Suppen - Angeln De Karper Winterswijk am 07.03.2015

Auf dem Eiland war es eng. Mit 7 Anglern wenige Meter auseinander muss man aufpassen, damit man sich nicht ins Gehege kommt.

Mit dem Suppen - Angeln oder Sneertwedstrijd beginnt die Saison bei   De Karper Winterswijk. Wie schon im Vorjahr wurde auf Grund der Arbeiten am Vereinsgewässer De Puls nur die Auslosung vorgenommen und abschließend auch die Preisverleihung nebst Erbsensuppe nach dem Angeln.

Optimale Bedingungen mit wenig Wind und angenehmen Temperaturen am Nachmittag.

Hierzu hatten sich am Samstagmorgen auch 31 Angler eingefunden, die bei frühlingshaften Temperaturen bis 15 Grad am Nachmittag einen schönen Abschluss fanden.

Unser Frosch mit den Rücken zur Kamera und gegenüber Ingo Becker auf der 4.

So ging es mit der Losnummer 30 gegen 08:45 Uhr mit dem Auto nach Kolk Meddo. Alle geraden Zahlen folgten dort hin und so mussten die Ungeraden mit Klosterveld vorlieb nehmen.

Unser Rotaugenexperte Jan ter Haar.

Nach gut 10 Minuten war das Ziel erreicht und mit dem Transportsystem ging es vom Parkplatz aus auf die andere Seite auf die Landzunge, einen künstlichen Eiland um mehr Anglern hier Platz zu bieten. Diese Plätze gehören zu den Hotspots an diesem Teich.

Mit 2 Litern aus einen 50:50 Mix Futter und leichter Erde ging es ans Wasser.

Wie immer rennt die Zeit dann beim Aufbau weg und schon kurze Zeit später muss man sich sputen um Pünktlich mit den anderen fertig zu sein.

Hier die leichte Erde Schwarz vor dem Sieben....

Ich hatte heute meine eigene Futtermischung aus verschiedenen Einzelmehlen dabei. Mein Futter bestand aus einen 50:50 Mix, also einen Liter Futter und einen Liter leicher Erde schwarz von der Firma Eco-fishing aus Brandenburg, die uns verschiedene Lehmsorten zum Testen zur Verfügung gestellt hat.

Die Erde nach dem ersten Sieben....

Dazu kamen noch Maden, Pinkies, Caster und Weißbrot zum Ausstechen sowie etwas gekochten Hanf. Die Startfütterung erfolgte mit dem Polecup, wo 2 bis 3 mandarinen große Futterbälle auf die 9,50m Bahn gebracht wurden.

Feiner geht es nicht mehr mit dem Sieb. Die Erde erzeugt eine Wolke die die Fische aus der Nähe und Entfernung anlocken sollen. Hier gibts etwas zu fressen.

Zu mehr reichte mir mein Platz nicht, da ich sonst mehrfach abstecken hätte müssen. Das Angeln ist Just for fun und auch ich habe Anspruch nach mehr. Aber der Spaß steht im Vordergrund und im Laufe des Angelns konnte man dies deutlich sehen wer mehr davon hatte.

Etwas Hanf, Maden, Pinkies und Caster und einer 0,50g Pose MS Saar bei einer Wassertiefe von 3m.

So wurde die erste Stunde noch locker mit den Nachbarn auf wenige Meter Abstand ein Schwätzchen gehalten und auch die Temperaturen lagen noch so bei 8 Grad. Ich glaube nach gut einer Stunde machten sich die Fische schon deutlich besser bemerkbar auf den Topplätzen.  

Jan Assink unser Vorsitzender von De Karper saß fast hinter mir. Dahinter auf der linken Seite wurden auch Fische gefangen.

Da hier ein Projekt von Sportvisserij Nederland mit De Karper Winterswijk hier mit gebundenen Körben die Abgedeckt sind sich im Teich befinden, damit sich Rotaugen und andere Fische dort zurück ziehen können um den Kormoranen aus dem Weg zu gehen. Klasse.

Die andere Seite mit Chris Slotboom.

