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Angeln am Süd-Willemsvaart in Weert im August 2011

Der Süd-Willemsvaart in Weert, kurz vor der Grenze zu Belgien.

 

Bericht Nr. 1

Im August letzten Jahres ging es eigendlich zu Guido Nullens um meine frischen Mückenlarven abzuholen. Seit 6 Jahren fahre ich immer an diesem Kanalstück des Süd-Willemsvaart vorbei ohne dort einmal geangelt zu haben.

Kurzer Hand packte ich alles am Freitagabend ein und nach dem die Mückenlarven bei Guido in Belgien verstaut waren ging es ins Gewerbegebiet in Weert ans Wasser.

Mein Angelplatz war aus Platzgründen etwas eingeschränkt.

 

 

Nach 15 Minuten hatte ich eine gute Stelle gefunden und baute meinen Angelplatz auf. Schon beim Ausloten des Angelplatzes war ich erstaunt, das das Gewässer nur ca. 3,50m tief ist. Die Strömung machte mir sorgen, hatte ich doch Gott sei Dank eine Pose von 3g, 4g und 5g in meiner Angelkiste. Auch war der Kanal an dieser Stelle vielleicht 25 m breit und bei Schleusentätigkeit erreichte die Strömung gut 8g.

Da ich auch Lehm dabei hatte konnte ich mein Futter damit beschweren und mit Binder etwas fester machen und so dachte ich das wird heute nicht viel geben. Vielleicht kann ich hier ja auch ein paar Fische fangen. Warten wir es ab.

Ich beangelte nur die 9m Bahn, weil mir die Schiffe sonst über den Futterplatz fahren und hinter mir gleich die Straße ist. Nach gut einer Stunde Aufbauzeit warf ich mein Futter 1,50m oberhalb meines Angelplatzes ein. Beim ersten Durchtrieb tauchte die Pose ab und ich dachte es handelte sich um einen Hänger und kontrollierte meine Made am Harken. Aber weit gefehlt. Bisspüren zeigen deutlich die Einwirkungen eines Fisches.

Viele schöne Rotaugen füllen das Wiegenetz.

In mir keimte Hoffnung auf und schon beim nächsten Trieb hatte ich ein Rotauge von 50g am Harken. Der nächste Trieb brachte gleich 100g und beim darauf folgenden ein Rotauge von 150g. Ich kam aus den Staunen nicht mehr heraus. Der nächste Fisch ging verloren, nach dem er kräftig an meinen Gummizug gezerrt hat.

Da lacht doch einem das Herz bei so vielen Rotaugen oder?

Ich wechselte auf die 5g Montage mit einem 1,08mm SimES um gut auf die nächsten Fische vorbereitet zu sein. Das war 100% Richtig. Konnte ich bei den ersten Trieb der 5g Pose ein dickes Rotauge von ca. 350g fangen. Jetzt war ich Total aus dem Häuschen und fing fast eine Stunde lang Fisch auf Fisch. Erst ein Motorschiff das den Futterplatz leicht tuschierte beendete erst mal diesen Run der Rotaugen.

Am Ende zeigte die Waage 8883g an und das mit 65 Fischen!

Nach dem Nachfüttern ging es etwas langsamer zu Werke und trotzdem konnte ich immer noch gute Rotaugen fangen. Zwischen durch stand das Wasser plötzlich und die Bisse ließen ganz stark nach. So vergingen die nächsten 4 Stunden wie im Flug. Pausen, Fangzeiten bei Strömung und zu guter letzt konnte ich noch ein paar dicke Rotaugen überlisten.

Mein Fang aus der Nähe zeigt geile schöne Rotaugen!

Fazit:

Das hätte ich mir nicht Träumen lassen. Unverhofft kommt oft und so ging dieser Tag super gut auf. Leider hatte ich keine schwereren Montagen dabei, da ich hier sicher noch den einen oder anderen guten Fisch vielleicht hätte fangen können. Verloren hatte ich ja während des Angelns welche die mit Sicherheit mehr als 700g hatten. Aber wer weiß, vielleicht klappt es ja noch mal wenn es Richtung Belgien geht beim nächsten Mal noch besser.

 

 

    

 

 

 

 

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