Trainingsberichte von Monat Juli 2012 

Training am Julianakanaal am Sonntag 29.07.2012

Trainingsbericht Nr.4

 

der Julianakanaal bei Holtum / Roosteren

Am Sonntagmorgen trafen sich Sven, Stefan, Wolfgang, Jonas und ich, um ein lockeres Training am Julianakanaal in Roosteren durch zu führen.

Jonas mit seiner 13m Adriolo saß genau in der Mitte

Nach gut 1 1/2 Stunden Aufbau konnten wir endlich beginnen, da ich mein Futter erst noch anrühren musste. Sorrry!  Schließlich sind es mal eben 175 Km Entfernung bis zur Angelstrecke wo zum Teil auch die Interpoleveranstaltung statt findet.

Wolfgang ist Hochkonzentriert bei der Sache, Gegenüber der Schredder

Der Julianakanal ist hier am Schredder ca. 5m Tief und hat eine Steinpackung. Die Strömung varriiert zwischen Stillstand, leichte bis mässige Strömung, die Strömung kann aber sehr stark sein bei Schleusentätigkeit und der Schiffsverkehr ist hier sehr Rege.

Stefan hatte seinen Angelplatz rechts außen

Angefüttert wird hier zwischen 11m und 13m mit vielen Castern . Hanf ist hier ein muss.

Rechts neben mir saß Wolfgang der hier Regelmäßig hier am Julianakanaal angelt

Geangelt wird hier mit gut 6m Schnur und 2 und 3 Punktbebleiung sowie eine Bleikette. Die Fische sind oft sehr Scheu und der Kanal wechselt durch Schleusentätigkeit seinen Wasserstand.

Sven besitzt ein Angelfachgeschäft in Heinsbergunter den Namen: Das Angelteam

Auch die Posen wechseln hier zwischen 1g und 5g und hier sollte man sich auf das wesentliche Konzentrieren. Wenn das Wasser steht bzw. bei leichter Strömung kann man wenn die Fische hier mitspielen gute Fänge erzielen. 

Sven beim Drill einnes Rotauges

Bei Sven und Wolfgang Sieger bei der Champions-Trophy 2011 merkte man gleich die langjährige Erfahrung an diesen Gewässer an und Stefan kennt das Gewässer wie seine Hosentasche. Jonas und ich müssen hier noch einiges üben um für die Interpole Fit zu werden.

Hier ein Kurzfilm von mir: Anglen auf Rotaugen. Viel Spaß.

Bei so einer geballten Erfahrung lässt sich Sicherlich das eine oder andere Abschauen und Lernen.

mein Fang war besser als nichts und mit 1050g immerhin über die 1 Kg Grenze....

Jonas saß in der Mitte und hatte den 1. Fisch am Harken. Leider ging Ihm der Fisch beim Keschern in den Steinen verloren.  

schöne Fische von Wolfgang und gut für 1200g

Neben mir saß Wolfgang ein alter Hase und diesmal hatte ich auch einen Biss. Der Barsch zog auch bei mir in die Steinschüttung und durch das Verlängern der Kopfrute gelang es mir den Fisch los zu bekommen. Schon mal von der Null weg.

Stefan sein Fang mit ca. 1850g eine gute Ausbeute

Es dauerte lange bis sich die Fische unseren Futterplätzen auf der 13m Bahn näherten und nur ab und zu konnte ein Fisch gefangen werden.

Sven beim Keschern eines Rotauges

Erst ab der 3. Stunde wurden die Fänge bei Jonas, Sven und Stefan besser. Nur bei Wolfgang und mir blieb es bei Sporadischen Bissen und ab und zu konnte einer von uns einen Fisch ergattern. Wolfgang verlor leider einen sehr guten Fisch, trotz dem er den Fisch fast in Zeitlupe drillte.

ein schöner Fang von Sven brachte am Ende des Angelns 2350g auf die Waage

In der Vierten und Fünften Stunde wurden die Fänge etwas besser und Regelmäßiger. Nach 5 Stunden wurde das Training beendet. Die Fische waren leider nicht so recht in Beisslaune. Warum es lag weiß ich nicht. Der Kanal ist manchmal sehr launisch sagte Wolfgang, ob wohl die letzten Wochen hier sehr viel Fisch gefangen wurde und Er mir viele wichtige Informationen über das Gewässer mit auf den Heimweg gab. An dieser Stelle noch mal Herzlichen Dank von mir.

