4. Angeln De Karper an der Berkel in Borculo vom 14.06.2014.

Ein Blick aufs Wasser von meinen Angelplatz aus.

Heute ging es darum mal etwas Boden für mich gut zu machen und schon bei der Hinfahrt musste eine blöde Baustelle umfahren werden, ohne dass vorher ein Hinweis erfolgte. Trotzdem kamen wir gerade Rechtzeitig zur Auslosung um 9 Uhr am Wasser mit der Angelausrüstung an.

Theo hatte einen Platz neben Uli Tieben gezogen der auf Nr. 15 saß und dort am Vortag noch trainiert hatte. Freitags hatten die Fische gut gebissen und so hatten wir alle Lust und Laune und hofften auf einen guten Fang mit gutem Ausgang.

Auch ich konnte mit der Nr. 31 durchaus zufrieden sein auch wenn die hohen Nummern oft Garant für eine Topplatzierung beinhalten. Wenn die Fische wirklich gut beißen sollte dies kein Problem sein hier eine gute Platzierung auch in der Mitte zu erreichen.

Schräg gegenüber liegt der neue Einlauf an der Berkel. Zu Anfangs hatten wir hier Super Bedingungen, später nahm der Wind stark zu und drehte mehrfach die Richtung.

So ging es schnell zum Angelplatz und dort staunte ich nicht schlecht, hatte es auf der anderen Seite wohl Grabungsarbeiten gegeben und es wurde ein Zulauf installiert wo Wasser in die Berkel fließt. Ob die Fische diesen Platz schon angenommen haben werde ich ja sehen.

Pünktlich um 10 Uhr erklang das Startsignal und alle 30 Teilnehmer hatten mit dem Anfüttern begonnen. Links einen Platz neben mir saß Freund Marco te Lintum der von mir seit ein paar Jahren immer wieder Tipps bekommt und sich stark verbessert hat.  

Kaum war das Anfüttern vorbei ging es mit einer 0,75g und 1g Montage an die Arbeit. Am kleinen 20er Haken hatte ich eine Made angehängt und die Montage langsam absacken lassen. Es dauerte doch schon ein paar Minuten bis der erste Biss erfolgte und ein kleines Rotauge am Haken hing.  

Solche guten Angelbedingungen wünscht man sich oft.

Da am Vortag mehr Strömung gewesen ist hatte ich mich auch für die etwas schwereren Montagen entschieden. Zum einen um schnell nach unten zu kommen um schneller Fische zu fangen oder um auf Brassen zu Angeln bzw. dem Wind stand halten zu können.

Jetzt war ich von der Null und wieder setzte ich meine 0,75g Montage ein. Am Anfang muss man die Fische erst suchen und da fast gar keine Strömung vorhanden war dauert es dann schon ein wenig.  

Doch dann waren die Fische voll auf den Futterplatz und kaum war die Montage eingesetzt und stand einige Sekunden still merkte ich wie die Fische sich an die Made machten.  

Vorsichtig wurde die Pose etwas herunter gezogen. Ein zu früher Anschlag erfolgte ohne den Fisch geharkt zu haben und alles ging wieder von vorne los. So musste man echt abwarten, bis die 5 - 6 mm, die die Pose aus dem Wasser schaute wirklich komplett verschwunden war.

Peter Wöhrmann ist nach dem Angeln nicht so begeistert. Ist einfach nicht sein Jahr.

Trotzdem konnte ich so langsam einen Rhytmus aufbauen und fast immer ein Rotauge nach dem anderen fangen und so kam ich am Ende der ersten Stunde auf insgesamt 19 Fische. Das war kein so schlechter Beginn.

Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden, hatte ich doch die letzten 3 Bisse nicht bekommen können, wechselte den 20er Haken gegen einen 18er und auch die Vorfachlänge von 15cm schien mir jetzt zu kurz, weil die Fehlbisse von dickeren Fischen gewesen sind.

Alles war bisher leicht gewesen wenn nicht da die Schere gekommen wäre! Schere fragen sich jetzt sicher hier einige Homepageleser? Du änderst etwas und schon läuft es nicht mehr.

Wiegekommando bei der Arbeit.

Ganz einfach. Man kann alles wieder zurück drehen wenn man denn die richtige Angeltiefe hatte und auch ein 15 cm langes Vorfach benutzen mit einen 18er Haken oder wieder einen 20er Haken.  

