Trainingsberichte von Monat Januar 2014.

Bericht Nr. 2  

Stippen im Winter an der Linge vom 11.01.2013.

Die Fähre kommt und für kleines Geld geht es auf die andere Seite. Rund 20 Minuten Anreise und 25 Km gespart. Mehr geht nicht.

Der Winter hat nach dem Kalender schon Offiziell Einzug gehalten, aber die Temperaturen waren bis Mittwoch alles andere als Winterlich.  

Theo und ich hatten uns aber der angenehmen Temperaturen zu früh gefreut, denn diese sanken bis Samstag knapp an die O Grad Marke und auch der Süd-West-Wind machte heute seinen Namen nicht alle Ehre.

Theo beim Aufbau seines Angelplatzes.

Trotzdem freuten wir uns schon seit Tagen auf das Angeln an der Linge. Dieses Gewässer schlängelt sich über 100 Km weit durch Gelderland und andere Provinzen.

Schon zeitig ging es los und um einen Umweg zu umgehen nutzen wir heute mal die Fähre, was uns fast 25 Km einsparte.  

Ein Blick ins Weite und Theo saß Stromab damit ich ihm und gefangene Fische im Auge behalte der Kamera wegen.

So hatten wir gegen 08:15 Uhr unser Ziel erreicht und schnell waren unsere Plattformen gepackt und in 100 m Entfernung konnte es mit den Aufbau unserer Angelgeräte beginnen.

Trotzdem war dieses Gewässer uns völlig unbekannt und auch die Gewässertiefe beim einsetzen des Setzkeschers ließ zunächst Unbehagen aufkommen.

Der Wind verhielt sich anfangs noch ruhig.

Doch schon beim Ausloten des Angelplatzes keimte sofort Hoffnung auf. Ich hatte gleich den richtigen Riecher und packte ein 4 teiliges Topset aus und eine 1g Montage Silokanal von MS.

Schnell noch ein Lotblei angehängt und prompt hatte ich die richtige Angeltiefe die bei gut 4 m lag ausgelotet und brauchte nicht mal mehr die Pose verschieben. Das fing ja gut an.

Die Futterbälle sind im Winter deutlich kleiner gehalten und wenig ist oft mehr. Nachfüttern kann man immer noch.

Auch der Wind der Anfangs uns in den Rücken blies mit Windstärke 3 hatte es gut gemeint. Trotzdem mussten wir auch noch ein paar Bilder machen und so konnten wir gegen 09:30 Uhr endlich mit dem Füttern beginnen. 

Ich warf meine 5 kleineren Fütterbälle per Hand auf die 9,50m Bahn und Theo brachte alles mit dem Polecup raus. Im Gepäck hatten wir heute Hanf, reichlich Caster, Maden, Pinkies und ein paar Mistwürmer sowie Mais.

Der Futterball hat die Hand verlassen und ist auf den Weg auf die 9,50 m Bahn.

Die Strömung war trotz der vergangenen Regenfälle der letzten 2 Wochen sehr gering und man hätte durchaus auch eine 0,75g Pose Angeln können.  

Los ging es mit einen 20er Haken am 0,08mm starken Vorfach und einer 0,10mm Hauptschnur. Theo saß Stromab und langsam trieb unsere Montage dahin.  

Perfekt auf die Rutenspitze gelandet und besser geht es nicht.

Theo hatte 2 Pinkies an den Haken gehängt und ich versuchte mein Glück mit einer Made. Mein Futter war Perfekt für dieses Angeln vorbereitet und hatte es heute Morgen gegen 6 Uhr angerührt.

Theo hatte zu Anfangs Hänger und hier und da hing der Haken am Gewässerboden der leider nicht immer sauber ist ein wenig fest oder Unrat wie kleine Zweige kamen so zu Tage.

Theo hatte Anfangs mit sehr viel Hängern zu kämpfen.

Die erste halbe Stunde war um und ein paar springende Fische konnten gesichtet werden. Keine 5 Minuten später hatte Theo einen Biss und am Gummizug konnte man erkennen dass etwas am Haken hing.