Sven hatte am Ende die Nase vorn, Danke für das gut organisierte Training, so können Jonas und ich das Erlernte beim nächsten Mal vertiefen

Fazit: Jonas hatte heute 13 Fische verloren was für seine Unerfahrenheit spricht und damit mächtig Sven ärgern können. Andererseits hat er gut 23 Fische an den Harken bekommen. Für einen fast 15 jährigen Jungen durchaus zufrieden stellend.

Über Sven, Stefan und Wolfgang braucht man nicht viel sagen, die Antwort war heute deutlich zu sehen. 

Ich habe hier in diesen Sektor noch nie geangelt und konnte alle Acht geharkten Fische (7 Barsche und 1 Rotauge) zu 100% Verwerten. Auch von Wolfgang bekam ich ein Lob gut geangelt zu haben das Aufbaut. Bis zur Interpole sind noch 2 Monate Zeit und sicher werde ich hier noch ein paar Mal hier zum Trainieren erscheinen und Berichten.

Wer hier sehr gut Zurecht kommt braucht keine Angst mehr vor anderen Kanälen zu haben,  da dieser Bereich wohl zu den schwierigsten Gewässern überhaupt gehört. Hier sind schon Anfangs Weltmeister Baden gegangen und haben das "Wie" auch gelernt! 

Für eigene Bilder war Heute nicht viel Zeit. Wichtiger sind mir die Eindrücke die ich Vermitteln kann und viele Info´s für alle Homepagebesucher, damit sich der Besucher hier Anregungen holen kann bzw, vielleicht auch mal an einem der Gewässer gefallen findet.

 

Training an der Berkel bei Borculo 28.07.2012

Trainingsbericht Nr.3

 

das Wasser auf der Berkel trug Schaum, rechts saß Ingo Stromabwärts

Heute ging es kurzfristig geplant mit meinen Angelfreund Ingo Becker zur Berkel in der Nähe bei Borculo. Auf den Parkplatz angekommen vielen die letzten Regentropfen vom Unwetter der vergangenen Nacht. An der Angelstrecke angekommen sahen wie 2 ältere Niederländer die bereits am Angeln waren und bekamen die nötigen Informationen Gratis frei Haus geliefert.

ich saß Stromaufwärts gut 20m von Ingo weg, hier weiter hoch schlängelt sich die Berkel nach Borculo

Die Prognosen waren nicht die Besten, denn die Berkel bekam durch das Unwetter eine menge Wasser und die Angler angelten beide mit 2 bis 3g Posen. Auch wurden von Ihnen nur wenige Fische gefangen. Trozdem entschieden wir uns hier zu bleiben und liefen 300m der Berkel Stromauf um uns einen geeigneten Angelplatz zu suchen.  

Ohne Hast und Eile wurde alles aufgebaut so das wir gegen 10:15 Uhr anfangen konnten. Zum Begin strömte die Berkel noch viel mehr und wir bauten 1,65g bzw. 2g und 4g Posen auf. Bei den ersten durchtreiben lassen der Pose tat sich nichts und ich hatte das Gefühl das wird heute nicht viel werden.  

die Maulwurfserde war herzlich Willkommen, konnten wir doch dadurch unser Futter schwerer machen und Gleichzeitig eine tolle Wolke bilden um die Fische anzulocken.

Ingo hatte nach 15 Minuten von 2g auf der 4g Pose gewechselt und sein Vorfach voll aufgelegt um die Pose stark verzögert über den Futtterplatz treiben zu lassen. Außer der starken Strömung behinderte uns fast ständig Grünschnitt, Schilf und anderer Unrat der daß Angeln nicht leichter machte.  

Es dauerte keine 5 Minuten und schon konnte Ingo eine schöne Rotfeder keschern. Direkt nach dem einsetzen der Pose hatte Ingo den nächsten Fisch an der Kopfrute und jetzt wechselte ich auch auf die 4g Pose und siehe da bei mir bissen die Rotfedern auch gut. So konnten wir trotz dem Unrat in der ersten Stunde reiche Beute machen.  

Ingo hatte zu Beginn gleich eine Rotfeder gefangen

Auch im weiteren Verlauf des Angelns änderte sich am Beissverhalten der Fische nichts. Fisch um Fisch wurde gefangen, leider müsste zwischen durch immer der Unrat von der Montage entfernt werden was Zeit kostete und auch teilweise sehr Ärgerlich war.  

