Roger & Ingo: Angeln am Intratuin vom 20.01.2014   

Ingo sitzt gut 15m von mir weg.

Am Montag und nicht wie üblich am Wochenende fuhr ich diesmal mit Ingo zum Intratuin um dort unser Glück zu versuchen.  

Die Fische befinden sich hier in unserer Region fast alle in der Winterstarre und es braucht meistens auch das Quäntchen Glück um den einen oder anderen Schuppenträger an den Haken zu bekommen.

Reichlich Köder hatte ich mit. Maden und Pinkies mit verschiedenen trockenen Lockstoffen versehen sollten für die nötigen Bisse sorgen.

So ging es denn mit etwas Verspätung Richtung Niederlande und gegen 9 Uhr Morgens erreichten wir unser Ziel den Twentekanaal in Lochem.  

Hier kann man fast immer im Winter den einen oder anderen Fisch fangen und auch die Strömung ist hier recht gering und beträgt zwischen 1g und 2g sowie maximal 4g bis 6g was selten vorkommt.  

Das Wasser war glatt und jeden Kringel der aufsteigenden Hanfpartikel konnte man sehen.

So zog sich der Aufbau unserer Angelgeräte etwas hin und gegen 10 Uhr konnten wir Ingo und ich mit dem Füttern beginnen.

Das Wasser war Ruhig und auch der Wind hielt sich in Grenzen. Aber die Fische ließen sich heute sehr viel Zeit um auf den Futterplatz zu kommen.

Ein guter Fisch hängt an der Angel und die Rutenspitze krümmt sich.....

Ingo hatte seinen Angelplatz rechts von mir aufgebaut, aber wie sich später heraus stellen sollte war dieser mit 15m zu weit.  

Fische sind im Winter eben träge, weil die Wassertemperatur bis auf unter 4 Grad sinken kann (Wasseroberfläche vereisst) und nur die Sprungschicht verhindert das einfrieren der Fische.  

Das ZIMES Gummi arbeitete sauber und drillte den Fisch fast alleine.....

Dies wirkt sich auf den Stoffwechsel der Fische negativ aus und dies ist dann auch der Grund warum Fische in der Winterstarre oder eben sehr wenig Aktiv sind und fast keine Nahrung mehr aufnehmen.

So hatten wir auch unser Futter angepasst und wenig ist oft mehr und so ein paar wenige Bälle auf die 13m rausgebracht.

Der Jolly von Colmic zeigt den Fisch an wo er gerade schwimmt...

Es sollte fast 3 Stunden dauern bis Ingo den ersten Fisch fangen konnte und ich schnell ein paar Bilder machen konnte. Schließlich freue ich mich darüber wenn Fisch gefangen wird und egal wer gerade etwas am Haken hat.

Ein dicker Barsch hatte den Köder genommen und Ingos Drill dauerte ein paar Minuten bis er den Fisch Keschern konnte.

Ein guter Barsch hatte den Köder genommen und musste sich im Drill beugen.

Jetzt keimte bei mir Hoffnung auf das hier heute doch etwas geht. Aber leicht war dies aber nicht. Kurz darauf konnte Ingo ein paar Rotaugen fangen.

Bei mir tat sich nichts. Nicht mal ein Zupfer wollte sich an der 1,50g Pose zeigen und auch mein 20er Haken hatte mit Pinkies oder einer Made versehen nichts zu sehen bekommen.

Der dicke Barsch hatte es in sich.

Ingo konnte in der nächsten Stunde weitere 4 Fische! fangen, ohne das ich etwas zählbares an den Haken bekam.  

Wir saßen einfach zu weit auseinander. Leider ist das manchmal so, das Fische die einmal auf einen Futterplatz stehen nicht mehr weiter schwimmen um den nächsten Futterplatz unter die Lupe zu nehmen.

Ingo mit dem Stachelritter. Bis gut 1000g haben wir hier schon gefangen.

Ingo konnte dann nach einer weiteren halben Stunde ein schönes Rotauge fangen.  

Ich hingegen hatte jetzt auch mal einen Biss aber nach über 4 Stunden Angeln ist die Konzentration nicht mehr so hoch und der Fisch ist weg.  

Wieder hat Ingo zugeschlagen. Die Fische waren jetzt auf den Futterplatz.

Jetzt hatte ich auch noch meinen Setzkescher den ich zum trocknen herausnehmen wollte verloren, der dann ohne Fische schnell im Kanal versank. Passt alles gut zusammen heute.

Das Thermometer sagt alles. Wassertemperatur 4,8 Grad. Außentemperatur nur 1,6 Grad.

Gute 10 Minuten vor Schluss des Angelns hatte ich nochmals einen Biss und nach vorsichtigen Drill konnte ich eine kleine Brasse von gut 400g fangen. Leider zu spät, da der Setzkescher am Grund des Kanals liegt.

Ingo mit seinen schönen Rotauge über 30cm konnte sich sehen lassen.

Ingo ist heute voll auf seine Kosten gekommen und hat gut geangelt. Aber besser wäre es gewesen enger zusammen zu sitzen um beiden Anglern bessere Chancen einzuräumen. Schließlich geht es um nichts.

Gegen 17 Uhr hatten wir alles eingepackt, noch schnell ein Bild von Ingo und seinen besten Fischen an diesen Tag.

Fazit:

Nach dem Rivehalter war heute der Setzkescher dran. Die Fische sind trotz des milden Winters leider nicht in Beißlaune und so lange die Temperaturen nicht genügend ansteigen um das Wasser zu ewärmen, so trostlos kann der Fang oder nicht Fang unserer Fische bleiben. 

Mein einziger Fisch an diesem Tag hatte diese Größe. Da war der Setzkescher schon abgesoffen und ich hatte keinen Nerv noch ein Bild davon zu machen. Nach vielen Nullen bzw. nur wenigen Fischen in den letzten Wochen ist das schon mal frustrierend wenn man den Aufwand sieht den man betreibt. Sorry.

An Ingo hat es nicht gelegen. Aber enger zusammen sitzen bringt beim Angeln im Winter für beide Fische. Auch beim Schreiben des Berichtes viel mir auf das von mir kein Bild dabei gewesen ist. Egal, schnell abharken und weiter geht es. Bald wird es wieder besser, da bin ich mir sicher. 

 

 

 

 

 

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