7.Angeln Nationale Topcompetitie in Terneuzen 21.09.2013

Timmy beim Futter sieben.

Am Freitag bin ich mit Harrie und Timmy Voerman schon zum Training angereist um schon mal einige neue Eindrücke zu gewinnen. Der Sektor der U18 bzw. U23 war sehr gut besetzt und mit mehr als 25 Anglern in der Reihe hatten wir realistische Bedingungen vorgefunden.  

Die dicken Schiffe auf den Weg zum Meer.

Leider spielten die Fische nicht mit und wir waren gewarnt was den nächsten Tag angeht und das 7. Angeln stattfindet. Timmy blieb glaube ich gar ohne einen Fisch bzw. sind die Gründeln beim heraus heben abgefallen. Harrie konnte ein Butt (Scholle), einen dicken Barsch und ein Rotauge fangen. Ich brachte es auf 12 Fische, davon ein Rotauge und eine kleine Brasse (mit der Bolo) gebracht und der Rest waren Gründeln.

Samstag 7. Angeln in Gent - Terneuzen

Der E-Sektor von Nr. E 13 nach E1.

Am frühen Morgen hatte ich alle Köder schon in die CIPS Dosen verpackt und so konnte es rechtzeitig zur Auslosung gehen. Gegen 8 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Ansprache und einigen Hinweisen bekam ich den Platz B 13 zugelost und machte mich schnellstens auf den Weg dorthin.  

Mein Platz E 13. Alles gut an seinen Platz. Hier waren gut 2 Stunden schon geangelt.

Das Auto wurde ausgepackt und auch die Köder sowie das Futter und der Lehm alles zur Futterkontrolle vorbereitet und so blieb noch ein paar Minuten übrig um mit meinen Nachbarn ein paar Worte zu wechseln.

Auch meine Nachbarn waren nicht zu beneiden heute.

Um 9 Uhr kam das erste Signal zum Aufbau und alles lief wie am Schnürchen. Angelplattform aufbauen mit langen Füßen 1,20m sowie ein Polecup und 5 Topsets mit 1,50g, 2g, 2,50g, 3g und 4g Montagen um auf alle Gegebenheiten eine Antwort zu haben was die Strömung angeht. Auch eine Bolo wurde aufgebaut mit einer 18g Laufmontage.

Hier Platz E 11 Richtung Sektor F.

Zwischendurch gab es noch die Futterkontrolle wo maximal 17 Liter Futter inklusive aller Beimengungen wie Hanf, Mais, Erde usw. erlaubt sind und 2,50 Liter Köder, maximal 1 Liter Mückenlarven.

Hier der Rest des Sektors vorne E 6 ? bis E 1.

 
Beim 3. Signal um 10:50 Uhr durfte schwer angefüttert werden. So flogen einige Bälle mit Lehm und Mückenlarven oder Futter/Lehm sauber auf die 12,50m Bahn und 10 kleinere Futterbälle mit dem Wurfstab auf die ca. 30m Bahn um mit der Bolo noch eine Option zu haben.

Peter mit der vollen Ausrüstung.

In der ersten Stunde konnte ich in wenigen Minuten 2 Gründeln fangen um auch schnell von der Null zu kommen. Das Training zeigte das es heute extrem Schwer werden sollte und mit B 13 hatte ich nicht nur einen Endplatz, sondern direkt neben mir 2 Sektoren der A-Division gespickt mit den besten Anglern die sich dafür Qualifiziert haben.  

Auch viele neugierige Besucher schauten interessiert sich das eine oder andere ab.

Danach kehrte gleich Ruhe auf den Futterplatz ein und ich versuchte mit verschiedenen Montagen an Fisch zu kommen. Kurz vor Ende der ersten Stunde bekam ich einen Biss und nach kurzen aber sehr vorsichtigen Drill konnte ich einen Barsch von 150g landen. Dieser Bonusfisch war Herzlich Willkommen.  

Hier Platz E 1. Der Sieger Martin ( heute mit 12830g Super geangelt) mit einen echten Kopfplatz.

Die 2. Stunde brachte erst mal nicht viel ein außer einer Gründel und so kam die Bolo ins Spiel. Dort bekam ich ein paar Bisse und konnte damit 2 dickere Schwarzmeergründeln fangen. Die Hälfte der Zeit war jetzt vorbei und so beschloss ich nochmals etwas Lehm mit Mückenlarven nachzufüttern um vielleicht noch ein paar Fische auf den Futterplatz zu bekommen.

Ein guter Fisch im Drill.....

Dies klappte fast auf Anhieb und wieder bekam ich einen guten Biss. Das Gummi schoss mehrere Meter aus der Rutenspitze und ich dachte schon eine Brasse oder ein Barsch. Nach dem Abstecken ging der Fisch in die Steine.

Tipp:  

Also war es doch ein Barsch! Da hilft nur aufstecken. Langsam die komplette Stipprute bis auf 13m rausschieben und warten was der Barsch macht. Dieser schwimmt dann im Normalfall mit. Jetzt den Fisch bis ins Mittelwasser hochheben und dann so schnell wie möglich die Rute abstecken, das Topset hochhalten und den Fisch an die Oberfläche halten.  

Ein stattlicher Fisch vor dem Kescher.....

