Trainingsberichte vom Monat August 2013.    

Angeln mit Roger & Bertus an der Berkel 24.08.2013 

Bericht Nr. 3

Bertus beim Aufbau. Die Berkel hatte heute Süd-Ostwind.

Am Samstag ging es zur Berkel mit meinen langjährigen Freund Bertus der sein 75 Lebensjahr erreicht hat um einmal wieder zusammen Stippen zu gehen. Er hat mich die ersten Monate beim Stippen unterstützt und mir damit sehr geholfen.  

Heute kann ich mich zwischendurch immer wieder Revanchieren und nehme ihm mit wenn es Zeitlich geht und seit ein paar Monaten geht es ihm Gesundheitlich besser so dass er mehrmals die Woche die Gewässer rund um Winterswijk aufsucht.

Eine von vielen Staustufen der Berkel.

So fuhren wir ohne Hast und Eile zur Berkel Stokhorstbrug und konnten dort angekommen schon nach 100m uns einen Angelplatz teilen. Bertus angelte auf die 10m Bahn und ich die 11,50m Bahn. Für Opa wie ich ihm liebevoll nenne sind die 11,50m doch langsam zu schwer geworden und wohl dem der das im dem Alter noch kann?

So wurde nur ein Kit und der Polecup aufgebaut und in Ruhe die Tiefe ausgelotet die hier gut 2,50m betrug. Strömung hatten wir Anfangs garnicht, sondern Wind aus Süd-Ost von links nach rechts.  

Opa beim Basteln an der Pose.

Bertus fütterte schon mal einen Futterball an derweil ich noch 4 Futterbälle mit ein paar Castern, gekochtem Hanf und ein paar Pinkies versehen hatte, die dann auf die 11,50m Bahn geworfen wurden.

Es dauerte keine 5 Minuten und schon zappelte das erste kleine Rotauge ca. 10cm Groß am Haken und wanderte sogleich in den Setzkescher. Die Fische waren also da und die 0,50g Montage tauchte langsam unter aber auch schnell genug um reichlich Beute machen zu können.

Schöne Rotfeder mitte der ersten Stunde gefangen.

Auch Bertus konnte am Anfang gleich ein paar Rotaugen fangen und hatte schnell die Nase vorn. Die erste Stunde brachten Bertus sicher 14 Fische ein und bei mir lief es erst in der letzten halben Stunde besser so dass ich auf ingesamt 20 Fische kam. Dies war sicher nicht schlecht für den Anfang aber die ersten 10 Fische waren bei mir recht klein und wurden mit Made gefangen bis ich dann endlich auf Caster wechseln konnte.

Dicke Rotfeder gut 300g schwer fängt man auch nicht alle Tage.

Bertus versuchte mit Pinkies, Maden und Caster sein Glück, konnte aber mit Caster nicht so gute Beute machen. Die 2. Stunde blieb fast alles gleich. Mit Castern waren bei mir die Fische größer und Bertus blieb seiner Made treu. So konnte ich meinen Fischzähler auf 40 Fische erhöhen was immerhin nicht schlecht ist und Bertus konnte in etwa auf knapp 25 Fische erhöhen.

Keine Barteln. Eine Karausche hat Bertus noch nie in über 60 Jahren hier nie gefangen.

Die dritte Stunde hatte es in sich. Kleine Futterbälle mit einigen Castern und einigen Hanfkörner im selben Ryhtmus nachgefüttert brachten mir jetzt auch ein paar schöne Rotfedern ein die bis zu 300g wogen. Bertus hatte jetzt auch mal einen Fisch dabei der hier nicht normal vorkommt.  

Gutes Rotauge von 250g ging ins Netz.

Eine Karausche oder Kruiskarper wie die Niederländer sagen hatte den Köder genommen. Der erste Fisch den Bertus in über 60 Jahren an der Berkel gefangen hat. Wo mag er herkommen? Ansonsten gingen die Bisse bei Bertus zurück und ich konnte mit 25 Fischen meinen Zählerstand auf 65 Fische erhöhen.  

Für die kürzere Bahn ganz Ordenltich.

Die letzte Stunde hatte mich trotz allem der Ergeiz gepackt und ich meine Bebleiung einwenig geändert und etwas tiefer gezogen. So konnte ich jetzt Fisch auf Fisch fangen und auch die Fische wurden etwas Größer.  Ein paar gute Rotaugen konnten so gefangen werden und ein paar gute gingen leider knapp geharkt verloren.  