Nein. Daran lag es nicht. Die Fische hatten von jetzt auf gleich das Fressen eingestellt und schon für Unruhe gesorgt. So macht man sich als Angler Gedanken und probiert Naturgemäß alles Mögliche aus was ja auch in Ordnung ist.  

Aber ärgerlicher ist es um so mehr, wenn Aufwand nicht zum Ertrag stehen. Die Berkel in Borculo ist oft wie die Aue. Launisch und genau das macht das Angeln um so schwerer.  

Jetzt werden die Fische noch gezählt. Pro Fisch gibt es 1 Punkt und pro 50g Fisch auch einen Punkt.

Da nutzt Dir das beste Material nichts und auch die besten Köder und und und, wenn die Fische keinen Bock mehr haben. So lief in der             2. Stunde nichts mehr.  

Nach dem ich schwarze Erde und anschließend mit einigen Pinkies versehen gefüttert hatte konnte ich weitere 3 Rotaugen fangen und es keimte nochmals Hoffnung auf.

Die letzte halbe Stunde versuchte ich auf Brassen zu Angeln, da diese wohl auch am Ende der ersten Stunde auf den Futterplatz gewesen sind, sich aber weder mit Made, Caster oder Wurm fangen ließen. Schade.

Knapp 900g zeigte bei mir die Waage an.

Kurz vor Schluss fing ich noch eine Rotfeeder und das war es dann für heute. Mit 23 Fischen und 875g war ich nicht ganz zufrieden. Da fehlten 5 Fische die mir ein paar Plätze nach oben eingebracht hätten.

Marco hatte es auf 41 Fische gebracht, die erste Stunde 25 Stück und die letzten 1 1/2 Stunden hatte er im Mittelwasser Beute gemacht und am Ende den 2. Platz im Sektor belegt. Super gemacht. 

Daten und Fakten: 

Marco beim zählen meiner Fische...

Bei der Preisverleihung im Cafe Rooks wurden dann anschließend wieder Fleischpakete verteilt. Ingesamt hatten 30 Angler teilgenommen und 2 Angler blieben ohne Fische.

Insgesamt wurden 484 Fische gefangen mit einen Gesamtgewicht von 32550g wo von in den A-Sektor 220 Fische und 16850g entfielen und im B-Sektor 264 Fische mit 15700g zum Wiegen angeboten wurden.

v.l.n.r. Dritter Platz Clemens Brokötter, Sieger Herr Hölken und Zweiter Platz Marco te Lintum alle B-Sektor.

Gewonnen hat das Angeln Herr Hölken (Vorname nicht bekannt) mit 5325g und 5 Fische vor Marco te Lintum (saß auf Platz 32) mit 2050g und 41 Fische auf den 2. Platz und 3. Platz Clemens Brokötter (saß auf Platz 39) mit 35 Fische und 1050g allesamt im A-Sektor.

Im B-Sektor hatte Jan Reesink mit 4050g und 5 Fischen die Nase vorn. Dahinter kam Theo Brüning mit 2800g und 25 Fischen Glückwunsch! und Dritter wurde F. Bukovac mit 2050g und 34 Fische.

Links F. Bukovac Dritter Platz, Sektorsieger Jan Reesink fehlt leider und rechts auf Platz 2 Theo Brüning.

Fazit:

Schade das die Fische das Fressen wieder so schnell eingestellt hatten und alle Teilnehmer deutlich mehr fangen könnten. Uli Tieben machte wie auch Hartwig Kuhlmann mit gleicher Punktzahl den 4. Platz im Sektor.

Da mir ein paar Fische fehlten reichte es leider nur zu Platz 7 im Sektor. Da hätten 2 Fische schon gereicht für den 5. Platz. Ärgerlich aber egal. Da ich beim nächsten Angeln am 5. Juli nicht dabei bin (Topcompetitie Nederland) habe ich keinen Einfluss mehr auf die besten 5 Angler.

Der Extratisch mit der Wettkampfkommission die 4 Herren links.

Leider ist der Computer von Chris Slotboom unserern Sekretär Wettkampfkommission defekt und so fehlen mir leider die Infos aus dem 3. Angeln und die Auswertung der PDF Dateien, wo der Stand bzw. die Rangliste nach 4. Angeln fest steht.

Marco ist wohl Erster, Theo hat sich weiter hoch gearbeitet (5. Platz gestern und ich auf Platz 7 oder höher) weiß ich leider nicht genau. Eben Geduld haben. Abwarten und Tee trinken. Danke. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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