Feedern an die Oude IJssel bei Laag - Keppel vom 19.01.2014.

Bericht Nr. 4

Mein Angelplatz an der Ouden IJssel.

Am Freitagabend bekam ich eine Anfrage ob Theo und ich Lust hätten am Sonntag mit Freunden an der Ouden IJssel bei Laag - Keppel mit der Feeder oder auch mit der Stipprute dort zu Angeln?

Rechts mein Nachbar saß 2 Plätze weiter.

Die Fänge waren am vergangenen Wochenende sehr gut und fast jeder Teilnehmer konnte ohne Probleme sicher über 10 Fische fangen. So sagten Theo und ich gleich zu.

Der Sonnenaufgang ist in vollem Gange und hat auch seinen Reiz.

So trafen wir uns auf den Weg dorthin und gegen 07:30 Uhr erreichten wir unser Ziel. Dass dies am heutigen Tag aber kein Selbstläufer wird konnte man an den Nord Ostwind der gut Blies gleich merken.

Auch viele Zugvögel machen hier Rast.

Gegen 8 Uhr waren wir dann mit 10 Mann Startklar und es wurde auch ganz normal ausgelost wo jemand sitzt. Alle 2 Plätze gab es also einen Angler um so die Chance auf einen Fisch zu erhöhen.

Verschiedene Futterkörbe braucht man hier zur Auswahl.

Nach gut 10 Minuten erreichten wir unsere Angelplätze und verteilten uns auf die Angelstrecke. So baute ich gleich meine Feederrute so auf dass ich den Wind im Rücken hatte und etwas entspannt dem Angeln entgegen sehen konnte.

Meinem Feederstuhl hatte ich heute nicht dabei. Egal. Für ein paar Stunden geht es auch mal ohne.

Die Angelplätze waren sehr gut ausgeschnitten so das nichts im Wege stand oder noch entfernt werden musste.

Besser kann man einen Angelplatz nicht vorfinden oder?

Auch Zeit bis um 8:45 Uhr war auch da und so konnte es Pünktlich mit den Angeln losgehen. Meinen Angelplatz hatte ich in 30m Entfernung ausgewählt.  

Meinen Abstandshalter aus VA Stahl mit rotem Seil versehen macht das Abstand messen leichter.

Diese hatte ich mit meinen Abstandshaltern aus rostfreien VA Stahl mit dem entsprechenden Band eingestellt. So finde ich immer meine Angelentfernung wieder ohne etliche Male einzuwerfen usw.

Der Tisch war gut gedeckt. Aber die Fische müssen auch noch wollen bei der kalten Jahreszeit.

Mein Feederfutter bestand heute aus 500g Feeder NL von Zammataro, etwas gemahlenen Hanf und X 22. Am Abend vor dem Angeln hatte ich alles schon angefeuchtet und am frühen Morgen nachgefeuchtet.  

Ein paar Caster, Pinkies und ganz zum Schluss auch ein paar Maden brachte noch ein paar Fische an den Haken.

Ich angelte mit einer 20er Nylonschnur von Shimano und einen 70cm langen Vorfach 0,12mm und einen 14er Haken. Zu Anfang kamen 2 oder 3 große Maden auf den Haken.

Das Futter hatte ich nicht abgedunkelt der Brassen wegen. Auch war das Futter etwas Aktiv, was auch sicher die Rotaugen angesprochen hätte.

Nach dem ersten Biss ungefähr 20 Minuten nach den Startsignal konnte ich gleich einen kleinen Barsch fangen. Keine 10 Minuten später hatte ich einen etwa 15cm langen Barsch am Haken.

Die Null war weg aber auch die anderen Feederangler hatten noch nicht viel an den Haken bekommen. So bleib das Angeln zäh wie Leder und man musste sich ständig etwas einfallen lassen.

Meine Feeder wartet auf den ersten Biss.

So wurde immer wieder Vorsichtig an der Schnur gerückt, ohne allerdings den Futterkorb zu bewegen. Da die Strömung nicht ganz so stark gewesen ist kamen heute Gewichte von 20g bis 50g als Futterkorb in Frage.  

Ich hatte mich für 30g entschieden und auch mal schwerer gewählt, ohne aber eine Besserung des Beißverhaltens feststellen zu können. So verging die Zeit ohne große Fische und das Futter wurde mit Dipps besprüht bzw. auch die Köder damit eingeschmiert.

Gänse wohin das Auge reicht. Langeweile hatte ich nicht.

Die letzte Stunde holte ich nochmals alles aus der Trickkiste. Auch der Futterkorb wurde nochmals zum Schluss des Angelns angehoben, ein Ruck und ich dachte an einen Hänger?!

Nein, ein Fisch hatte die 2 Maden genommen während ich gerade eigendlich einkurbeln wollte und da ich Grundsätzlich anschlage habe ich den Fisch auch geharkt. Vorsichtig wurde er dann auch gedrillt und sicher gekeschert.

Diese Brasse brachte mir noch den 2. Platz beim Feedern ein.

So konnte ich eine kleinere Brasse 5 Minuten vor dem Ende des Angelns noch fangen und so zu den kleinen 4 Barschen doch noch einen Bonusfisch hinzu fangen.  

Das Wiegeteam bei der Arbeit.

Beim wiegen hörte ich gleich das auf den Endplatz Nr. 23 ein paar schöne Brassen gefangen wurden. Ich saß ja auf Nr. 15 genau in der Mitte. Egal. Nach dem ich das Auto erreichte zusammen mit Theo der 3 kleine Barsche fangen konnte kamen die ersten Gratulanten.

Eine Brasse und ein paar kleine Barsche brachten einen 2. Platz ein.

Mit 6658g hatte John Zweers den Kescher reichlich gefüllt und verdient den ersten Platz belegt. Zweiter wurde ich selber mit 842g und 5 Fischen und Bart Vesterink wurde Dritter mit 775g.

v.l.n.r. Bart Vesterink 775g, Sieger John Zweers mit 6658g ! Roger Lickfeldt mit 842g.

Danach wurde noch nett geplaudert und Erfahrungen ausgetauscht. Darüber hinaus freut man sich gerne wieder wenn Theo und ich hier nochmals teilnehmen und auf einen besseren Fang und Wetter hoffen dürfen.

Am Ende des Angeln wurde noch schnell ein Bild von allen Teilnehmern außer Robert gemacht, der früher weg musste.

Fazit:

Nach dem ersten Feedern letzte Woche ohne Fisch lief es heute etwas besser, wenn gleich es nicht so einfach gewesen ist um an Fisch zu kommen. Ich hatte keine Würmer geschnitten.

Die Brasse bewies das ich aber Gedanklich auf den richtigen Weg gewesen bin und mein Feederfutter während des Angelns noch etwas mit Lockstoff aufgepeppt habe. Theo der auf Platz 19 saß hatte einen Biss verpasst als er mich kurz aufsuchte.  Schade.

Erst zum Ende des Angelns wurde vieles besser. Man merkt mir die lange Pause beim Feedern an, aber es kommen auch Dinge wieder die ich vergessen hatte und diese Methoden auch zum Brassen führten.  

 

 

 

 

 

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