In der 3. Stunde wurde die Strömung starker und ich probierte eine 4g Srömungspose Silokanal aus mit einen 30cm langen Vorfach. Auch diese Montage bracht Fisch ein, leider vielen die Bisse jetzt stark zurück.  

Ingo hatte heute echt einen Sahnetag, hier führt er die Pose stark verzögert durch die Berkel

Zwischendurch wurde ständig mit den Poulecup nachgefüttert  mit reichlich Castern, toten Maden und Hanf um die Fische bei Laune zu halten. Am Anfang gingen Maden am besten. Im weiteren Verlauf wurde auf Caster / Made umgestellt und die Fische rissen Förmlich die Pose in die Tiefe.

Nach 3 Stunden starker Strömung wurde das Wasser langsamer und auch der Unrat weniger weil er durch die Außenkurve an unseren Angelplatz in 11,50m Entfernung vorbei getrieben wurde.

jetzt konnte man mit weniger als 4g Angeln, haben aber nichts mehr verändert, da die Strömung ständig wechselte

Viele schöne Rotfedern, ein paar Rotaugen und Güstern und Gelegentlich Barsche fanden den Weg in den Setzkescher.

Von jetzt auf gleich vielen die Bisse schlagartig zurück und auch das Nachfüttern brachte nichts ein. Ich hatte das Gefühl das Brassen auf den Platz sind und Ingo ein alter Brassenjäger hatte schon den ersten Wurm am Harken und kurze Zeit später die erste Brasse am Harken.  

Schnell die Kamera dazu geholt und schon lief der Videotrailer für alle Homepagebesucher ab. Ingo konnte den Brassen der sich Sträubte nach einigen Minuten sicher in den Kescher bekommen.

 

 

Hier das Kurzvideo beim Drill eines schönen Brassen. Viel Spaß!

In der folgenden Stunde hatte Ingo nochmals nachgelegt und auch ich konnte die erste Brasse sicher in den Kescher landen. Danach war erst mal Ruhe auf den Futterplatz. Wieder wurde nachgefüttert und ein paar Würmer geschnitten um 15 Minuten später hatte Ingo seinen dritten Brassen in den Setzkescher entlassen.  

Ingo sein erster Brassen, leider war der Videotrailer zu kurz um diesen schönen Fisch noch darauf zu zeigen .....

Nach 2 Rotfeedern bekam ich auch einen schönen Biss und nach kurzen aber heftigen Drill hatte ich meine zweite  Brasse sich gelandet.

Ingo seine letzte Brasse am heutigen Tag, der sehr Fischreich zu Ende ging

Danach wurde die Strömung stärker, der Unrat auch und somit konnten wir den Köder nicht mehr Ruhig anbieten um weiter auf Brassen zu Angeln. Ein paar Fische fanden danach noch den Weg in den Setzkescher und dann wären wohl 6g Posen nötig gewesen um halbwegs noch Anglen zu können.

Ingo sein Fang konnte sich sehen lassen.....

An Tagen wie dieser kann man sich nur verwundert die Augen reiben. Hatten wie doch mit so viel Fisch überhaupt nicht gerechnet.

3 große Brassen und jede Menge Rotfedern können sich sehr gut sehen lassen. Am Ende hatte Ingo die Nase vorn mit 9508g Gewicht und einer Brasse mehr im Kescher

Dann sage mal einer in der Berkel kann man bei viel Strömung nicht viele Fische fangen! Denkste!!! 

auch ich hatte heute nicht mit Fschen gegeizt sondern konnte außer den 2 Brassen ebenfallls jede Menge Fische fangen .....

Wir beschlossen nach 4:45 Minuten das Angeln einzustellen, noch schnell ein paar Bilder vom Fang gemacht und zufrieden ging es dann wieder nach Hause.

mit über 7500g war es auch für mich ein guter Angeltag, auch wenn ich leider um eine Brasse zu kurz komme.....

 

Fazit:  So schlecht wie Anfangs angenommen war der Angeltag garnicht. Heute konnte vieles ausprobiert und getestet werden. Auch konnte Ingo und ich Feststellen das zwischen uns kaum Unterschiede bestanden was das Angeln betrifft. Die Brasse mehr macht den Unterschied, aber Insgesamt haben wir Heute beide gleich gut geangelt so Ingo und bescheinigte mir eine gute Leistung.  

