8. Durchgang Kanaal Gent-Terneuzen am 23.09.2012

Mein Angelplatz H 1 im letzten Sektor.

Am Sonntag war ich besser vorbereitet und hatte mein Futter schon am Vortag gerührt um es schwerer zu machen und der Schifffahrt anzupassen. Heute wollte ich noch mal alles geben um unter die besten Fünf zu kommen.

Ein Blick aufs Wasser, heute war das Wasser etwas ruhiger als am Samstag.

Im Cafe bekam ich den Platz H 1 zugelost. Nicht nur das schwerste Los ansich, sondern gleich neben den G-Sektor wo kein geringerer Angler als Arjan Klop neben mir saß der zum engsten Kreis des Nationalkaders der Niederlande gehört.

Hier geht es lang. Vielleicht mal auch für jemand der als Tagesteilnehmer mit großen Vispas hier mal Angeln und reinschnuppern will!

Nach dem alles ausgepackt und die Köder in die Chipsdosen eingefüllt waren konnte ich mich den Aufbau widmen. Heute kamen 5 Topsets im Einsatz mit 1,50g, 2g, 2,50g, 3g und einer 4g Pose. Die Schnur war 6,10m lang und ich hatte alle bis auf die 1,50g Pose mit einer 12er Haupschnur versehen.  

Kontrolliert wird hier ständig ob mit dem Fahrrad.....

Die Vorfächer hatten alle 0,10mm Schnur sowie 18 und 16 Haken von Gammakatzu 1310N versehen. Die Länge der Vorfächer betrug zwischen 22cm und 30cm und sollten bei Ostwind (den Wind im Rücken) für eine ruhigerer Köderführung ausreichen.

..... oder zu Fuss sind immer 2 Kontrolleure unterwegs, damit alles Ehrlich abläuft.

Die Anfangsfütterung bestand aus 6 Kg Lehm mit 0,60 Litern Verse de Vase und ca. 7 Litern schweres Futter das Brassen und auch große Rotaugen mögen. Mein Allroundfutter ist aus eigener Herstellung.

Jetzt noch schnell die Kopfrute einstellen, dann kann gleich angefüttert werden.

Um 11 Uhr ging es Endlich los und Arjan hatte sein Futter hinter der Kante auf 13m mit dem Poulecup gefüttert und brachte ihm sofort mehrere gute Bonusfische ein so das er ca. 2500g in der ersten halben Stunde 5 Fische keschern konnte. Was für ein Start.

Der erste Fisch eine Brasse war im Setzkescher, neu anködern und weiter gehts.

Ich reagierte sofort und hatte dann nach 20 Minuten meinen ersten Biss auf die 2,50g Montage und konnte eine Brasse von 600g keschern. Die Hoffnung jetzt mehrere Fische zu fangen ging nicht auf.

links von mir Arjan Klop mit der Kopfrute.

Arjan setzte seine Bolo nach 40 Minuten ein und ich hatte keine mit, da ich das Boloangeln nicht gut genug kann um so mitzuangeln. Ich  angelte weiter mit die Kopfrute und fing am Anfang der 2. Stunde zwei gute Rotaugen zwischen 200g und 400g. Danach war leider wieder Schluss.  

Arjan mit der Bolo, der Mann kann super Angeln.

Die dritte Stunde ging nichts mehr ausser das Arjan Klop mit der Bolo Fisch auf Fisch aus über 30m Entfernung bei 15m Wassertiefe heraus holte und so kaum Fisch auf die 12,50m Bahn zu locken war.

Was für ein Kapital hier mitgebracht wird, da könnte man mehrere Luxusvillen für bauen.

In der letzten Stunde setzte ich alles auf eine Karte und fütterte 6 kleine Bälle mit der Hand. Nach 20 Minuten bekam ich wieder einen Biss und das Gummi schoss heraus. Aber keine 10 Sekunden später hatte ich den guten Fisch abgeharkt. Scheiße kann man da nur sagen und versuchte es weiter. Keine 5 Minuten später bekam ich wieder einen Biss und das Gummi arbeitete Kräftig, die Rute krummte sich ohne Ende und ich hatte das Herz in der Hose.  