Hier der Fang von Bertus.

Auch hatten Arbeiter an der Staustufe die Höhe verstellt so das wir etwas Strömung nach links hatten und das Beißverhalten sich stark dadurch veränderte und wir es so schwerer hatten unsere Fische zu fangen. 

Bertus beim WIegen mit meinem Fang von heute.

Bertus konnte immer hin noch den einen oder anderen Fisch überlisten und sein Konto auf gut 40 Fische erhöhen. Bei mir lief es fast wie geschmiert und trotz ständigen Neubeködern des Hakens mit Castern und nachfüttern mit dem Polecup kamen in der letzten Stunde 36 Fische dazu. So kamen am Ende 101 Fische zusammen. Dann war nach              4 Stunden Angeln Schluss da wir noch einen Abstecher bei Kruidenier machten. 

Ich war heute damit sehr zufrieden.

Fazit:

Das Wetter war gut und bei fast 25 Grad war der Fang bestens, auch wenn die Großen Fische heute keine Lust hatten. Es hat uns beiden viel Spaß gemacht und sicher werden wir dieses Jahr das eine oder andere Mal wieder zusammen zum Angeln gehen.  

Mit der kurzen Stippe ist Bertus aber noch sehr schnell und schwer zu schlagen. Das zeigt er ständig bei den 55 Plus Angeln wenn er die Jüngeren in die Schranken verweist.  

Das Angeln hatte sich heute wieder gelohnt.

 

Angeln bei de italiaanse Meeren 21.08.2013

Bericht Nr. 2

Nach fast 2 1/2 Wochen Zwangspause wegen starke Rückenprobleme konnte ich gestern endlich wieder für ein paar Stunden Angeln gehen. Heute ging es zu meinem Vereinsgewässer die Italianse Meeren in Kotten an der Grenze zu Oeding.
Hier bin ich schon seit 19 Jahren Mitglied in dem Verein der die Gewässer des Campingplatzes pflegt und hegt.

Nicht groß sind unsere vielen kleinen Teiche, aber haben es in sich wenn die Fische beißen.

Um 17:15 Uhr darf man das Gewässer betreten und einen Platz aussuchen der Frei ist. Dann wird im Monat August bis 20:30 Uhr geangelt und anschließend der Fisch gewogen. Mit einigen Minuten Verspätung konnte ich gegen 17:40 Uhr mit dem Anfüttern beginnen das ich mit dem Polecup brachte. Leider hatte ich keinen gekochten Hanf oder Caster dabei und versuchte mein Glück mit Maden und Pinkies. Das Futter war Dunkel und sehr fein gemahlen.  

Angelkollege Willem saß mir schräg gegenüber und schon 15 Minuten früher angefüttert und hatte bis um 17:45 Uhr satte 7 Fische vorgelegt bevor ich mit dem Angeln anfangen konnte. Egal. Schließlich geht es hier locker zu und trotzdem war ja noch reichlich Zeit diesen Zustand zu ändern. Schließlich bin ich hier Groß geworden und habe meine ersten Lehrjahre hier verbracht.

Der erste Anbiss ging ins Leere da ich gerade einen Schluck aus der Limoflasche nahm. Keine 5 Minuten später hatte ich den ersten Fisch an der Angel. So konnte Willem bis 18 Uhr auf 10 Fische davon ziehen und ich hatte erst mal 3 Fische im Kescher. 

Auf 7,50m gefüttert und die Pose noch mit einem No. 12 Schrot nachgebleid brachten mit 0,5g Erfolg. Vielleicht hätte eine 0,3g Pose mehr gefangen.

Aber Willem hatte die Rechnung ohne mich gemacht. Jetzt bekam ich die Rotaugen am Laufen und fing in Regelmässigen abständen Rotaugen zwischen 30g bis 100g. So ging die erste Stunde für mich schnell um und konnte meine Ausbeute nicht nur deutlich verbessern sondern hatte Willem jetzt vollständig im Griff der nach 75 Minuten nur auf 12 Fische kam.  

Bei Willem tat sich jetzt fast gar nichts mehr und auch bei mir gingen die Bisse leider zurück. Trotzdem konnte ich mit Werfen von Pinkies zwischen Daumen und Zeigefinger gut 20 Pinkies auf die 8m Bahn werfen und die Fische bei Laune halten. So verging die 2 Stunde mit weiteren 6 Fischen darunter 3 kleinere Brassen bis 200g und Willem hatte jetzt 14 Fische auf den Zähler und ich 20 Fische.  