Damit hatte ich den Fisch doch noch in den Kescher bekommen und dieser hatte gut 350g auf die Waage gebracht. So hatte ich zumindest gut 550g in den Kescher und auch bei meinen Nachbarn lief nicht viel zusammen.  

wurde der Fisch sicher gelandet.

Die 3. Stunde brachte wieder ein paar Gründeln und nach der Hälfte der Zeit bekam ich wieder einen vehementen Biss. Auch hier war ein Barsch im Spiel der wie der letzte einen guten Drill ablieferte und dann in den Setzkescher landete. Dieser hatte auch gut 400g und damit lag ich an die 1000g Grenze was heute sicherlich nicht schlecht gewesen ist.

Peter beim Drill einer guten Brasse.

Mit 9 Fischen ging es in die letzte Stunde. Immer wieder wurde mit den Polecup nachgefüttert und so kamen zu Anfangs 2 weitere Gründeln dazu. Auch hatte ich mehr Pinkies ins Futter gebracht und heute lief Pinkie/Mückenlarve ganz gut.

Wieder hängt ein guter Fisch an der Angel.

Zur Abwechselung kamen jetzt eine tote Made, eine große Mückenlarve und ein Pinkie auf den 16er Haken 1310N.

Vorsichtig wird der Fisch herangedrillt.

Nach einigen Minuten warten und treiben lassen meiner 2g Montage bekam ich einen Biss. Das Gummi schoss wie ein Flitzebogen aus der Rutenspitze und die Stipprute krümmte sich im Halbkreis. Ob das jetzt ein Harder (Meeräsche) ist?

Und sicher im Kescher gelandet. Alles Richtig gemacht.

Bloß jetzt nicht den Fisch verlieren. Dieser Bonusfisch konnte Gold Wert sein bei so einen Angeln und ich ließ den Fisch seine Runden ziehen. So dauerte es gut 5 Minuten bis ich endlich abstecken konnte.

Den Fisch abharken und weiter gehts.

Noch aber war der Fisch nicht im Kescher und mit einer erneuten Flucht wo wieder aufgesteckt werden muss darf man nicht außer Acht lassen.

Regelmässiges Füttern mit dem Polecup war Wichtig wenn man Fische auf den Platz hatte.

So langsam ging den Fisch die Puste aus und ich ergriff mit Links den 4m langen Unterfangkescher und tauchte das Netz unter Wasser. Beim anheben des Fisches erschrak ich kurz.  

Wieder ein guter Fisch an der Stipprute...

Es war ein dicker Barsch und so einen hatte ich noch nicht mit der Stipprute gefangen. Vorsichtig drillte ich den Fisch in den Kescher und alles mit Ruhe so das der Barsch der den Haken optimal an der Innenseite des Mauls geharkt war schnell in den Setzkescher entlassen werden konnte.

Ein Barsch ist ins Netz gegangen.

Puh. Geschafft! Der Fisch brachte sicher fast 1000g auf die Waage. Danach war die Freude nur kurz, da ich von Leuten sagen hörte dass auf E1 bis E4 Brassen gefangen wurden und einer weit über 10.000g hat.  

Auch Peter konnte noch etwas zulegen.

Ehrlich gesagt bei so einen Angeln wo wenig läuft rechnet man sich schon etwas aus nach meinen Fang. Aber so ist das leider. Die letzte halbe Stunde lief nichts mehr nachdem ein riesiges russisches Schiff den Kanal passiert hatte und der Setzkescher bis oben an der Wasserlinie auf beiden Seiten durch den Sog hoch gezogen wurde. 

Bob mit seiner Brasse denke ich. Die anderen Angelkollegen hatten wohl mehr Glück.

Um 15 Uhr war das Angeln zu Ende und trotzdem konnte ich mich über meinen Fang freuen. Kein Rotauge und auch keine Brasse. Aber dafür     5 schöne Barsche und 7 Gründeln.

Ein schwieriges Angeln geht zu Ende.

Am Ende kamen beim Wiegen insgesamt 1938g Gewicht zusammen. Das war heute der 5. Platz im Sektor. Alle anderen vor mir hatten mindestens eine Brasse und mehr gefangen.

Fazit:

Mit meinen Fang bin ich sehr zufrieden. Dafür dass fast nichts ging hatte mein linker Nachbar knapp 100g auf die Waage gebracht und mein rechter Nachbar mit 700g den 6. Platz im Sektor belegt.

Der Barsch nach dem Wiegen.

Bei der anschließenden Preisverleihung kamen die 2 Sektoren der A-Division nicht über 1550g hinaus und das war dann auch Super für mich das niemand von den 47 Anglern mehr auf die Waage brachte.  

Die E1 hatte mit 12700g heute den Vogel abgeschossen. E2 über 4700g und E4 auch über 4000g waren nicht erreichbar. Der 4. Platz hatte 200g mehr und einen Fisch hatte ich leider verloren der eine bessere Platzierung eingebracht hätte.  

Mit den dicken Barsch ca. 1000g konnte ich auch wieder Lachen. Diese Größe fängt man nicht alle Tage oder?

Egal, damit konnte ich Leben und freute mich nochmals über das Bild mit dem dicken Barsch. Morgen ist auch noch ein Tag. 

 

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Auswertung 7. Angeln.
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Zwischenstand nach 7. Angeln.

Danke noch an die Kontrolleure die viele Bilder gemacht haben. Echt Super.  

 

 

 

 

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