Angeln am Playhaven in Arnheim vom 27.12.2013

Bericht Nr. 3

Theo und ich waren guter Dinge auch wenn das Wetter nicht so gut mitspielte.

Am Sonntagmorgen fuhren Theo und ich zum Playhaven nach Arnheim. Dort wartete schon der Vorsitzende von der Federatie Midden Nederland Hans Keijman auf uns mit dem Schlüssel, womit wir später auch auf den Deich Angeln können.

Diesen gab es gegen eine Gebühr auf Leihbasis und man muss einen Verein angehören um diesen dann auch zu bekommen.

Zwei Ruten auf einen Futterplatz sollten die Chancen erhöhen.

Das Wetter spielte uns heute gar nicht in die Karten. Es herrschte Windstärke 6 mit weit über 50 Km/h und ein Angeln auf dem Deich war nicht möglich.

So probierten wir unser Glück unten vor der Einfahrt zum Deich, wo der Wind aus Süd kommend direkt im Rücken lag. Keine guten Bedingungen zum Angeln, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hanf, Caster, Pinkies und Maden reichen völlig aus im Winter.

So packten wir gegen halb neun unsere Sachen aus und bauten 5m von einander entfernt unsere Angelplätze auf.  

Wir hatten aus Sicherheitsgründen auf ein zweites Topset verzichtet und ich nur den Polecup aufgebaut.  

Der Playhaven vom Angelplatz aus gesehen.

Die Angeltiefe betrug hier gut 4m und die Angelentfernung sollte hier bei ca. 10,50m liegen, da hier eine Kante verlief.  

Über uns stürmte es wie verrückt und selbst ein Fahrradfahrer kam auf der Brücke der B 325 kaum von der Stelle.

Theo sein Futterball passte sich Farblich am besten den Gewässerboden ab.

Wir entschieden uns für 6 Futterbälle und legten zu Anfang nur einen Futterplatz für uns beide an. Theo saß etwas weiter vorn und musste schräg Angeln was am heutigen Tage nicht so einfach war.

Nach einer halben Stunde legte er etwas weiter einen weiteren Futterplatz an, da es mühsam war auf meinen Futterplatz zu Angeln.

Theo sein Futterplatz lag etwa 2m schräg links von meinen Futterplatz entfernt.

Unser Futter war mit Lehm angereichert und es wurden eine Hand voll Caster, 2 Hände voll Hanf und ein paar wenige Pinkies dem Futter zugefügt um die Fische nicht gleich zu übersättigen.

Wir beide hatten uns für 1,50g Montagen entschieden. Ich angelte eine MS Silokanalpose und Theo eine von Zammataro. Beide Modelle hatten eine Kettenbebleiung um die Pose so ruhig wie möglich zu halten.

Meine rote Antenne über der Rutenspitze war gut zu sehen, leider hier nicht deutlich im Bild.

Die erste Stunde tat sich nichts außer das der Wind zunahm und das es noch die erste Zeit trocken blieb, entgegen allen Wetterprognosen.

Die Infos die wir bekamen waren gut und wir hofften jetzt auf ein paar Fische die sich auf den Futterplatz einfinden sollten.

Rechts die Spundwand und hinter uns der Deich schützte uns vor dem böigen Wind heute.

Da dieser Abschnitt am Ende des Hafens liegt war die Wahl des Angelplatzes sicher heute nicht die schlechteste, da hier schon mal bei besseren Bedingungen gut gefangen werden konnten.

Gegen 11 Uhr sah ich Theo seine Pose langsam etwas abtauchen und der Anschlag kam auch prompt, aber der Anhieb ging leider ins leere. Dies war sicher ein Biss, auch wenn es keine Bissspuren an den Pinkies von Theo zu sehen waren.

Theo seine Antenne schaute dagegen zu viel aus dem Wasser.

Vielleicht hätte Theo doch besser ein 10er Schrot mehr daran gehängt, damit die Posenantenne nur noch 1 cm heraus schaute und der Fisch hat möglicherweise den Köder ausgespuckt.

Auch sank und stieg das Wasser um ca. 10 cm und Theo fischte leicht auf oder über Grund. Unsere Sinne waren jetzt geschärft und die Begierde auf ein paar Fische auch. 

Links von uns waren zu viele Bäume oder wir hätten Richtung der Fabrik sitzen müssen.

Zwischen durch hatte ich auch mal ein paar Hanfkörner mit dem Wurfstab rausgebracht und nach einer weiteren halben Stunde hatte ich auch einen Zupfer an meinen 2 Pinkies am 20er Haken.  

Jetzt wurde noch schnell etwas X22 Futter von Zammataro pur angerührt und mit dem Polecup auf den Futterplatz rausgebracht.

Unsere Angelplätze aus der Nähe gesehen.

Aber es rührte sich nichts. Vielleicht lag es auch an den Kormoran, der 30m von uns sein Unwesen trieb und die Fische damit verscheuchte?

Nach etwas über 3 Stunden packten wir dann ein, da auch der Regen ständig zunahm und wir auch noch einen Abstecher zur Linge machen wollten, die demnächst auch beangelt werden soll.

Gerade aus auf der linken Seite das Ende des Deiches, wo man oft am besten Fangen kann. Heute leider nicht möglich, da die Steinpackung schon je nach Wasserstand ca.11 m Angelentfernung benötigt wird.

Fazit:

Dies war nach unseren Weihnachtsangeln schon die zweite Null in diesem Monat und da kann man einfach nichts machen. Auf den Deich hätten wir heute sehr gerne geangelt. Aber auf Rutenbrüche hatten wir keine Lust.

Beim nächsten Mal werden die Karten neu gemischt und davon werden wir sicher von Bericht erstatten. Trotzdem hatten wir heute schon mal einen Einblick und ich habe hier schon 2-mal zum Teil Erfolgreich geangelt und konnte mit De Karper Winterswijk hier den 2. Platz belegen. 

 

 

 

 

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