Leider hat Ingo nicht Richtig auf den Auslöser der Kamera gedrückt und so bin ich leider auf keinen Bild zu sehen. Wichtiger war das Ingo mir heute zur Seite gestanden ist und mir das Brassen Anglen mit Würmern näher gebracht hat und ich davon nur Profetieren kann um mein Angeln auf Brassen zu verbessern!

Am Sonntag geht es zum Julianakanaal und werde davon in Kürze Berichten. Bis dann. Roger 

 

Training am Twentekanaal-Lochem Kanaaldijk 26.07.2012

Trainingsbericht Nr.2

 

mein Angelplatz gegen 07:00 Uhr war es noch Diesig und ein weinig Kühl.

Morgens kurz nach 5 Uhr fuhren wir guten Mutes zum Twentekanaal in der Hoffnung einen schönen Angeltag mit schönen Fischen zu erleben.

Marco beim vorbereiten der Futterbälle, wir hatten gut 20m Abstand von einander

Der Aufbau dauerte heute etwas länger, da ich Marco die Angelstrecke erklärte und Ihm jede Menge Tipp´s gab was besonders an diesem Kanal Wichtig ist.

Manchmal ist das Wasser sehr klar und man kann gut 3m tief zum Setzkescher hinunter schauen. Dann ist es äußerst Wichtig mit schwarzen Futter zu Angeln, wenig Köder gebrauchen weil die Fische sehr scheu darauf Reagieren und nur mit dem Poulecup nach zu füttern.

so langsam kam die Sonne zum Vorschein, fast Spiegelglatt war es am Anfang

Auch der Wasserstand und die Strömung spielen eine große Rolle. Es wurden 1,50g und 2,50 bzw. hatte Marco eine 3g Posen genommen. Wir müssten mit 6,50m Schnur Angeln, das Wasser ist hier tiefer als Üblich um so den Köder noch sauber zu führen. 

Das Wasser war trübe und Eigendlich sollte einen guten Fang nichts im wege stehen und so wurden in der Anfangsfütterung 8 bzw. 10 Futterbälle mit etwas Mais, Castern, gekochten Hanf und einigen Pinkies versehen. Nach 15 Minuten passierte das erste Schiff und die Schifffahrt war heute sehr Rege und fast zu viel des guten.

Marco mit seinen Fang, leider viel zu wenig

Nach 2 Stunden ohne Biss und zum großen Leidwesen fuhr ein beladenes Schiff voll über unseren Futterplatz um ein anderes zu überholen. Es wurden sofort 4 Bälle nachgefüttert. Komisch aber Wahr. Kurz danach bekamen wir beide Bisse. Die ersten beiden waren sehr schnell und der Anhieb ging ins leere.

Marco hatte mehr Glück und konnte einen kleinen Kaulbarsch ergattern. Kurze Zeit später erwischte Er eine kleine Güster und auch ich hatte einen guten Biss. Leider sprang hier nur eine Schwarzmeergründel dabei heraus.  

Im weiteren Verlauf des Angelns konnten noch ein paar kleine Barsche Kaulis und Gründeln gefangen werden.

6 kleine Fische und knapp 100g, dafür hat es mit dem Anfüttern per Hand Super geklappt.....

Ich hatte Marco kurz vorher gezeigt was man alles so aus der Trickkiste holen kann wenn garnichts läuft und klebte einige Maden mit Madenkleber. Diese formte ich zu kleinen Bällen mit ca. 35 Maden und legte sie in einen Futterball der mit den Madenball in den Kanal versank. Dies tat ich 2 mal und 15 Minuten später um 11:45 Uhr kurz vor Ende des Tranings bekam ich einen Biss auf meiner 2,50g Montage.  

ein dickes Rotauge liegt im Unterfangkescher, da ist die Freude natürlich groß

Das Gummi 1,05mm gab gut 1,50m nach und ich dachte bei dem Pumpen des Fisches erst an eine Brasse. Nach ein paar Minuten Drill sah ich zum ersten Mal ein paar Rote Flossen und erst als der Fisch nach mehreren Fluchten im Kescher lag sah ich ein tolles Rotauge von 800g.  

die Waage zeigte 849g an, mal gut das das Rotauge dabei war sonst wären höchstens 50g zusammen gekommen.....

Meine Faust ging nach Oben (Becker) und ein Ruf schalte durchs Weite. Jaaaa! Siehste es geht doch. Keine 5 Minuten fuhren mehrere dicke Pötte an unsere Angelstrecke vorbei und wir packten unsere Sachen. Noch schnell ein paar Bilder vom Fang für die Homepage und das war es für Heute.

das Rotauge von 800g täuscht leider nicht über den übrigen scshlechten Fang hinweg. Wichtig war das Marco weiß, was Ihm hier erwartet und hier das eine oder andere Nachlesen kann, falls er etwas vergessen hat.

