Feedern in Klosterveld mit Marco vom 12.01.2014

Bericht Nr. 3

Der erste Blick auf das Gewässer Klosterveld. Ruhig liegt es da und kein Hauch von Wind war zu sehen.

Nach der Vorbereitung kommt das Angeln. Zum ersten Mal seit ein paar Jahren habe ich heute wieder einmal die Feederrute in der Hand.

Aber auch Angelfreund Marco hat noch nie mit der Feeder geangelt, wohl aber mit diversen Ruten. Sogar das Fliegenfischen hat ihm Spaß gemacht.

Um 8 Uhr in der Frühe kam Nebel auf.

Am frühen Morgen holte mich Marco dann ab, da ich keine eigene Fahrgelegenheit hatte und das Gewässer nur gut 10 Km von meiner Haustür entfernt liegt.

So konnten wir gegen 8 Uhr unseren Angelplatz aufbauen. Danach zeigte ich Marco wie man eine Schlaufenmontage aus einem Stück anfertigt.

Marco steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Gut eingepackt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnte der Angelplatz aufgebaut werden.

Danach ging es gleich weiter mit den ersten Probewürfen, dem Ausloten der Gewässertiefe und das Absuchen des Gewässerbodens nach Kanten bzw. langsam den Futterkorb über den Grund ziehen ob dieser zum Anfüttern geeignet ist.

So verging schnell eine gute halbe Stunde. Das Futter hatte ich Morgens schon zu Hause angerührt, weil es Nachfrost gegeben hatte und die Temperatur bei gut 0 Grad lag.

Gegen 10 Uhr war hier reichlich was los am Wasser. Ohne Handschuhe ging es heute aber nicht, da es zu kalt war.

Am Wasser wurde das Futter nochmals leicht nachgefeuchtet und dann in eine Köderdose gepackt um daraus den Futterkorb zu füllen.  

Gegen 09:20 Uhr konnte es dann endlich los gehen. Marco und ich setzten erst Mal einen vollen Futterkorb mit ein paar Ködern (Caster & Pinkies) auf ca. 35m und ich angelte auf 25m Entfernung.

Einige Angler konnte man im dichten Nebel kaum erkennen.

Im laufe des Morgens gesellten sich noch weitere 8 Angler hinzu. Darunter ein Karpfenangler sowie ein Stipper. Der Rest versuchte mit der Feeder oder Method - Feeder sein Glück.

Vor mir im Schilf war mehr Bewegung als weiter draußen. Hin und wieder sprang ein Fisch.

Ob die Fische heute mitspielen war Fraglich, da Nachtfrost und anschließend dichter Nebel herschte. Trotzdem wunderten wir uns über so viele Teilnehmer.

Marco seine Feederbox Marke Eigenbau. Den Köder mit Dipp versehen, damit die Fische ihm schneller finden.

Nach den ersten 15 Minuten ohne Biss wurde der Futterkorb wieder herein geholt und erneut eingeworfen. Marco und ich versuchten mit einen 0,12mm dünnen und 60 cm kurzen Vorfach unser Glück.

Da hier im See auch viele Rotaugen anzutreffen sind war das nicht die schlechteste Option. Das Futter arbeitete gut, da ich am Ufer einen kleiner Futterball zur Beobachtung in Wasser geworfen hatte.

Der 20g Korb ist gut gefüllt. Heute wurde nur ca. alle 20 Minuten gefüttert. Was einmal drin ist kann man nicht mehr raus holen.

So ging die Zeit wie im Flug vorbei und ich zeigte Marco ein paar Tricks mit der Feederrute. Mit einer Hand wurde Vorsichtig an der Leine gezupft ohne den Futterkorb von seine Platz zu ziehen.  

Der Futterkorb ist gefüllt und Maco ist kurz vor dem einwerfen.

Danach wurde der Futterkorb leicht angehoben oder etwas über den Grund gezogen um auch hier für die Fische einen Reiz zu setzen. Wichtig ist im Winter das man Aktiv bleibt.

Konzentration beim Wurf sind das A & O wenn man das Ziel im Auge hat.

Aber auch an den Ködern kann man arbeiten. Viele Kombinationen mit Pinkies, Wurm, Maden und Castern sowie Kunstködern ist möglich. Auch verschiedene Dipps kommen hinzu.

Am Wetter änderte sich nichts und der Nebel nahm zu.

Ob Leber, Megaleber, Fisch, Cold Water und viele andere die auf den Markt sind kann selbst Garlic (extremer Knoblaugeruch) noch den einen oder anderen Fisch verführen.

Eine kleine Hand voll Köder in der Jackentasche verwahrt reichen im Winter aus.

Jetzt versuchte ich nach über 2 Stunden Angeln das Futter mit ein paar Tropfen Vanille flüssig den Fischen schmackhaft zu machen. Aber auch das brachte erstmal nichts ein.

An den ganzen See tat sich einfach nichts und auch die anderen hatten kein Glück. Dann machte mich Marco auf seinen Nachbarn mit der Stipprute aufmerksam. Schau mal der hat was am Haken.

Ein schöner Brassen im Winter gleitet über den Unterfangskescher.

Schnell eilte ich mit der Kamera in der Hand zu ihm hin und sah gerade einen schönen Brassen auf der Wasseroberfläche. Nach kurzen Zuruf verlangsamte der Stipper sein tun und so konnte ich schnell noch ein paar Bilder machen.

Diese Fische sind beim Stippen und Feedern immer Willkommen.

Marco hatte dann in der letzten halben Stunde des Angelns ein paar Zupfer, schlug aber nicht an. Auch ich konnte an den 2 Maden am 16 Haken kleine Bissspuren ausmachen.

Nach 3 Stunden Feedern war mir nicht ganz zum Lachen zu Mute. So viele Nullen hatte ich in einen Monat noch nie.

Nach 3 Stunden beendelten wir fürs erste unser erstes gemeinsames Angeln mit der Feederrute. Leider war es heute wohl zu kalt und nur der Stipper konnte auf der 12,50m Bahn etwas zählbares fangen.

Meine Feederspitze hatte heute leider keinen Ausschlag zu verzeichnen.

Fazit: 

Marco hat sich heute beim ersten Mal mit der Feeder ganz gut gehalten. Wohl merkte man ihm das Werfen auf gut 35m Entfernung an, die er erst am Ende des Angelns immer erreichte.

Aber auch ich merkte das ich damit erst wieder einige Male üben muss, bis alles wieder so sitzt wie früher. Aber das Jahr hat ja gerade erst angefangen. Bis zur Jahreshälfte sollte dies wieder aufgeholt sein.

Am Futter hat es heute sicher nicht gelegen. Ob Pellets, Popups usw. bis 13 Uhr hatte außer der Stipper der dann einpackte niemand einen weiteren Fisch gefangen.

Der Anfang ist gemacht und wenn die Fische dann auch beißen macht es doppelt soviel Spaß. Dann wünsche ich hier an dieser Stelle allen Lesern viel Petri Heil. Gerade im Winter kann man das gut gebrauchen. 

 

 

 

 

 

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