Auch viele Frachschiffe bis 5000 Tonnen fahren hier im Minutentakt.

Bitte jetzt nicht wieder diesen Fisch verlieren. Nach 5 Minuten konnte ich Endlich die 13m Kopfrute langsam zurück schieben und das Topsetz abstecken. Danach dauerte es noch ein paar Minuten bis ich dann einen großen Barsch von ca. 800g keschern konnte.

Schelte Meijer auf H 20 dem Endplatz war gut für 2323g und belegte damit Platz 4 an diesem Tag im Sektor.

Jetzt war noch gut eine halbe Stunde Zeit um vielleicht noch ein paar Fische zu fangen. Aber leider ging hier nichts mehr.  

Die Angelplätze wurden vorher gut gemäht und waren 25m auseinander. Üblich sind sonst 12m.

Am Ende hatte ich 4 gute Fische gefangen mit einen Gesamtgewicht von 1970g. Arjan Klop konnte seinen Sektor in der A-Division überlegen mit 7745g gewinnen und diesen Durchgang komplett gewinnen.

Ron Steijvers mit der Bolo und Fisch in Aktion. Herzlich Glückwunsch zum Gewinn der Tocompetitie in der A-Division.

Mein rechter Nachbar Coen van Bommel hatte 3 Fische mit 1351g und der nächste Jos Bukkems 1 Rotauge von 242g.

Danach ging es zur Siegerehrung. Die ersten drei waren Wim Fuhler mit 17 Punkte, Jos Jansen mit 23 Punkte und Hans Jacobs mit 30 Punkte.

Nach dem Anglen sind mir diese Schiffe lieber.

Erst nach der Siegerehrung konnte ich einen Blick auf die Auswertung werfen und belegte am heutigen Tag den 5. Platz im Sektor.

In der Gesamtwertung belegte ich mit 33 Punkten Punktgleich mit den 5. und 6. Platz den 7.Rang am Ende.

Fazit:

Dieses Jahr ist es viel besser gelaufen. Ganze 4 Punkte fehlten um am Ende auf den Podium zu stehen. Der Samstag verlief sehr Unglücklich für mich und damit bin ich nicht zufrieden. Leider kann ich nichts daran ändern.

Analyse: 

Positiv ist allerdings wenn man die letzten 6 Durchgänge aller Teilnehmer betrachtet das ich nach dem Sieger Wim Fuhler mit 31 Punkten und Jos Jansen mit 33 Punkten ebenfalls 33 Punkte erzielen konnte.

Wenn man dann auf das erzielte Gewicht schaut hat Hans Jacobs mit 12439g das höchste Gewicht erzielt und dann komme schon ich mit 10784g Gewicht.

Meine Sicht: 

Alles zusammen gerechnet habe ich zu viele Punkte liegen gelassen. Aber ich glaube das ich mich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert habe. Alle Wettkämpfe habe ich ohne die Matchrute geangelt und ich habe noch viel Luft nach oben.  

Am Futter und Köder kann ich nicht mehr viel machen. Auch die Vorbereitung ist bestens. Auch meine Futtertaktik ist in Ordung. Bei meiner Futterstrategie kann ich noch Punkte sammeln und auch meine Technik hat sich verbessert, ist aber noch Ausbaufähig.

Zum guten Schluss ist auch das Brassenangeln besser geworden. Hier muss und kann ich Sicherlich noch vieles besser machen um am Ende vielleicht doch mehr Fische zu fangen und so eine noch bessere Platzierung zu machen.

Wir werden sehen wie es weiter geht. Vielleicht passt alles beim nächsten Mal besser und kann den Lohn für die harte Arbeit die dahinter steckt endlich einfahren. 

Dateidownload
Auswertung 8. Angeln Topcompetitie

 

 

 

 

 

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