Fazit: Marco hatte 6 Fische und ich 5 Fische. Das Rotauge gab den Ausschlag und versöhnte ein wenig den sehr schlechten Fang. Der Einheimische berichtet vom letzten Wettkampf an der Strecke wo Sonntag hier 2200g hoch waren und hier wohl einige Nullen gefallen sind. Aber was ist schon Normal? In den Naturgewässern wird viel Fisch gefangen und am Twentekanaal schlecht, obwohl diese Strecke auch schon einige Kilogramm Fisch bringt. Scheint vielleicht an dem zu warmen Wetter zu liegen.?!

Am Sonntag geht es vielleicht zum Julianakanaal. Wenn ja, gibt es hier in Kürze einen neuen Bericht zu sehen. Dort sind die Fänge sehr gut und Gewichte werden dort bei gut 10 Kg gehandelt, wenn das Wetter mitspielt. Bis dahin. 

Trainingsbericht an der Lippe vom 25.07.2012 

Trainingsbericht Nr.1

 

hier die Lippe in ihrer ganzen Breite, gemächlich zog sie durch

Heute ging es mal an die Lippe um mir mal einen Überblick zu verschaffen wie die Verhältnisse dort sind. Wichtig war mir wie viel Strömung die Lippe hier hat, aber auch wie tief das Gewässer hier ist um demnächst hier mal auf große Rotaugen und Brassen zu Angeln.  

mein Angelkollege Hans ist die Lippe hier gut Bekannt und versorgte mich mit den nötigen Angelpapieren

Meistens wird hier nur mit der Feederrute geangelt und das mit Sicherheit erfolgreich wie man hört.

im Unterfangkescher ein schönes Lippe-Rotauge gut 500g schwer konnte mit der Stipprute gefangen werden...

Da ich aber ein versierter Stippangler bin muss man sich den Aufgaben stellen und heraus finden ob man hier vielleicht doch mal eine Chance hat besser als die anderen zu sein, die mit der Feeder Angeln. 

für Nachwuchs ist gesorgt, viele Jungfische und vermehrt 1 Jährige Fische tummelten sich vor meinen Füssen, wo ich etwas Futter hinwarf. Für einen guten Bestand sorgen die Wasserpest, wo sie den Fischen Deckung vor Raubfischen geben.

Im laufe des Angelns konnten mehre Rotaugen darunter aber auch kleinere unter 15cm gefangen werden die dann sofort wieder zurück gesetzt wurden. Der Fischbestand ist hier sehr gut, die Angelentfernung aber für die Stipprute scheint mit aber etwas zu kurz zu sein.

das Gummi bis zum Anschlag aus die Rute gezogen und fast 4,50m Schnur unter Wasser. Was das war weiß ich nicht. Ich glaube eine ganz dicke Brasse (Klodeckel) die sich einfach quer in die Strömung stellte und dann das bessere Ende heute für sich hatte.....

Trotzdem konnte ich noch in der 2. Stunde eine mittlere Brasse fangen, womit ich nicht gerechnet habe. Auch Hans fing seine mittleren Brassen bis 600g. Gegen Mittag gingen die Bisse zurück.  

auch die Fische sollen eine reale Chance haben ...

Vorher hatte ich aber noch einen dicken Fisch an der Leine, der leider verloren ging. Er wollte sich nicht hochpumpen lassen und nach ein paar Minuten kam die Montage mit abgebrochen Harken zurück.

zum Abschluß noch ein Bild vom schönen Rotauge und ein kleines Danke schön an Hans der sich die Zeit für mich genommen hatte...

Nach gut 4 Stunden gab es fast 30 Minuten keinen Biss mehr und es war fast 30° Aussentemperatur. Einpacken und mit den ersten Eindrücken die ich hier gewonnen habe ging es schnell nach Hause im Schatten. Ehrlich gesagt ist das Angenehmer als bei der Hitze gebacken zu werden.  

Morgen geht es gleich weiter nach Lochem zum Twentekanaal am Hanseweg, wo ich meinen Freund Marco auf die Strecke einweise, da dort im August ein Federationsangeln statt findet und diese Kanalstrecke ihm völlig umbekannt ist. Ich werde davon Berichten! 

 

 

 

 

 

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