Die letzte Stunde sollte die Entscheidung bringen ob hier noch etwas mehr geht. Ich hatte jetzt wieder zum 3. Mal nachgefüttert und meinen Futterball mit eigenem flüssigem Lockstoff versehen der mir oft den einen oder anderen Bonusfisch einbrachte. Auf meinen Futterplatz tat sich etwas und man konnte an Hand der kleinen Bläschen deutlich Anzeichen erkennen, dass sich Fische dort aufhalten und Aktiv sind.

Jetzt bekam ich 2 so schnelle Bisse das der Anschlag ins Leere ging. Die Bebleiung wurde etwas höher geschoben und auch die Pose noch mal um ein paar Zentimeter tiefer gestellt und siehe da es klappte. Innerhalb von 20 Minuten konnte ich noch 3 kleine Schleien fangen. Dann war wieder etwas Ruhe eingekehrt.

25 Fische darunter 3 kleine Schleien und ein paar gute Rotaugen und kleine Brassen waren für 2 Stunden und 40 Minuten nicht so schlecht.

Mit einer Made hatte ich fast alle Fische gefangen und mit Made/Pinkie kam noch ein Rotauge von 100g dazu. Zwei Maden brachten nur ein kleines Rotauge. Dann war um 20:30 Uhr Schluss. Am Ende hatte Willem 16 Fische und 250g und ich kam auf 25 Fische mit 1800g Gewicht. Die Brassen haben heute keinen Hunger gehabt.  

Im Cafe sitzen wir alle noch zusammen und trinken etwas. Auch wird über das Angeln gesprochen. Henk hatte heute mit 35 Fischen und 3900g die Nase vorn (4 Schleien, 1 Karpfen und der Rest Rotaugen).  

Auf Platz 2 kam ich auf 25 Fische und 1800g. Dritter wurde Bertus mit 18 Fischen und 1100g. Willem wurde vierter mit 16 Fischen und 250g und Nico auf Platz 5 mit einen Fisch. Eddy hatte vorher schon eingepackt und nur Kleinzeug gefangen.

Fazit:  

Es hat wieder Spaß gemacht. Beim nächsten Mal gibt es mehr Bilder. Versprochen. 

 

 

Roger & Theo an der strömenden IJssel 04.08.2013

Bericht Nr. 1

Die strömende IJssel hat es in sich und kein leichtes Angeln mit der Stipprute.

Am Sonntag war es wieder soweit und Theo und ich führen in aller frühe gegen 04:45 Uhr zur strömenden IJssel nach Bronkhorst um dort auf einen mir unbekannten Platz zu Angeln. Theo hatte hier aber schon mal im vorigen Jahr geangelt und dort angekommen suchten wir erst mal die Angelplätze auf.

Hier hatte sich ein Angler schon gemütlich gemacht mit seinen 2 Feederruten und so beschlossen wir kurzer Hand eine andere Stelle aufzusuchen da es hier wohl wenig zu fangen gab.

So verging die Zeit und auf einen schlecht befahrbaren Weg mit vielen Löchern aus Sand kamen wir zu unserer Angelstelle. Auch hier mussten wir uns erst einen Weg durch das fast 80 cm hohe Unkraut bahnen und doch 5- bis 6- mal zum Auto laufen bis alles am Platz gewesen ist.

Theo beim Tunken mit 60g oder 80g Tunkbleien konnte er ein paar Fische fangen.

Neben den 27 Litern Futter und reichlich Kies zum beschweren hatte wir noch Hanf und Mais im Gepäck und einige Eimer dabei. Man weiß ja nie wofür man das alles braucht. So saßen wir keine 10 Meter auseinander was nicht zum Nachteil sein sollte und angelten mit der 11,50m Stipprute, die mit verschiedenen Gummis bis 2,5mm Stärke ausgestattet gewesen sind. 

Trotz des Niedrigwassers strömte die IJssel schon heftig und wir hofften dass unsere 30g und 50g Montagen ausreichen um damit Fische zu fangen. Darüber hinaus hatte Theo noch ein paar Tunkbleie von 60g bis 120g dabei.  

Gegen 8:30 Uhr konnten wir mit einer Stunde Verspätung leider erst anfangen und ich warf 8 große XXL Futterbälle 1m bis 1 1/2m oberhalb der Stipprute ein, die mit Castern, Mais, Hanf und Kies sowie einigen Maden versehen war. Theo warf ein gutes Dutzend zu Anfang rein.  