Hier und da wurde mal ein Fisch gefangen, aber alle Angler die Dicht mit der Pose an den Körben angelten konnten sich so den einen oder anderen Fisch ergattern und der Null entgehen.

Mein Nachbar hatte am Ende 2 Fische im Kescher. Auch hier gibt es Gitterkörbe.

So hatte mein rechter Nachbar auch in der letzten Stunde das Glück und 2 Fische gefangen auf den Platz wo ich letztes Jahr saß. Mike Morgner saß mir schäg gegenüber und konnte eine Brasse von 1650g fangen und damit den 2. Platz sichern.  

Clemens Brokötter hatte die Plätze heute ausgesteckt. Übung macht den Meister.

Auch ich stellte nach dem ich Anfangs mit stehenden Haken und einen 20er Gammakatzu 1310N begonnen hatte diesen später 20cm auf den Boden legte um vielleicht auch eine Brasse zu ergattern. Außer einen Zupfer hatte ich leider nichts zu verzeichnen und blieb auf der Null sitzen.

Mike beim Drill seiner Brasse....

Henk Schepers konnte direkt seine Pose an den Gitterkörben platzieren und mit 49 Fischen nicht nur die meisten Fische hier fangen sondern auch den Gesamtsieg feiern. Glückwunsch Henk.

Geschafft. Wat ne dicke Platte.

Bei Klosterveld waren die Fänge deutlich schlechter ausgefallen. Mit 31 Fischen hatte Peter König am Ende die Nase vorn und belegte den ersten Platz hier.  

Diese Brasse brachte Mike den 2. Platz am Kolk Meddo ein.

Danach fanden sich alle wieder bei De Puls ein um sich erstmal mit der Erbsensuppe zu stärken, die Henny Klappwijk wieder vortrefflilch zubereitet hatte und ich auf Grund von Bildern usw. fast zu spät gekommen wäre um noch etwas davon zu bekommen. Lecker.

Dick van de Graaf hatte auch gut Lachen und freute sich über einen Gutschein.

Anschließend fand die Preisverleihung mit Gutscheinen statt. In Kolk Meddo wurde Henk Schepers erster vor Mike Morgner und Uli Tieben mit 10 Fischen, wobei Uli leider 3 Brassen und einen Karpfen verlor. Schade.

Die ersten 6 in der Mitte hatten am Ende die Nase vorn.

In Klosterveld hatte Peter König die Nase vorn vor Dick van de Graaf und Peter Wöhrmann. Trotzdem 15 Angler insgesamt keinen Fisch zum Wiegen anbieten konnten hatten alle doch Lust auf mehr bei 15 Grad machte es allen sehr viel Spaß auf die kommenden Angeln.

Helge nach dem Bad. Angel wieder komplett. Respekt!

Zu guter Letzt: Helge konnte am Ende des Angelns sein verlorenes Rutenteil sicher aus dem Wasser holen. In Unterwäsche versteht sich. So hatte das Angeln ohne Fische ein gutes Ende genommen. 

1. Angeln De Karper Lonnekerbrug in Enschede. 

Theo beim Angeln. Dahinter das Arkestadion vom FC Twente.

Das erste Angeln findet am 11.04.2015 zum ersten Male an der Lonnekerbrug am Twentekanaal in Enschede gegenüber dem Arkestadion statt.

Schöne Rotaugen und Brassen lassen sich hier in Enschede fangen.

Die Auslotung findet mit 08:30 Uhr eine halbe Stunde eher statt und das Angeln geht von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr also insgesamt 4 Stunden Angelzeit. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten.                                 Ein Transportsystem braucht man hier nicht.

Fazit:

Das Angeln war heute Platzabhängig. Das Wasser war auf Grund der vielen Niederschläge mit Hagel und Eis zu beginn der Woche noch Eiskalt. So kamen also nur die besten Plätze an Fisch.

Eine Null. Na und? Hier geht es um den Spaß der an erster Stelle steht.

Aber die Geselligkeit und gute Laune während des ganzen Angelns entschädigten doch vieles und vor allem die Temperaturen bei 15 Grad hatten es allen angetan. So konnte alle wohl mit der Null leben. 

  

 

 

 

 

 

 

 

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