Training und Angeln beim Shimano - Cup in Brandenburg

Theo hier beim Aufbau am angrenzenden B-Sektor.

Am Donnerstagmorgen gegen 03:45 Uhr ging es los und nach 2 kleinen Staus erreichten Theo und ich nach gut 4 1/2 Stunden Fahrzeit unser Ziel Brandenburg an der Havel.

Nach dem unser Quartier bezogen war ging es gleich zu Jan Malecki Hook & More um uns mit der Wochenkarte einzudecken. Bei sonnigen Wetter und noch leicht kühlen Temperaturen war es zeitweise bewölkt. 

Theo beim einsetzen der Stipprute. Heute war es noch ruhig am Silokanal.

Jetzt konnte es endlich an die Angelstrecke an den Silokanal gehen und die Vorfreude war auch schon da. Wir entschieden uns für den angrenzenden A-Sektor um uns ein paar Eindrücke über diese Sektoren zu machen, wo auch schon einige Angler saßen.  

Nach gut 1 1/2 Stunden hatten wir alles aufgebaut und schon flogen die ersten Futterbälle auf die 13m Bahn. Es dauerte keine 5 Minuten und eines der vielen großen Rotaugen zappelte im Unterfangkescher.  

Schönes Rotauge über 300g gehören hier zum Alltag.

So lief es ganze 3 Stunden lang ohne Unterbrechung und ein Fisch nach den anderen konnte so gefangen werden. Jetzt wurde vieles ausprobiert um das Verhalten der Fische beim nachfüttern zu beobachten und auch die eine oder andere Variante mit der Stipprute auszuprobieren.

Theo angelte weiter und ich schaute mal bei den einen oder anderen bekannten Anglern vorbei die hier auch an der Strecke saßen. So konnte ich hier und da gut beobachten was hier so läuft und wie hier teilweise geangelt wurde.  

Caster und Maden waren die besten Köder, Mais in Gelb und Rot nur bedingt und auch der Wurm ging schlecht am Haken. Die Futterfarbe war Braun bis Schwarz und es wurden viele Caster aber auch Maden und Mais ins Futter gebracht.  

Eine schöne Brasse hatte mehrere Caster genommen.

Die Angeltechnik bestand Hauptsächlich aus der Stipprute und der Bolo sowie vereinzelt sah man auch eine Matchrute am Wasser. Heute waren die Bedingungen für die Stipprute sehr gut, aber auch auf der Bolo wurde auch sehr gut gefangen.  

So konnte ich doch einige Schlüsse daraus ziehen was uns hier am Gewässer erwartet und so Vorkehrungen treffen für den nächsten Trainingstag im C-Sektor. Am Ende hatten wir hier fast 6 Stunden gesessen und Theo hatte 123 Fische auf den Zähler stehen. Überwiegend Rotaugen, vereinzelt Aland, Brasse und ein paar Barsche hatten den Köder genommen.  

Eine dicke Brasse weit über ein 1 Kg fängt man auch hier.

So beendeten wir den Angeltag im trockenen und fuhren zu unserem Quartier in die Altstadt von Brandenburg.

Training 2. Tag am Silokanal in Brandenburg 26.04.2013

Nach einen anstrengenden Vortag und langer Anreise ging es heute etwas zeitiger ans Wasser. Heute kam der C-Sektor dran, den wir uns extra ausgesucht hatten da hier ja normalerweise mehr Fische zu fangen sind.  

Dort baute ich die Plattform etwas weiter ins Wasser in der Hoffnung besser hinter der Kante Angeln zu können. Leider sind die Angelplätze alle unterschiedlich und ich hatte einige Muschelberge die das saubere Angeln und führen des Köders hinter der Kante zu verhindern wussten.  

Theo mit einem dicken Rotauge.

Ein wechsel kam aber nicht in Frage, schließlich muss man hier auch sitzen und das beste daraus machen. Das Wetter war super und wir hatten am Nachmittag über 24 Grad und konnten das erste Mal in einen T-Shirt Angeln und holten uns sogleich einen kleinen Sonnenbrand.

Auch kam am heutigen Tage anderes Futter zum Einsatz und wir begannen so wie am Vortag, nur das wir einige Caster mehr ins Futter brachten und dafür weniger Mais.  

Zu Anfang lief es bei mir sehr gut und ich konnte einige dicke Rotaugen und auch später Brassen auf den Futterplatz ziehen. So verlief eine tolle Stunde mit vielen Fischen. Auch bei Theo lief es gut, auch wenn die ganz Großen am Anfang ausbleiben.  

Dieses Rotauge hatte über 500g.

Die 2. Stunde verlief etwas ruhiger und ich verlor einige dicke Fische und wechselte die Hakengröße von 14 auf 10 um weniger Aussteiger zu haben. Trotzdem musste ich 6 ganz dicke Fische ziehen lassen und dies fand ich ehrlich gesagt nicht so toll.  

Danach wurde die Bolo gefischt und nach 2008 hatte ich diese das dritte Mal erst in die Hand genommen. Theo hatte auch wenig Erfahrung damit. Trotzdem konnten wir einige Fische damit fangen, darunter auch ein paar Rotaugen über 300g Gewicht.  

Zum Ende des Trainings wechselte ich wieder auf die Stipprute und fing dort auch noch einiges an Fischen und Theo konnte dies auch. Danach packten wir unsere sieben Sachen, schauten noch mal bei den einen oder anderen Teilnehmer vorbei. Die Angelstrecke war heute sehr gut besucht und so kam auch deutlich viel Futter auf die Strecke.  

Hier noch mal Theo mit Fisch.

Danach besorgten wir noch ein paar Haken, Maden und andere Utensilien und bereiteten uns auf das erste Angeln vor. 

Morgen geht es weiter mit Taktik, Futterstrategie, Montagen usw. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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