Der 30g Lutscher stand sehr schräg im Wasser. Nur treibend konnte die Montage geführt werden.

Es dauerte eine ganze Weile bis Theo die ersten Bisse bekam und dann eine Gründel fangen konnte, die sich zu Anfang als Hänger erwies. Auch ich hatte jetzt Bisse und konnte mein erstes Rotauge von 200g Keschern. Zumindest war die erste Stunde Erfolgreich und so war ich damit auch zufrieden.

Die Strömung hatte es aber in sich und mit den 30g Lolly konnte ich nur leicht verzögert treiben lassen und hatte darauf auch die meisten Bisse. Das Vorfach 0,17mm hatte ich zu Anfang auf 55cm Länge mit einen 10 Haken gewählt Tubertini Serie 2 Rot und daran 3 Maden beködert.

Die 50g Montage von MS aus Rohazell konnte langsamer geführt werden, aber dafür leider umgenauer war die Bisserkennung. Vielleicht lag es an der Unterströmung oder auch am Blei das wir wie einen Rattenschwanz aufgebaut hatten.  

Leider habe ich heute zu wenig Bilder gemacht und das lag wohl auch daran das zu wenig gefangen wurde.

Auch die Steine bzw. das Kraut oder Muschelbänke am Boden sorgte regelmäßig für Hänger und so gingen mir zum Glück nur Haken mit oder ohne Vorfach verloren. Meine Hauptschnur bestand aus eine 24 Super G-Line und Theo hatte eine 20er im Gebrauch. 

Die 2. Stunde wurde besser und auch die Fische die Anfangs oft am Ende der Drift standen hatten sich kurz hinter meinen Futterplatz eingefunden und regelmäßig warf ich immer 2 Futterbälle hintereinander ein.  

Trotzdem dauerte es geraume Zeit bis man das Blei und auch ein kürzeres Vorfach 28 cm nur noch knapp auf den Boden legend zu mehr Bissanzeigen und wenigern Hängern führte und ich kurz darauf ein gutes Rotauge vor dem Kescher verlor. Theo fing in der Zwischenzeit einige Gründeln hintereinander und auch ein Barsch war dabei.

Theo sein Fang aus dem Setzkescher der mit einen dicken Stein in einer Plastiktüte von Aussen befestigt war.

Die dritte Stunde brachte mir einen schönen Aland an die 1000g schwer der den Köder fast noch im Absinken der Montage genommen hatte. Danach gab es eine Gründel und nochmals ein schönes Rotauge um die 300g.  

Bei Theo lief es mit den Tunkblei etwas besser und außer den Gründeln konnten noch 2 Rotaugen dazu gefangen werden. Danach gab es erst mal heftigen Schiffsverkehr durch Rennboote oder Frachtschiffe die das Wasser heftigst durcheinander Wirbeln und so verging die 4. Stunde fast ohne Fisch.  

Die letzte halbe Stunde setzte ich nochmals 5 große Bälle Futter ein und auch Theo tat es mir nach. So bekam ich nochmal ein paar Bisse die Teilweise kurz nach dem Anschlag verloren gingen. Ein gutes Rotauge konnte ich dennoch hinzu fangen und ein weiteres ging im Drill verloren.

Theo mit seinen Fang.

Theo konnte noch einen Barsch fangen und verlor auch sicher noch ein paar Fische. Die Fänge waren heute nicht berauschend und hier fehlte einfach auch ein 50g Lutscher um hier mal auf der Stelle (blockiert) Angeln zu können.  Auch der Platz war nicht einfach zu Angeln wobei ich doch das eine oder andere an Erfahrung wieder mitnehmen konnte.

Fazit: 

Theo hatte am Ende 20 Fische, davon 16 Gründeln, 2 Rotaugen und 2 Barsche und damit am meisten gefangen. Ich hatte nur 5 Fische. Einer Gründel standen 3 Rotaugen und ein schöner Aland entgegen.  

Hier nochmal mein Fang mit den Bonusfisch. Fast 31 Grad reichen dann auch.

Auf das Wiegen hatten wir heute verzichtet. Wir werden wenn die dicken Lutscher die Bestellt sind noch besser vorbereitet sein und auch an einer anderen Stelle Angeln wo sicher mehr Fisch zu fangen ist und davon berichten.  

Trotzdem hatte es sehr viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. 

 

 

 

 

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