Der Kopf des Fisches schaut heraus und die Spannung steigt.

Geht doch und schaute gleich auf die Uhr. Theo drillte das Rotauge Vorsichtig heran und es landete sicher im  Kescher. Schnell ein paar Bilder davon gemacht, den es war Theos erster Fisch dieses Jahr.

Ein schönes Rotauge hatte 2 Pinkies an Theo seine 1g Montage genommen.

Jetzt hatte es auch mich gepackt. Endlich Fisch auch für unsere Webseite einfachstippen.de und ich wollte Theo in nichts nachstehen.  

Das Angeln verlief aber nach wie vor weiter zäh. Ich hatte jetzt meine Made entfernt und 2 Pinkies an den Haken gehängt. Theo konnte keine 15 Minuten später eine kleine Gründel fangen.

Theo sein erster Fisch im Jahr 2014 und der Anfang ist gemacht.

Bei mir tat sich allerdings nichts. Mit stehenden Haken der gerade den Grund berührte passierte nichts und ich legte mein Vorfach knapp 5 cm auf den Grund auf und ließ es nachschleifen.

Bei Theo tat sich jetzt nichts mehr und nach gut 2 Stunden Angeln wurde nochmals nachgefüttert. Die Bisse blieben gänzlich aus und auch ich hatte jetzt mit flüssigen Lockstoff nochmals Futter mit den Polecup auf die 9,50 m Bahn gebracht.

Theo gab noch mal alles und konnte am Ende 3 Fische fangen.

Das Wetter wurde jetzt deutlich schlechter und wir bekamen nicht nur Nieselregen sondern auch kalte Finger so dass ich meine Neoporenhandschuhe anziehen musste.

Der Wind drehte auf West der Strömung entgegen und machte das Angeln deutlich schwieriger. So verging eine weitere Stunde ohne Fisch bis Theo nochmals ein kleines Rotauge fangen konnte.

Mein erster Fisch im diesen Jahr viel leider sehr klein aus. Windstärke 3 - 4, Nieselregen und kalte Finger machten das Angeln heute besonders schwierig.

Jetzt hatte ich mit kleinen Futterbällchen per Hand geworfen alles in die Waagschale geschmissen und hoffte auf den ersten Fisch des Jahres.

Kaum hatte der Wind mal etwas nachgelassen und auch unsere Dipps kamen ein ums andere Mal zum Einsatz sackte meine 1g Pose langsam weg.

Theo mit seinen Fang. Leider hatte er seine Handschuhe vergessen.

Der angebliche Hänger entpuppte sich als Fisch und ein kleines Rotauge kaum Fingerlang kam zum Vorschein. Egal. Hauptsache von der Null runter und wer die kleinen nicht ehrt ist die Großen nicht Wert sagte ich zu Theo.

Die letzte Viertelstunde des Angelns war jetzt angebrochen und diesmal fing ich fast auf der gleichen Stelle ein etwas größeres Rotauge um die 20g. Keine 5 Minuten kam eine Gründel dazu und fast mit den Schlusspfiff konnte ich sogar eine weiteres kleines Rotauge fangen.

Der Wind blies kräftig und die Wellen waren auch nicht ohne. Trotzdem konnte ich die letzten 20 Minuten noch 4 kleine Fische fangen.

So kam ich in den letzten 20 Minuten noch auf 4 Fische. Kurz vorher hatte ich die Idee mal 5 cm über den Boden zu Angeln und hatte damit Glück. Irgendwie komisch aber letztendlich Egal.

Fazit: 

Heute war es extrem schwierig an Fisch zu kommen. Der Temperatursturz hatte sicher großen Anteil daran, das kaum oder wenig Fische zu fangen waren.  

Trotzdem freue ich mich auf den letzten Drücker noch 4 Fische fangen zu können. Nach den letzten 4 Nullnummern war das wenigstens schon mal etwas und auch Theo war zufrieden. Es kommen sicher bald bessere Tage wenn das Wetter etwas Konstanter bleibt auch wenn es kalt ist.  

 

 

 

 

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