichnen.

Kurz nach der ersten Stunde bekam ich einen Zupfer und kontrollierte sogleich meinen Köder, der ein paar kleine Bissstellen auf der Made hinterließ.

Es sollte aber noch 20 Minuten dauern bis der erste Biss erfolgte und ich diesen nicht bemerkt habe, da Heiner seine Montage gerade abgerissen hatte und ich ihm Tipps gab wie er es besser machen konnte. 

Das erste Kanalrotauge ist im Netz. Ob weitere noch Folgen werden?

Pose weg, Anhieb und ein Fisch hing am 18er Haken. Nach kurzen Drill konnte ich diesen sicher Keschern und nach exakt 90 Minuten Angeln von der Null kommen.

Jetzt wurde nochmals nachgefüttert um die Fische noch neugieriger zu machen. Heiner brachte erneut seine fertige Montage raus und ich konzentrierte mich auf meine 4g Pose.

Das Rotauge hat was. So kann es gerne weiter gehen.

Die Schifffahrt nahm jetzt langsam ab und das Wasser beruhigte sich wieder, so das mit weiteren Anbissen zu Rechnen wäre.

Es dauerte aber doch noch weiter 30 Minuten, bis die Pose das zweite Mal langsam abtauchte und direkt nach dem Anhieb ein dicker Fisch am Haken hing.

Vorsichtig drillte ich diesen heran und konnte mich über ein Rotauge von gut 400g freuen. Viele Fische fängt man nicht ende November, aber oft sind große Rotaugen dabei. 

Das dicke Rotauge von gut 400g kann sich sehen lassen.

Die dritte Stunde war also vielversprechend und ich war gespannt was geht. Auch für Heiner wurde es besser, zumindest bleiben seine Futterkörbe jetzt liegen und hoffte auf einen Biss.

Wieder waren jetzt weitere 30 Minuten geangelt und nochmals ging die Pose mit einen Ruck unter. Der Anhieb saß und diesmal konnte ich ein Rotauge von 150g überlisten.

Nach etwas über 3 Stunden hatte Heiner aber seine dritte Montage abgerissen und da ich heute Morgen verschlafen hatte war die halbe Stunde weg. So packten wir ein mit der Erkenntnis, das die Fische noch etwas Appetit haben. 

Auch das Wetter spielte mit. Heute wäre ich gerne noch etwas länger geblieben.

Als fortgeschrittener Anfänger kann man das Verzeihen, aber auch ich hatte das leider Vergessen, dass der ausgewählte Angelplatz nicht so zum Feedern geeignet war und selbst an dieser Stelle vor einigen Jahren die gleichen Probleme hatte. Sorry Heiner.

Fazit:

Die Anbisse und das Wie sind in den Monaten Oktober bis November fast überall gleich. Knapp oder 10cm auf Grund sind oft ein Anbiss Wert und das Wetter spielt immer noch mit, so das sich ein Ansitz oft noch lohnt. 

   

 

 

 

 

 

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